VanEck Gold Miners ETF: Gold Royalty mit 162% Wachstum
27.04.2026 - 18:34:44 | boerse-global.deStarke Bilanzen, schwache Kurse — bei den großen Goldproduzenten klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit auseinander. Der VanEck Gold Miners ETF verliert am Montag 2,09 Prozent und fällt auf 92,37 US-Dollar. Auf Wochensicht summiert sich der Verlust auf knapp sieben Prozent.
Rekordmargen bei den Produzenten
Die Minenbetreiber profitieren massiv vom hohen Goldpreis. Große Produzenten verzeichnen eine enorme Ausweitung ihrer Gewinnmargen. Newmont Corporation meldete kürzlich einen Rekord beim freien Cashflow von 3,1 Milliarden US-Dollar. Analysten rufen für die Aktie im Konsens ein Kursziel von 142 US-Dollar aus.
Auch die Lizenz- und Streamingunternehmen liefern starke Zahlen. Gold Royalty Corp steigerte die vorläufigen Einnahmen im ersten Quartal um 162 Prozent auf 9,4 Millionen US-Dollar. Die Produktionsprognose für das Gesamtjahr bleibt intakt. Die operative Hebelwirkung der Branche funktioniert.
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Anleger greifen weiter zu
Ungeachtet der jüngsten Kursverluste zieht der ETF frisches Kapital an. In der vergangenen Handelswoche flossen dem Fonds netto rund 198 Millionen US-Dollar zu. Das verwaltete Vermögen beläuft sich mittlerweile auf gut 29 Milliarden US-Dollar.
Das Portfolio weist dabei eine deutliche Konzentration auf. Die zehn größten Positionen machen 61 Prozent des Fondsvermögens aus. Schwergewichte sind Agnico Eagle Mines und Newmont, gefolgt von Barrick Gold. Hinzu kommen Streaming-Spezialisten wie Wheaton Precious Metals und Franco-Nevada.
Makroökonomischer Gegenwind
Der aktuelle Rücksetzer resultiert primär aus dem makroökonomischen Umfeld. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen notiert bei 4,34 Prozent. Das erhöht die Opportunitätskosten für zinslose Anlagen und drückt auf die Kurse der Minenbetreiber. Parallel dazu signalisiert ein RSI-Wert von knapp 71, dass der ETF nach der vorangegangenen Rally technisch noch immer im überkauften Bereich liegt.
Die Volatilität bleibt mit einer annualisierten Rate von rund 83 Prozent hoch. Solange die Notenbanken physisches Gold akkumulieren, bleibt die strukturelle Nachfrage intakt. Steigende Energiekosten für die Förderung und anhaltend hohe Anleiherenditen deckeln jedoch kurzfristig das Aufwärtspotenzial der Minenaktien.
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