Studie, Kohlenhydrate

Studie: Kohlenhydrate stabilisieren Blutzucker, nicht nur Muskeln

21.02.2026 - 15:10:12 | boerse-global.de

Eine neue Analyse zeigt, dass Kohlenhydrate beim Training vor allem durch Blutzuckerstabilisierung wirken und nicht direkt die Muskeln versorgen. Dies stärkt die wissenschaftliche Basis für die Ernährungsmethode Carb Cycling.

Eine neue Analyse stellt die gängige Lehrmeinung zur Sporternährung auf den Kopf. Demnach verhindern Kohlenhydrate während des Trainings vor allem Leistungseinbrüche, indem sie den Blutzucker stabilisieren – und nicht primär, indem sie die Muskeln direkt befeuern. Diese Erkenntnis untermauert die Strategie des „Carb Cycling“.

Die umfassende Übersichtsarbeit im Fachjournal Endocrine Reviews wertete über 160 Studien aus. Ihr zentrales Ergebnis: Der entscheidende Mechanismus gegen Ermüdung ist die Vermeidung eines Unterzuckers. Das wirft ein neues Licht auf die optimale Nährstoff-Zufuhr.

Carb Cycling: Mehr als ein Bodybuilding-Trend

Bei dieser Ernährungsweise wird die Kohlenhydratmenge gezielt an die Trainingsintensität angepasst. An intensiven Trainingstagen gibt es viele Carbs, an leichten oder freien Tagen deutlich weniger. Ursprünglich aus dem Bodybuilding stammend, zielt die Methode darauf ab, Leistung und Muskelaufbau mit effizienter Fettverbrennung zu kombinieren.

Die neue Studie gibt dieser Praxis nun eine starke wissenschaftliche Basis. Wenn ein stabiler Blutzucker die Leistung sichert, wird das Timing der Kohlenhydrate zum Schlüsselfaktor.

Warum das Timing jetzt noch wichtiger wird

Die Logik des Carb Cycling passt perfekt zu den neuen Erkenntnissen. An High-Carb-Tagen schützt die erhöhte Zufuhr vor einem Energieabfall des zentralen Nervensystems und liefert Kraft für harte Einheiten. An Low-Carb-Tagen lernt der Körper, effizienter Fett zu verbrennen.

Dieser zyklische Ansatz soll Heißhunger vorbeugen und eine Stoffwechsel-Verlangsamung verhindern, wie sie bei Dauerdiäten auftreten kann. Die Umsetzung erfordert jedoch Planung: Ein typischer Wochenplan sieht High-Carb-Tage für Krafttraining und Low-Carb-Tage für Ruhephasen vor.

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Flexibilität statt Dogma im Jahr 2026

Carb Cycling positioniert sich aktuell als flexible Alternative zu strengen Diäten wie Keto. Es entspricht dem Trend zu „Performance-first“-Ansätzen, bei denen Kraft und Leistungsfähigkeit im Vordergrund stehen – nicht nur reiner Gewichtsverlust.

Besonders ansprechend ist die Methode für das Ziel der „Body Recomposition“, also gleichzeitig Fett ab- und Muskeln aufzubauen. Die Studie unterstreicht, dass es auf Strategie ankommt, nicht auf reine Restriktion.

Die Zukunft der Sporternährung wird daher immer individueller. Der Fokus verschiebt sich von der reinen Menge der Nährstoffe hin zu ihrem intelligenten Timing. Experten raten jedoch, vor dem Start solcher Strategien ärztlichen Rat einzuholen – besonders bei Vorerkrankungen wie Diabetes.

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