Vatikan, Petersdom

Vatikan rüstet Petersdom mit KI und Sensoren auf

25.02.2026 - 02:58:45 | boerse-global.de

Der Petersdom erhält ein umfassendes Technologie-Upgrade mit KI-gestützten Übersetzungen, einem neuen Ticketsystem und Sensoren zur Bauwerksüberwachung anlässlich seines 400. Jubiläums.

Der Petersdom erhält zum 400. Jubiläum ein umfassendes High-Tech-Upgrade. Kardinal Mauro Gambetti, Erzpriester der Basilika, kündigte die Modernisierung Mitte Februar an. Sie soll das Pilgererlebnis revolutionieren und das Monument für kommende Generationen sichern.

KI übersetzt Messen in Echtzeit

Ein Kernstück ist ein neuer Übersetzungsdienst für Besucher. Per QR-Code erhalten sie Gebete und Messen in bis zu 60 Sprachen auf ihr Smartphone. Eine künstliche Intelligenz liefert die Übersetzungen als Text oder Audio – ohne separate App. Das soll die Botschaft der Kirche einem globalen Publikum öffnen.

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Zudem führt der Vatikan ein optimiertes Online-Ticketsystem ein. Es soll die oft stundenlangen Warteschlangen vor dem Eingang deutlich verkürzen. Für Kardinal Gambetti ist klar: Diese Technologien sollen helfen, die Basilika für die nächsten 250 Jahre zu erhalten.

Sensoren überwachen die Bausubstanz

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz des Gebäudes selbst. In Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen Eni installiert der Vatikan ein Netzwerk modernster Sensoren. Diese überwachen kontinuierlich den Zustand der historischen Bausubstanz. Die Daten sollen helfen, Schäden frühzeitig zu erkennen und die langfristige Erhaltung zu planen.

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Doch die Erneuerung ist nicht nur digital. Besucher können 2026 erstmals erweiterte Dachbereiche der Basilika betreten. Sie bieten neue Perspektiven auf die Architektur und die Vatikanstadt.

Neue Gebete und ein temporärer Kreuzweg

Das spirituelle Angebot wird ausgebaut. Geplant sind zusätzliche wöchentliche Gebetsveranstaltungen und Events mit sakraler Musik. Ein temporär installierter Kreuzweg (Stations of the Cross) soll Raum für Andacht und Reflexion bieten. Der Vatikan will den Dom so als lebendiges Glaubenszentrum stärken, nicht nur als historisches Museum.

Die Feierlichkeiten zum 400. Jahrestag der Weihe durch Papst Urban VIII. gipfeln im November 2026. Höhepunkt wird eine Messe von Papst Leo XIV. sein. Parallel zeigt Rom eine Ausstellung über den Künstler Gian Lorenzo Bernini und Papst Urban VIII.

Eine "Renovatio" in Kontinuität

Kardinal Gambetti versteht das Jubiläum als Chance für eine "Renovatio" – eine Erneuerung in Kontinuität. Er erinnerte daran, dass schon der Neubau im 16. Jahrhundert unter Papst Julius II. heftige Debatten auslöste. Die alte Konstantinische Basilika wurde damals abgerissen.

Doch das Fundament des Glaubens, das Grab des Apostels Petrus, blieb unangetastet im Zentrum. Die heutige Basilika, an der Meister wie Michelangelo mitwirkten, ist die größte Kirche der Welt. Das aktuelle Upgrade schlägt nun die Brücke zwischen diesem reichen Erbe und einer digitalen Zukunft.

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