Studie: Selbstwirksamkeit wird zum Schlüssel gegen Techno-Stress
12.01.2026 - 14:42:12Eine neue Studie zeigt: Techno-Stress und mangelndes Kompetenzvertrauen gefährden die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Die Pronova BKK veröffentlichte am vergangenen Freitag die finale Auswertung ihrer Untersuchung „Arbeiten 2025“. Demnach verliert ein signifikanter Teil der Beschäftigten das Vertrauen, den rasanten technologischen Wandel bewältigen zu können. Dieser Verlust der Selbstwirksamkeit gilt als größter Risikofaktor für Burnout.
Für die repräsentative Studie wurden im Herbst 2025 über 1.200 Arbeitnehmer befragt. Das zentrale Ergebnis: Der Stress verändert seine Qualität. Nicht mehr nur die Arbeitslast, sondern der „Techno-Stress“ durch KI und digitale Tools setzt den Menschen zu. Sie fühlen sich überfordert und intransparenten Systemen ausgeliefert.
Die Konsequenz ist gravierend. Wer seine Selbstwirksamkeit – also das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit – als gering einschätzt, leidet deutlich häufiger unter Schlafstörungen und innerer Unruhe. Das Risiko für krankheitsbedingte Ausfälle steigt. Wirtschaftspsychologen sehen darin ein Warnsignal für die gesamte deutsche Wirtschaft.
Passend zum Thema Stress am Arbeitsplatz – Viele Berufstätige wissen nicht, wie sie trotz hoher technologischer Anforderungen ihre Balance halten sollen. Ein kostenloses E‑Book „Stressfrei produktiv“ bündelt sofort anwendbare Maßnahmen: kurze Achtsamkeitsübungen, 5 Sofortmaßnahmen gegen Überlastung und konkrete Schritte, wie Führungskräfte Selbstwirksamkeit stärken können. Praktisch, kurz und direkt umsetzbar für Teams und Einzelne. Jetzt Work‑Life‑Balance E‑Book sichern
Psychologisches Kapital als Schutzschild
In der Management-Forschung gewinnt parallel das Konzept des „Psychologischen Kapitals“ an Bedeutung. Es setzt sich aus Hoffnung, Optimismus, Resilienz und Selbstwirksamkeit zusammen. Letztere Komponente erweist sich als stärkster Prädiktor für Gesundheit und Leistung.
Aktuelle Publikationen zeigen: Technisches Wissen allein reicht nicht. Ohne die Überzeugung „Ich traue mir das zu“, verpuffen teure Upskilling-Programme. Mitarbeiter mit hoher Selbstwirksamkeit sehen Veränderungen als Herausforderung, nicht als Bedrohung. Die direkte Führungskraft spielt hier eine Schlüsselrolle. Autonomie und sichtbare Erfolgserlebnisse stärken das Kompetenzerleben, Mikromanagement zerstört es.
Betriebliches Gesundheitsmanagement muss umdenken
Die Erkenntnisse fordern ein radikales Umdenken im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Der Fokus verschiebt sich von passiven Entspannungsangeboten hin zur aktiven Befähigung der Mitarbeiter. Führende Unternehmen passen ihre Strategien bereits an.
Konkrete Maßnahmen der neuen „Resilienz-Offensive“ sind:
* Erfahrungsbasiertes Lernen: Schaffung von „Safe Spaces“, um neue Technologien ohne Druck auszuprobieren.
* Sichtbarmachung von Kompetenz: Feedback-Systeme, die bewältigte Herausforderungen dokumentieren.
* Echte Partizipation: Mitarbeiter in die Gestaltung ihrer digitalen Arbeitsumgebung einbinden.
Diese Ausrichtung wird durch den Ende 2025 veröffentlichten TK-Stressreport gestützt. Er identifizierte den „hohen Anspruch an sich selbst“ als Stressfaktor Nummer eins. Selbstwirksamkeit hilft, diesen Anspruch in einen gesunden Gestaltungswillen zu verwandeln.
Warum das Thema jetzt explodiert
Die aktuelle Debatte ist eine direkte Reaktion auf das Jahr 2025. In diesem Jahr wurde KI in vielen Büros vom Experiment zum Standardwerkzeug. Dieser schnelle Übergang hat bei vielen Beschäftigten eine stille Krise ausgelöst.
Die Diskussion dreht sich nicht mehr nur um „Work-Life-Balance“, sondern um „Work-Quality“. Es geht darum, Arbeit so zu gestalten, dass sie Sinnhaftigkeit und Kontrolle fördert – statt sie zu untergraben. Für Unternehmen wird die Investition in die psychologische Widerstandskraft der Belegschaft zur ökonomischen Notwendigkeit, um im Fachkräftemangel wettbewerbsfähig zu bleiben.
Experten prognostizieren für 2026 den Durchbruch validierter „Selbstwirksamkeits-Trainings“. Krankenkassen werden voraussichtlich Präventionsangebote stärker fördern, die nachweislich psychologische Ressourcen stärken. Die Fähigkeit, sich als handlungsfähig zu erleben, wird zur wichtigsten Währung in der Arbeitswelt der Zukunft.
PS: Tausende Berufstätige kämpfen mit der Frage, wie sie trotz digitaler Beschleunigung fokussiert und gesund bleiben. Das Gratis‑E‑Book „Stressfrei produktiv“ bietet praxiserprobte Übungen, 2 kurze Achtsamkeitsrituale und sechs Sofort-Tipps, mit denen Sie Selbstwirksamkeit fördern und Burnout-Risiken senken können. Ideal für Führungskräfte, die ihr Team nachhaltig stärken wollen. Hier Work‑Life‑Balance E‑Book kostenlos herunterladen


