Warum CLICKDOC Videosprechstunde für Praxen gerade spannender wird
18.06.2026 - 16:24:39 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Software & Services. Vor der Veroeffentlichung am 18.06.2026, 16:22 Uhr geprueft. Details im Impressum.
CLICKDOC Videosprechstunde leuchtet auf dem Praxisbildschirm, während auf der anderen Seite eine Patientin mit Kopfhörern auf dem Sofa sitzt und wartet. Ein Klick, und aus dem Wartezimmer wird ein Video-Call, ohne Anreise, ohne stickige Luft, nur Kamera, Ton und eine klare Oberfläche.
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Wie sich CompuGroup Medical mit digitalen Gesundheitsloesungen wie der CLICKDOC Videosprechstunde im Markt positioniert, beleuchten weitere Meldungen und Hintergruende.
Was die Software leisten will
CLICKDOC Videosprechstunde soll Ärztinnen und Ärzte mit ihren Patienten per Browser oder App verbinden, ohne zusätzliche Hardware und ohne komplizierte Technik. Laut Hersteller ist die Lösung von der KBV zertifiziert und für gesetzlich Versicherte abrechenbar, was gerade im Kassenbereich entscheidend ist.
In der Praxis bedeutet das: Der Praxisteam-Kalender zeigt neben normalen Terminen auch Video-Slots, die sich wie reguläre Konsultationen planen lassen. Patientinnen erhalten einen Link per Mail oder SMS und betreten ein virtuelles Wartezimmer, bis die Praxis sie in das Gespräch holt.
Bedienung im Praxisalltag
Optisch wirkt die CLICKDOC Oberfläche aufgeräumt, mit klaren Buttons für Kamera, Mikrofon und Dokumentenfreigabe. Für das Team zählt jedoch, wie reibungslos sich das Ganze in bestehende Praxisverwaltungssysteme fügt, insbesondere in die CGM-eigenen PVS-Lösungen wie CGM M1 PRO oder CGM ALBIS.
Laut CompuGroup Medical ist die Videosprechstunde direkt an diese Systeme angebunden, sodass Stammdaten und Termine nicht doppelt gepflegt werden müssen. Das reduziert Fehler und spart im Alltag kostbare Minuten, wenn die Praxis ohnehin am Limit läuft.
Patientenerlebnis zwischen Sofa und Sprechzimmer
Auf Patientenseite entscheidet der erste Eindruck: Link klicken, Browser- oder App-Freigabe, Kamera an, fertig. Idealerweise dauert der Einstieg nur wenige Sekunden, ohne Plugin-Installationen oder kryptische Fehlermeldungen, die gerade ältere Menschen schnell frustrieren.
Für viele Angehörige in ländlichen Regionen kann eine stabile Videosprechstunde ein spürbarer Gewinn sein, weil sie Wege erspart, die sonst einen halben Vormittag kosten. Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt zum Arzt sichtbar, statt in einem anonymen Callcenter zu verschwinden.
Stärken, die auffallen
Zu den Stärken gehören die Integration in bestehende CGM-Systeme und der Fokus auf Datenschutz nach europäischen Standards. Die Übertragung läuft Ende-zu-Ende-verschlüsselt, und die Serverstandorte orientieren sich an strengen Gesundheitsdatenschutz-Vorgaben, was viele Praxen ruhiger schlafen lässt.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit, Videosprechstunden in bestehende Praxisabläufe zu mischen, statt sie als komplett separate Schiene zu fahren. So können Ärztinnen Folgetermine, Befundbesprechungen oder kurze Kontrollgespräche digital abdecken, während Erstkontakte weiterhin vor Ort stattfinden.
Wo es noch hakt
Trotzdem bleibt die Technik nur so gut wie die Internetleitung im Dorf oder im Altbau. Ruckelnde Bilder, Aussetzer beim Ton oder Verbindungsabbrüche rauben schnell Nerven, auch wenn die Ursache häufig außerhalb der Software liegt und an schwankenden Bandbreiten hängt.
Dazu kommt, dass nicht jede Praxis spontan auf digitale Abläufe umstellt. Schulung, klare interne Regeln und ein Stück Kulturwandel gehören dazu, wenn Teams die Videosprechstunde nicht als lästige Zusatzaufgabe, sondern als Chance für gezielte Termine begreifen sollen.
Preisstruktur und Vertragsmodell
Die CLICKDOC Videosprechstunde wird in der Regel als Abo-Modell mit monatlicher Gebühr angeboten, häufig gebündelt mit anderen CLICKDOC Diensten wie Online-Terminbuchung. Genau hier lohnt der Blick ins Kleingedruckte, etwa, welche Nutzerzahl und wie viele Ärztinnen im Preis enthalten sind.
Für kleinere Praxen kann ein überschaubares Paket sinnvoll sein, das den Einstieg erleichtert, ohne sofort hohe Fixkosten zu verursachen. Größere Medizinische Versorgungszentren achten dagegen eher auf Skalierbarkeit und darauf, ob mehrere Standorte und Fachrichtungen sauber abgebildet werden können.
Für welche Praxen es passt
Besonders spannend ist die CLICKDOC Videosprechstunde für Hausarztpraxen, die viele chronisch kranke Patienten betreuen und regelmäßig kurze Kontrolltermine brauchen. Auch psychotherapeutische Praxen können profitieren, solange die Rahmenbedingungen der Berufsordnungen eingehalten werden.
Weniger geeignet ist das Format, wenn regelmäßig körperliche Untersuchungen oder diagnostische Eingriffe nötig sind. Dann bleibt die Videosprechstunde eher Ergänzung als Ersatz und dient vor allem dazu, Vor- und Nachgespräche effizienter zu organisieren.
Unternehmen und Aktie im Blick
CompuGroup Medical setzt mit der CLICKDOC Videosprechstunde konsequent auf wiederkehrende Software- und Serviceerlöse, die das klassische Lizenzgeschäft ergänzen. Damit positioniert sich der Konzern als digitaler Infrastrukturpartner für Arztpraxen, Kliniken und Apotheken in mehreren europäischen Märkten.
Die Aktie von CompuGroup Medical (DE000A288904) notiert am 18.06.2026 auf Xetra bei 34,50 Euro.
Kernfakten zur CLICKDOC Videosprechstunde
- Produkt: CLICKDOC Videosprechstunde
- Hersteller: CompuGroup Medical SE & Co. KGaA
- Kategorie: Software/Service/Abo
- Markteinfuehrung: sukzessive Einfuehrung ab 2019 im deutschsprachigen Markt
- UVP / Preis: Abo-Modell, konkrete Konditionen je nach Praxisgroesse und Paket
- Verfuegbarkeit: vor allem in Deutschland, Oesterreich und weiteren europa?ischen Maerkten ueber CompuGroup Medical
- Zielgruppe: niedergelassene Aerztinnen und Aerzte, MVZ, ausgewaehlte Kliniken
- Besonderheit / USP: enge Integration in CGM-Praxissoftware und KBV-zertifizierte Videosprechstundenloesung
Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.
