UBS Aktie: Analysten erhöhen Schätzungen
30.04.2026 - 00:44:42 | boerse-global.deDie Schweizer Großbank hat die Erwartungen der Analysten einmal mehr klar übertroffen. Mit einem Nettogewinn von rund drei Milliarden Dollar im ersten Quartal 2026 – einem Anstieg von 80 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum – setzte UBS seine Reihe positiver Überraschungen fort. Gerechnet hatten die Experten im Schnitt mit lediglich 2,4 Milliarden Dollar.
Starker Zulauf trotz schwacher Märkte
Im Kerngeschäft der globalen Vermögensverwaltung flossen der Bank im Berichtsquartal netto 37 Milliarden Dollar an frischen Kundengeldern zu. Die verwalteten Vermögen sanken dennoch leicht auf 6,9 Billionen Dollar – ein Effekt aus schwächelnden Märkten und ungünstigen Wechselkursbewegungen. Die Erträge kletterten um 13 Prozent auf 14,24 Milliarden Dollar, während die Kosten mit 10,33 Milliarden Dollar nahezu konstant blieben. Das bereinigte Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich damit auf 70,2 Prozent.
Auch die CS-Integration nähert sich der Zielgeraden. Seit Beginn der Restrukturierung wurden bereits 11,5 Milliarden Dollar an Einsparungen realisiert. Bis Ende 2026 soll die Marke von 13,5 Milliarden Dollar erreicht werden – verglichen mit der Kostenbasis von 2022.
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Aktienrückkäufe als zusätzlicher Kurstreiber
An der Börse honorierte der Markt die Zahlen mit einem Kursplus von rund vier Prozent auf 34,62 Franken im Handel an der SIX. Von RBC kam der Hinweis, dass der aktualisierte Zeitplan für Aktienrückkäufe auf ein höheres Rückkaufvolumen als bisher erwartet hindeutet. JPMorgan sprach von „sehr starken" Resultaten und erwartet, dass die Konsensschätzungen für den Gewinn je Aktie im laufenden Jahr im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich nach oben angepasst werden.
Ein Wermutstropfen bleibt die Regulierungsfrage. Die Schweizer Behörden diskutieren verschärfte Eigenmittelvorschriften – sollten die Vorschläge des Bundesrats unverändert durch das Parlament kommen, rechnet UBS mit einem zusätzlichen Kapitalbedarf von 22 Milliarden Dollar. CEO Sergio Ermotti betonte, man werde sich „konstruktiv" in die Debatte einbringen. Ob der politische Prozess die starke operative Dynamik des Unternehmens dauerhaft bremsen kann, bleibt das zentrale offene Kapitel dieser Erfolgsstory.
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