Studie, ITler

Studie: Jeder zweite junge ITler fürchtet um seinen Job

22.02.2026 - 17:31:12 | boerse-global.de

Fast die Hälfte der jungen Tech-Mitarbeiter hat Zukunftsangst, ausgelöst durch Konjunktur und KI. Die Studie warnt vor psychischen Risiken und fordert mehr Agilität.

Fast die Hälfte der unter 30-Jährigen in der Tech-Branche hat Angst vor der beruflichen Zukunft. Das zeigt eine aktuelle Studie der Pronova BKK. Als Hauptgründe nennen die Befragten die schwächelnde Konjunktur und die rasanten Umwälzungen durch neue Technologien.

KI und Automatisierung treiben die Angst

Die Tech-Branche galt lange als sicherer Hafen. Doch der unaufhaltsame Vormarsch von Künstlicher Intelligenz verändert Arbeitsprozesse fundamental. Routineaufgaben werden automatisiert, während neue Jobs komplexe Mischungen aus technischem Know-how und menschlichen Fähigkeiten verlangen.

Die Halbwertszeit von IT-Kenntnissen schrumpft dabei dramatisch. Manche Fähigkeiten sind schon nach wenigen Jahren veraltet. Die Folge: Obwohl die Nachfrage nach Fachkräften hoch bleibt, wird der Wettbewerb härter. Die Angst, den Anschluss zu verlieren, belastet viele junge Talente.

Psychischer Stress wird zum Wirtschaftsrisiko

Die Zukunftsangst ist mehr als ein persönliches Problem – sie ist ein Weckruf für die gesamte Branche. Anhaltender Stress und Existenzsorgen sind bekannte Risikofaktoren für Burnout.

Unternehmen, die das ignorieren, riskieren hohe Fluktuation, sinkende Produktivität und einen Verlust an Innovationskraft. In Zeiten des Fachkräftemangels wird die psychische Gesundheit der Belegschaft zum strategischen Gut. Investitionen in das Wohlbefinden sind damit direkt eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Anzeige

Wer den Trend stoppen will, braucht nicht nur Programme – sondern konkrete Gespräche, die Entwicklung ermöglichen und Ängste abbauen. Ein kostenloses E‑Book liefert bearbeitbare Vorlagen und Gesprächsleitfäden für Jahresgespräche, Probezeit- und Entwicklungsgespräche – damit Führungskräfte Talente gezielt fördern und binden können. Jetzt kostenlose Vorlagen für Mitarbeitergespräche herunterladen

Agilität als Überlebenskompetenz

Die Antwort auf die Unsicherheit heißt: Agilität fördern. Das meint mehr als agile Projektmethoden – es erfordert einen kulturellen Wandel. Mitarbeiter müssen bereit sein für lebenslanges Lernen und hybride Skill-Profile.

Gefragt sind nicht mehr reine Technik-Spezialisten, sondern Persönlichkeiten, die Code mit Kreativität und emotionaler Intelligenz verbinden. Unternehmen müssen dafür die Rahmenbedingungen schaffen: mit flexiblen Lernformaten und einer Kultur, in der Fehler als Chance gelten.

Arbeitsmarkt im fundamentalen Wandel

Die Studienergebnisse passen in ein größeres Bild. In der Digitalbranche verschieben sich die Anforderungen rasant. Der Fokus geht weg von starren Jobs hin zu dynamischen Rollen, die sich mit der Technologie entwickeln.

KI wird dabei immer öfter als „digitaler Teamkollege“ verstanden, der menschliche Fähigkeiten ergänzt. Unternehmen, die diesen Wandel aktiv gestalten und ihre Belegschaftsdaten strategisch nutzen, haben im Kampf um Talente die Nase vorn. Die Verunsicherung der Jungen zeigt vor allem eine Lücke: Der technologische Wandel ist schneller als die Anpassung von Bildungs- und Unternehmensstrukturen.

Anzeige

Rätst du noch bei deiner Aktienauswahl oder investierst du schon nach einem profitablen System?

Ein Depot ohne klare Strategie ist im aktuellen Börsenumfeld ein unkalkulierbares Risiko. Überlass deine finanzielle Zukunft nicht länger dem Zufall oder einem vagen Bauchgefühl. Der Börsenbrief 'trading-notes' nimmt dir die komplexe Analysearbeit ab und liefert dir konkrete, überprüfte Top-Chancen. Mach Schluss mit dem Rätselraten und melde dich jetzt für 100% kostenloses Expertenwissen an.
100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Jetzt abonnieren.