Studie: Gehirntraining-Apps können Demenzrisiko senken
18.02.2026 - 03:39:12 | boerse-global.deEine Langzeitstudie liefert erstmals handfeste Belege: Spezifisches digitales Training reduziert das Demenzrisiko bei Senioren um 25 Prozent. Diese Erkenntnis verleiht dem Milliardenmarkt für Gehirnjogging-Apps neuen wissenschaftlichen Rückenwind.
Nur ein Trainingstyp zeigte Wirkung
Im Fokus steht eine über 20 Jahre laufende Studie mit mehr als 2.800 Teilnehmern ab 65 Jahren. Sie wurden in vier Gruppen eingeteilt: Drei absolvierten unterschiedliche kognitive Trainings – für Gedächtnis, logisches Denken oder Verarbeitungsgeschwindigkeit. Eine Gruppe diente als Kontrolle.
Das überraschende Ergebnis nach zwei Jahrzehnten: Nur das Training der Verarbeitungsgeschwindigkeit senkte das Demenzrisiko signifikant. Bei Gedächtnis- oder Logikübungen zeigte sich kein statistisch nachweisbarer Schutzeffekt. Forscher vermuten, dass das schnelle Erkennen und Reagieren auf visuelle Reize die Resilienz neuronaler Netzwerke besonders stärkt.
Wissenschaftliche Apps vs. Gehirnspiele
Die Studie unterstreicht einen entscheidenden Unterschied. Nicht jedes „Gehirnjogging“ ist gleichwertig. Während viele Spiele nur die Leistung in der spezifischen Übung verbessern, basieren wissenschaftlich fundierte Apps auf neuropsychologischen Prinzipien.
Führende Anbieter wie NeuroNation oder CogniFit entwickeln ihre Programme in Kooperation mit Forschungseinstituten. Diese Apps zielen durch personalisierte, adaptive Übungen darauf ab, die Neuroplastizität – die Anpassungsfähigkeit des Gehirns – zu fördern. Sie trainieren gezielt Kernbereiche wie Arbeitsgedächtnis und Aufmerksamkeit. Einige sind in Deutschland bereits als Medizinprodukt zertifiziert und verschreibungsfähig.
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Ein Wendepunkt für die ganze Branche?
Die Studie könnte ein Game-Changer sein. Die Branche war lange mit dem Vorwurf konfrontiert, ihre Werbeversprechen seien nicht ausreichend belegt. Die neuen „Goldstandard“-Beweise erhöhen die Glaubwürdigkeit seriöser Anbieter enorm.
Für Verbraucher wird die Unterscheidung zwischen Unterhaltungsspiel und wirksamem Training einfacher. Langfristig könnten die Ergebnisse auch Krankenkassen überzeugen, validierte digitale Programme stärker in ihre Präventionsstrategien aufzunehmen.
Die Zukunft ist personalisiert und vernetzt
Der nächste Entwicklungssprung wird durch künstliche Intelligenz (KI) getrieben. Zukunftige Apps werden Trainingspläne dynamisch an die individuelle Leistung anpassen. Sie könnten kognitive Daten mit Informationen aus Wearables verknüpfen – etwa Schlafqualität oder Stresslevel – für ein ganzheitliches Bild der Gehirngesundheit.
Die Kombination aus digitalem Gehirntraining und körperlicher Aktivität verspricht laut Forschung die größten Effekte. Der Trend geht klar in Richtung digitale Therapeutika: app-basierte Interventionen als fester Bestandteil eines personalisierten Gesundheitsmanagements.
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