Vitamin, Demenz

Vitamin D schützt offenbar vor Demenz und Alzheimer

05.02.2026 - 21:13:12

Forschungsergebnisse zeigen, dass ein guter Vitamin-D-Spiegel das Demenzrisiko signifikant senken kann. Die präventive Wirkung wird durch die Regulierung von Entzündungen und die Förderung von Nervenwachstumsfaktoren erklärt.

Neue Studien zeigen: Ein guter Vitamin-D-Spiegel kann das Gehirn vor dem Verfall schützen. Das „Sonnenvitamin“ stärkt die Abwehrkräfte des Gehirns und könnte das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer senken. Diese Erkenntnisse rücken das Vitamin in den Fokus der Prävention – denn ein Mangel ist weltweit verbreitet, besonders bei älteren Menschen.

So wirkt das Vitamin im Gehirn

Die schützende Wirkung von Vitamin D im Gehirn ist komplex. Das Vitamin beeinflusst die Genexpression von Proteinen, die Nervenfasern schützen. Ein zentraler Mechanismus ist die Regulierung von Entzündungen.

  • Vitamin D hilft, die Aktivität spezialisierter Immunzellen (Mikroglia) zu kontrollieren.
  • So können chronische Entzündungsprozesse gedämpft werden, die als Treiber für Nervenschäden gelten.

Darüber hinaus fördert Vitamin D die Produktion des Nervenwachstumsfaktors BDNF. Dieser ist entscheidend für das Überleben von Neuronen und für Lernvorgänge. Studien deuten auch darauf hin, dass Vitamin D die Beseitigung der schädlichen Amyloid-Plaques bei Alzheimer unterstützt.

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Deutliche Ergebnisse aus großen Studien

Beobachtungsstudien liefern starke Hinweise auf den Zusammenhang. Eine große Kohortenstudie mit über 12.000 Teilnehmern ergab: Eine gute Vitamin-D-Versorgung war mit einem 40 Prozent geringeren Demenzrisiko verbunden.

Besonders deutlich war der Effekt bei Frauen und Personen ohne Vorerkrankungen. Bei Senioren mit schwerem Mangel war das Risiko für Demenz mehr als doppelt so hoch wie bei Personen mit ausreichenden Werten.

Neuere Forschungen messen den Vitaminspiegel direkt im Gehirngewebe. Eine solche Studie lieferte den ersten Beweis: Höhere Konzentrationen im Gehirn korrelieren direkt mit besseren kognitiven Funktionen.

Ein globales Problem mit großer Tragweite

Vitamin-D-Mangel ist ein weltweites Gesundheitsproblem. Mit dem Alter lässt die Fähigkeit der Haut nach, das Vitamin unter Sonneneinstrahlung zu bilden. Gleichzeitig halten sich ältere Menschen seltener im Freien auf.

Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft gewinnt die Optimierung des Vitamin-D-Status als einfache Präventionsmaßnahme enorm an Bedeutung. Die Auswirkungen eines Mangels beschränken sich nicht nur auf Demenz. Es gibt auch Korrelationen mit Krankheiten wie Multipler Sklerose und Parkinson.

Was bedeutet das für die Praxis?

Die Daten legen nahe: Ein optimaler Vitamin-D-Spiegel könnte ein wichtiger Baustein für die kognitive Gesundheit im Alter sein. Ob eine Supplementierung eine bestehende Demenz behandeln kann, ist noch unklar. Das präventive Potenzial schätzen Experten jedoch als hoch ein.

Die Herausforderung liegt in der Definition optimaler Werte und Dosierungen. Einige Studien deuten an, dass sowohl zu niedrige als auch extrem hohe Dosen nicht den gewünschten Effekt haben. Eine ärztlich begleitete, individuelle Versorgung ist daher ratsam.

Die offenen Fragen der Forschung

Die Wissenschaft sucht nun nach dem endgültigen Beweis. Groß angelegte klinische Studien sollen klären, ob Vitamin-D-Gaben kognitiven Abbau kausal verhindern können. Wichtige Fragen sind:

  • Was ist der optimale Zeitpunkt für den Beginn einer Supplementierung?
  • Wie lange und in welcher Dosis muss sie erfolgen?
  • Welche Personengruppen profitieren am meisten?

Zudem wird erforscht, wie genetische Faktoren die Wirkung beeinflussen und ob Vitamin D in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren oder B-Vitaminen einen stärkeren Schutz bietet.

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