Steuerentlastungen, Bundesregierung

Steuerentlastungen sollen 2026 die deutsche Wirtschaft ankurbeln

08.02.2026 - 21:28:11

Die Bundesregierung plant umfangreiche Steuererleichterungen für Unternehmen und Bürger ab 2026, um das Wirtschaftswachstum zu stimulieren. Experten bezweifeln jedoch die ausreichende Wirkung der Maßnahmen.

Die Bundesregierung setzt auf gezielte Steuersenkungen, um die schwächelnde Konjunktur zu stützen. Ab 2026 sollen Unternehmen und Bürger entlastet werden. Doch Experten sind skeptisch, ob die Maßnahmen für einen echten Wachstumsschub reichen.

Führende Wirtschaftsinstitute haben ihre Prognosen für 2026 drastisch nach unten korrigiert. Das ifo-Institut erwartet nur noch ein Wachstum von 0,8 Prozent. Vor diesem Hintergrund will die Politik gegensteuern.

Das Entlastungspaket im Detail

Die geplanten Maßnahmen zielen auf zwei Bereiche: die Industrie und die privaten Haushalte.
* Für das produzierende Gewerbe sinkt die Stromsteuer dauerhaft auf das europäische Mindestmaß.
* Die Körperschaftsteuer für Kapitalgesellschaften soll in den Folgejahren schrittweise gesenkt werden.
* Für Berufspendler steigt die Pauschale ab dem ersten Kilometer auf 38 Cent.

Insgesamt sollen Unternehmen und Verbraucher bei den Energiekosten um mehr als 10 Milliarden Euro entlastet werden. Die Regierung verspricht sich davon mehr Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung.

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Experten sehen „hausgemachte Probleme“

Wirtschaftsverbände begrüßen die Schritte grundsätzlich. Gleichzeitig warnen sie vor gegenteiligen Signalen. Aktuelle Diskussionen über eine Verschärfung der Erbschaftsteuer für Familienunternehmen sorgen für Verunsicherung im Mittelstand.

Der Sachverständigenrat sieht neben globalen Krisen auch „hausgemachte Probleme“ wie eine nachlassende Wettbewerbsfähigkeit. Die geplanten Entlastungen seien ein richtiger Ansatz, reichten aber allein nicht aus.

Kritiker monieren zudem, dass die Erleichterungen für viele Bürger von der Inflation aufgefressen werden könnten. Die breite Masse spüre davon kaum etwas.

Wird das Geld auch investiert?

Die zentrale Frage bleibt: Werden die Unternehmen die steuerlichen Spielräume tatsächlich für Zukunftsinvestitionen nutzen? Oder fließt das Geld in die Rücklagen?

Der Erfolg der Maßnahmen hängt maßgeblich von der globalen Konjunkturentwicklung ab. Für die exportabhängige deutsche Industrie bleiben unsichere Absatzmärkte ein großes Risiko.

Die Debatte über die richtige Steuerpolitik ist damit längst nicht beendet. Sie wird sich in den kommenden Monaten weiter zuspitzen – besonders wenn die erhoffte Trendwende ausbleibt.

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