Sivers Semiconductors: 28–53 Millionen Dollar LiDAR-Pipeline
30.04.2026 - 15:48:55 | boerse-global.deSivers Semiconductors hat seinen gesamten Aktionärskalender umgeworfen. Der Grund: Eine aufwendige Prüfung nach US-amerikanischen PCAOB-Standards, die für eine mögliche Zweitnotierung an der Nasdaq New York notwendig ist, braucht mehr Zeit als geplant.
Die Hauptversammlung rückt vom 27. Mai auf den 15. Juni 2026. Eine separate Einladung folgt noch. Der Quartalsbericht für Q1 2026 erscheint dagegen wie geplant im Mai.
Audit-Uplift als Auslöser
Der schwedische Photonik- und Wireless-Chiphersteller muss seine Konzernabschlüsse für 2024 und 2025 an die Anforderungen des US-Prüfungsstandards PCAOB anpassen. Das Unternehmen hatte diesen Schritt bereits am 16. April 2026 kommuniziert.
Die laufende Prüfung kann zu Anpassungen führen: Umsatzverschiebungen zwischen Perioden, Korrekturen bei Lagerwerten und Änderungen bei Aktienoptionsprogrammen sind möglich. Das Unternehmen stuft diese Effekte als nicht wesentlich für die Beurteilung seiner Finanzlage ein.
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Kommerzielle Dynamik trotz Kalenderverschiebung
Die Verzögerungen bremsen die operative Entwicklung nicht. Ein LiDAR-Kunde plant, seine Produktion mit Sivers-Lasern und -Verstärkern hochzufahren. Das kumulative Umsatzpotenzial liegt zwischen 28 und 53 Millionen US-Dollar für den Zeitraum 2026 bis 2030.
Hinzu kommen ein Entwicklungsvertrag über 800.000 US-Dollar mit einem führenden US-Rüstungskonzern sowie ein Produktionsauftrag von Tachyon Networks über 3 Millionen US-Dollar.
Im Bereich KI-Infrastruktur hat Sivers eine Kooperation mit Jabil vereinbart. Der Fertigungsdienstleister will ein 1,6-Terabit-Transceiver-Modul entwickeln — auf Basis von Sivers' DFB-Lasern. Zielmarkt sind hyperscale KI-Rechenzentren der nächsten Generation.
Aktie legt kräftig zu
Die Kursreaktion fällt eindeutig aus. Am 29. April 2026 schloss die Aktie bei 39,88 SEK — ein Tagesgewinn von 7,96 SEK. Das Handelsvolumen ist zuletzt deutlich gestiegen.
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Relevant für Aktionäre ist außerdem eine Kapitalmaßnahme vom 16. April: Der Vorstand hat eine gerichtete Aktienemission von 8,62 Millionen Stammaktien zu je 14,50 SEK beschlossen. Die Maßnahme steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung einer außerordentlichen Hauptversammlung. CEO Vickram Vathulya, CFO Heine Thorsgaard und weitere Vorstandsmitglieder haben sich verpflichtet, ihre Aktien für 90 Tage nach Abschluss der Emission nicht zu verkaufen.
Mit der Hauptversammlung am 15. Juni bleibt das Zeitfenster zwischen Jahresberichtspublikation und Aktionärstreffen eng. Der Fortschritt des PCAOB-Audits wird die Agenda der nächsten Wochen bestimmen.
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