Studie: Silbernanopartikel in Lebensmitteln schwächen Darmbarriere
18.02.2026 - 08:22:12 | boerse-global.deEine neue Studie zeigt, dass Silbernanopartikel in Verpackungen und Nahrungsergänzungsmitteln die Darmbarriere schädigen. Die winzigen Partikel erleichtern gefährlichen Krankheitserregern wie Salmonellen den Weg in den Körper. Die im Januar 2026 anerkannte Forschung intensiviert die Sicherheitsdebatte um Nanomaterialien in unserer Nahrung.
Die Ergebnisse treffen auf erhebliche regulatorische Unsicherheit. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) konnte die Sicherheit des silberbasierten Lebensmittelzusatzstoffs E174 zuletzt im April 2025 nicht bestätigen – wegen gravierender Datenlücken. Die neue Studie liefert nun konkrete Mechanismen für die Gesundheitsrisiken.
Wo verstecken sich die unsichtbaren Partikel?
Silbernanopartikel sind winzig, hochreaktiv und wirken stark antimikrobiell. Genau deshalb sind sie in Hunderten Alltagsprodukten enthalten:
* Lebensmittelverpackungen zur Verlängerung der Haltbarkeit
* Nahrungsergänzungsmittel und bestimmte Kosmetika
* Textilien wie Sportsocken oder Unterwäsche
* Küchenutensilien, Kühlschränke und Desinfektionsmittel
Für Verbraucher ist die Verwendung oft nicht direkt erkennbar. Die Sorge wächst, was passiert, wenn die Partikel über Nahrung oder Wasser in den Darm gelangen.
So attackieren Nanopartikel die Darmwand
Das Forschungsteam untersuchte den Effekt an menschlichen Darmzellen. Diese wurden zunächst geringen Konzentrationen von Silbernanopartikeln ausgesetzt und anschließend mit Salmonellen infiziert.
Das alarmierende Ergebnis: Die Partikel schwächten die Darmbarriere. Die Bakterien konnten dadurch deutlich leichter in die Zellen eindringen und dort überleben. Die Darmzellen versuchten zwar, die Schäden an den Zellverbindungen zu reparieren – dieser Notfallplan reichte aber nicht aus.
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Gestörtes Mikrobiom und Immunchaos
Die geschwächte Darmbarriere ist nur ein Teil des Problems. Frühere Studien deuten auf weitere Risiken hin:
* Dysbiose: Die Partikel können das Gleichgewicht der Darmflora stören. Nützliche Bakterien werden gehemmt, schädliche begünstigt.
* Immunreaktion: Silbernanopartikel interagieren mit Immunzellen im Darm und können fehlgeleitete Abwehrreaktionen auslösen.
* Zellstress: In den Zellen können sie die Bildung schädlicher freier Radikale fördern.
Langfristig könnte dies die Anfälligkeit für Infektionen und chronische Darmerkrankungen erhöhen.
Regulierungsbehörden unter Druck
Die EFSA fordert seit Jahren einen speziellen Risikobewertungsansatz für Nanomaterialien. Bisher lieferte die Industrie nach Ansicht der Behörde keine ausreichenden Daten zur Sicherheit.
Die aktuelle Studie liefert nun genau die wissenschaftlichen Belege, die Kritiker vermissten. Sie untermauert die Forderung nach einer strengeren Neubewertung von Silbernanopartikeln in allen Produkten, die oral aufgenommen werden.
Was bedeutet das für die Zukunft? Der Druck auf die Politik wächst, den Zusatzstoff E174 und versteckte Nanopartikel strenger zu regulieren. Für Verbraucher bleibt die Empfehlung, Inhaltsstoffe kritisch zu prüfen. Die Kennzeichnung „(nano)“ ist ein erster Hinweis – doch bis die Sicherheitsfragen geklärt sind, bleibt der weitverbreitete Einsatz ein Risiko.
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