Sneijder-Studie, Gewohnheiten

Sneijder-Studie erklärt, warum wir an schlechten Gewohnheiten festhalten

18.02.2026 - 01:31:11

Forschungsergebnisse zeigen, wie tief verwurzelte Verhaltensmuster rationale Entscheidungen blockieren und Auswirkungen auf Gesundheit, Finanzen und Beruf haben.

Eine neue Studie zeigt, warum Menschen oft in schädlichen Routinen verharren. Die Forscherin W. Sneijder beschreibt diese Verhaltens-Trägheit als mächtige, tief verwurzelte Kraft. Sie erklärt scheinbar irrationale Entscheidungen im Alltag.

Die Erkenntnisse stellen das klassische Bild des rein rationalen Menschen in Frage. Sie haben große Bedeutung für Gesundheitsvorsorge, Finanzverhalten und berufliche Zufriedenheit.

Was ist Verhaltens-Trägheit?

Verhaltens-Trägheit ist die Neigung, aktuelle Muster beizubehalten – selbst wenn bessere Alternativen offensichtlich sind. Es geht nicht um Faulheit, sondern um eine kognitive Voreingenommenheit.

Im Alltag zeigt sich das vielfach:
* Menschen nutzen veraltete Technologien weiter.
* Sie schieben präventive Arztbesuche auf.
* Sie verharren in unbefriedigenden Jobs.

Sneijders Forschung betont: Wir werden durch das Gewicht bestehender Gewohnheiten förmlich in unseren Bahnen gehalten. Für eine Veränderung müssen Interventionen daher gezielt diese Trägheit adressieren.

Die Psychologie des Stillstands

Die Studie fügt sich in bekannte Forschung zur Macht der Routine ein. Bereits frühere Arbeiten zeigten: Rund 65 Prozent unserer täglichen Aktivitäten laufen gewohnheitsmäßig ab.

Diese Automatisierung spart kognitive Ressourcen. Sie wird zum Problem, wenn sich Umstände ändern und alte Muster nicht mehr dienlich sind. Die Verhaltens-Trägheit wirkt dann wie ein psychologischer Widerstand. Sie erhöht die für eine Veränderung nötige Energie und favorisiert den Status quo.

Was bedeutet das für Wirtschaft und Gesellschaft?

Das Verständnis der Trägheit hat praktische Konsequenzen. Im Konsumverhalten führt sie dazu, dass Kunden an überteuerten Verträgen festhalten – allein weil der Wechsel als zu aufwendig erscheint.

Auch in der Finanzwelt ist das Phänomen zu beobachten. Anleger halten oft an suboptimalen Strategien fest, anstatt ihr Portfolio anzupassen.

Für die öffentliche Gesundheit sind die Erkenntnisse zentral. Appelle allein scheitern oft. Erfolgreicher sind Ansätze, die neue Routinen etablieren und Hürden senken. Der „Autopilot“ des Gehirns kann so positiv genutzt werden.

Wie kann die Trägheit überwunden werden?

Die Forschung markiert einen Schritt, um die Grenzen menschlicher Rationalität besser zu verstehen. Zukünftige Arbeit wird sich auf gezielte Interventionen konzentrieren.

Mögliche Anwendungsfelder sind:
* Digitale Tools, die Vertragswechsel vereinfachen.
* Coaching-Programme zum Ablegen schädlicher Gewohnheiten.

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Indem die Mechanismen der Trägheit in die Gestaltung von Prozessen einbezogen werden, könnten Menschen Entscheidungen treffen, die ihrem langfristigen Wohl besser dienen. Sneijders Arbeit legt dafür einen wichtigen Grundstein.

@ boerse-global.de

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