ServiceNow, Agentic

ServiceNow und Agentic AI treiben Prozess-Automation 2026 voran

06.04.2026 - 04:30:59 | boerse-global.de

KI-gesteuerte Prozesse treffen eigenständige Entscheidungen und werden laut Studien zum Wettbewerbsfaktor. Plattformen wie ServiceNow wandeln sich zu autonomen KI-Betriebssystemen für Unternehmen.

ServiceNow und Agentic AI treiben Prozess-Automation 2026 voran - Foto: über boerse-global.de

KI-gesteuerte Prozesse treffen jetzt eigenständige Entscheidungen. Das zeigt der aktuelle Release-Zyklus von Plattformen wie ServiceNow und neue Marktstudien. Effizienzsteigerung bedeutet 2026 technologische Souveränität.

Agentic BPM: Prozesse steuern sich selbst

Der „BPM Pulse Survey 2026“ von BearingPoint und BPM&O liefert den Impuls: Für 83 Prozent der Unternehmen ist Prozessmanagement geschäftskritisch. Der Trend heißt „Agentic BPM“. Dabei agiert KI nicht mehr nur als Werkzeug, sondern als aktiver Gestalter.

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Die Strategie in den Chefetagen schwenkt um. Es geht nicht mehr um Standardisierung, sondern um verlässliche Entscheidungsintelligenz. Prozesse sollen sich autonom steuern. Bis 2030 wird diese Kompetenz laut Studie zentral für KI-Organisationen. Doch eine Lücke bleibt: Viele nutzen KI nur punktuell, das volle Innovationspotenzial liegt brach.

ServiceNow „Australia“ wird zum KI-Betriebssystem

Ein konkreter Treiber ist ServiceNow. Die Version „Australia“ wandelt die Plattform von einem Workflow-Tool zu einem autonomen KI-Betriebssystem für das ganze Unternehmen. Für IT-Verantwortliche wird es nun eng: Bis zum 16. April müssen Delta-Prüfungen für Zertifizierungen abgeschlossen sein.

Flankiert wird das vom „Global State of IT Automation Report 2026“. 88 Prozent der Firmen arbeiten demnach in hybriden Umgebungen. Eine konsistente Orchestrierung über alle Plattformen hinweg wird zur Grundvoraussetzung. Der Hype um KI-Workflows ist groß, doch erst 21 Prozent der Unternehmen haben sie vollständig skaliert.

Hannover Messe setzt auf „Smart Manufacturing“

Die Industrie blickt auf die Hannover Messe. Sie startet am 19. April und gilt als Indikator für den Reifegrad der Automatisierung. „Smart Manufacturing“ wird 2026 zum entscheidenden Hebel, um Fachkräftemangel und Nachhaltigkeitsdruck zu begegnen.

Gartner beschreibt 2026 als Jahr der Disruption, besonders in Auto-, Chemie- und Maschinenbau. CTOs betonen: Es geht nicht mehr um Visionen, sondern um reale Lösungen. Im Fokus stehen Brownfield-Projekte. Altanlagen sollen durch KI und digitale Zwillinge effizienter werden. Das Ziel: Produktion zurück nach Europa holen.

EU AI Act erzwingt erklärbare KI

Mit fortschreitender Automatisierung rückt der Rechtsrahmen in den Fokus. Viele Regeln des EU AI Acts werden dieses Jahr verbindlich. Automatisierte Abläufe müssen nicht nur effizient, sondern vor allem rechtskonform sein. Besonders im Personalwesen stehen Plattformen unter Beobachtung.

Daher gewinnt „Explainable AI“ an Bedeutung. Sie stellt sicher, dass automatisierte Entscheidungen nachvollziehbar bleiben. Parallel setzen mehr Unternehmen auf lokale KI-Lösungen in eigenen Rechenzentren, um Kontrolle und Datenschutz zu maximieren.

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Markt spaltet sich in Vorreiter und Nachzügler

Die Entwicklung zeigt eine deutliche Spaltung. Eine Gruppe von „Frontier Firms“ setzt autonome Agenten bereits in Finanzen, IT und HR ein. Die Mehrheit kämpft jedoch noch mit der Integration in bestehende Workflows.

Die größten Hürden sind nicht die Technologie, sondern die Governance. Das Management von Latenzzeiten und der Aufbau von Kompetenzen für „Prompt Engineering“ bremsen viele aus. Marktanalysten sehen in der Orchestrierung einen notwendigen Schritt. Eine Automatisierungsstrategie ist heute eine Geschäftsrisiko-Entscheidung.

Druck steigt nach der Hannover Messe

Für den Rest des Jahres 2026 ist eine Beschleunigung zu erwarten. Sobald die Hannover Messe Ende April Best-Practice-Beispiele liefert, wird der Druck auf Nachzügler wachsen. Die zweite Jahreshälfte steht zudem im Zeichen der nächsten ServiceNow-Version „Brazil“.

Unternehmen werden den Erfolg ihrer Automatisierung neu messen: nicht an der Anzahl automatisierter Aufgaben, sondern am messbaren Wertbeitrag pro Prozess. In einer Welt schneller Entscheidungen wird die intelligente Prozesssteuerung zum ultimativen Wettbewerbsvorteil.

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