Tudor Gold Aktie: Radikale Kostenkur
03.04.2026 - 14:05:02 | boerse-global.deTudor Gold stellt die Weichen für sein Vorzeigeprojekt Treaty Creek neu. Durch den Fokus auf eine kompakte Untertage-Mine will das Unternehmen die ursprünglichen Milliarden-Investitionen drastisch reduzieren. Aktuelle Testergebnisse zur Erzverarbeitung untermauern nun die technische Umsetzbarkeit dieses Kurswechsels.
Die jüngsten metallurgischen Tests liefern das Fundament für die geplante Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA). In der Zone SC-1 konnten Gold-Rückgewinnungsraten von 85,1 % erzielt werden. Da hierbei herkömmliche Flotationsverfahren zum Einsatz kamen, deutet alles darauf hin, dass das Erz mit Standard-Infrastruktur verarbeitet werden kann. Auch die Gold-Kupfer-Zone Lower CS600 lieferte mit einer kombinierten Rückgewinnung von über 80 % solide Werte.
Fokus auf Wirtschaftlichkeit
Dieser technische Erfolg ist die Voraussetzung für den strategischen Schwenk weg vom großflächigen Abbau hin zu einer gezielten Untertage-Mine. Tudor Gold plant nun mit einer Kapazität von 8.000 bis 10.000 Tonnen pro Tag. Das Ziel ist klar: Die Anfangsinvestitionen sollen von geschätzten 10 Milliarden Kanadischen Dollar auf etwa 1 bis 1,5 Milliarden sinken.
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Obwohl das Goldstorm-Vorkommen insgesamt fast 25 Millionen Unzen Gold beherbergt, konzentriert sich der neue Minenplan auf einen hochgradigen Kern von 5,8 Millionen Unzen. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Rentabilität in der frühen Phase des Projekts deutlich zu steigern und die Abhängigkeit von massiven Tonnage-Bewegungen zu verringern.
Rechtliche Hürden geräumt
Neben der Technik klärt sich das regulatorische Umfeld im „Golden Triangle“ von British Columbia. Tudor Gold hat seinen Einspruch gegen eine Entscheidung zugunsten von Seabridge Gold zurückgezogen. Damit ist ein langwieriger Rechtsstreit beendet, der die Aktie zuletzt belastete. Das Management kann sich nun ohne juristische Altlasten auf die Genehmigungsverfahren konzentrieren.
Besonderes Augenmerk liegt aktuell auf der Erlaubnis für eine unterirdische Erkundungsrampe. Diese würde es ermöglichen, das ganze Jahr über Bohrungen durchzuführen. Bisher ist die Arbeit an der Oberfläche wetterbedingt auf ein Zeitfenster von lediglich vier bis fünf Monaten begrenzt.
Die Veröffentlichung der Wirtschaftlichkeitsstudie ist für den Sommer 2026 geplant. Sie wird detaillierte Aufschlüsse über die Produktionskosten und den genauen Zeitplan für den Bau der Mine liefern. Bis dahin dürften die Verhandlungen mit den Joint-Venture-Partnern über die verbleibenden 20 % der Projektanteile die Nachrichtenlage prägen.
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