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Signature Bank Aktie: FDIC-Receivership endet am 1. Mai

09.05.2026 - 10:23:01 | boerse-global.de

Die US-Einlagensicherung schließt die Abwicklung der Signature Bank ab. Aktionäre müssen mit einem Totalverlust rechnen.

Signature Bank Aktie: FDIC-Receivership endet am 1. Mai - Foto: über boerse-global.de
Signature Bank Aktie: FDIC-Receivership endet am 1. Mai - Foto: über boerse-global.de

Die Abwicklung der Signature Bank biegt auf die Zielgerade ein. Die US-Einlagensicherung FDIC hat die formelle Beendigung des Insolvenzverfahrens eingeleitet. Damit endet ein dunkles Kapitel der US-Bankengeschichte, das im Frühjahr 2023 die Märkte erschütterte.

Liquidation der Vermögenswerte abgeschlossen

In einer Mitteilung vom 1. Mai 2026 kündigte die Behörde an, die verbliebenen Vermögenswerte seien vollständig verwertet. Letzte Dividenden fließen nun an nachgewiesene Gläubiger, sofern die verfügbaren Mittel ausreichen. Mit dem Abschluss dieser Maßnahme hört die Signature Bank auf, als rechtliche Einheit zu existieren.

Parallel dazu endete im März das zweijährige Programm zur Sonderumlage für US-Banken. Die FDIC bezifferte die Gesamtkosten für die Zusammenbrüche der Silicon Valley Bank und der Signature Bank zuletzt auf rund 16,7 Milliarden US-Dollar. Im finalen Quartal sank der Umlagesatz für die betroffenen Institute auf 2,97 Basispunkte.

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Aktionäre am Ende der Rangfolge

Für Aktionäre bleibt die Situation prekär. Die gesetzliche Rangfolge sieht vor, dass zunächst Verwaltungskosten, Einleger und unbesicherte Gläubiger bedient werden. Stammaktien rangieren an letzter Stelle, was die Aussicht auf eine Kapitalrückzahlung nahezu ausschließt.

Die Aktie notierte am Freitag bei 0,65 US-Dollar. Auf Monatssicht entspricht dies einem Rückgang von rund 13 Prozent. Technisch zeigt sich ein extremes Bild: Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit einem Wert von 83,3 eine massiv überkaufte Lage, was in deutlichem Kontrast zum negativen Kurstrend steht.

Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor bleibt das laufende Gerichtsverfahren in New York. Eine Sammelklage wirft dem ehemaligen Management Wertpapierbetrug vor. Parallel dazu streitet die FDIC mit dem SVB Financial Trust um eine Einlageforderung in Höhe von 1,71 Milliarden US-Dollar.

Der Ausgang dieses Rechtsstreits entscheidet darüber, ob die Bankenbranche weitere Nachzahlungen leisten muss oder Gutschriften erhält. Für die Eigenkapitalgeber der Signature Bank dürften die kommenden FDIC-Berichte finale Klarheit über den Totalverlust bringen.

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