VanEck Gold Miners ETF: 23,06 Prozent unter März-Hoch
18.05.2026 - 03:30:04 | boerse-global.deDer VanEck Gold Miners UCITS ETF startet mit spürbarem Gegenwind in die neue Handelswoche. Nach einem Minus von 7,03 Prozent in der letzten Sitzung wirkt der Fonds technisch angeschlagen. Parallel dazu driften die größten Goldproduzenten im Portfolio strategisch auseinander.
Der ETF bildete am Freitag mit 85,71 Euro den Schlusskurs ab. Auf Sieben-Tage-Sicht liegt er damit 8,16 Prozent im Minus, in den vergangenen 30 Tagen sogar 11,08 Prozent. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt beträgt rund 5,6 Prozent. Der RSI von 77,6 signalisiert zudem eine stark überhitzte Lage.
Goldpreis dreht, Minenaktien folgen
Der Hauptgrund für die Schwäche liegt beim Edelmetall selbst. Gold fiel zuletzt wieder in Richtung von 4.500 Dollar je Unze zurück. Das trifft den gesamten Sektor, weil die hohen Margen der vergangenen Monate unter Druck geraten.
Hinzu kommt ein Marktwechsel. Anleger bevorzugen derzeit Titel mit niedrigeren Förderkosten. Genau dort trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Branche bewertet ihre Geschäftsmodelle neu, und der ETF spiegelt diese Verschiebung direkt wider.
Drei Schwergewichte, drei Antworten
Barrick setzt auf Kapitalrückflüsse. Der Vorstand hat ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 3 Milliarden Dollar genehmigt. UBS hob das Kursziel für die Aktie am 17. Mai auf 54 Dollar an und verwies auf die operative Größe des Konzerns sowie auf Hebelpotenzial bei einer Erholung von Gold und Kupfer.
Agnico Eagle geht einen anderen Weg. Konzernchef Ammar Al-Joundi stellte am 17. Mai technologische Verbesserungen und effizientere Förderung in den Mittelpunkt. Das Unternehmen hatte zuletzt Rekordmargen gemeldet, geriet aber in den vergangenen 30 Tagen dennoch um 14 Prozent unter Druck.
Newmont wiederum plant mit einem schwächeren Jahr. Der weltgrößte Goldproduzent hat 2026 als Talsohle eingeordnet und eine Förderung von 5,3 Millionen zurechenbaren Unzen avisiert. Der Konzern steuert seine Tier-1-Anlagen in Australien und Ghana so, dass 2027 höherwertiges Erz ansteht.
Suche nach einem neuen Boden
Der ETF verwaltet rund 3,7 Milliarden Dollar und bleibt damit eines der wichtigsten Instrumente für Goldminen-Engagements. Seit Jahresbeginn liegt die Performance noch bei 3,70 Prozent. Auf 12 Monate steht immer noch ein Plus von 81,28 Prozent. Der Kurs liegt aber 23,06 Prozent unter dem Hoch von Anfang März.
Mit der hohen Volatilität von 43 Prozent ist die Lage alles andere als ruhig. Der Fonds notiert zugleich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 81,88 Euro. Das spricht gegen einen kompletten Trendbruch, aber nicht gegen weiteren Druck.
Für den weiteren Verlauf wird die Stabilisierung des Goldpreises entscheidend sein. Hält sich das Edelmetall über der Marke von 4.500 Dollar und verbessern sich die Margenerwartungen, dürfte der ETF schneller einen belastbaren Boden finden. Beides fehlt im Moment noch.
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