Frankfurt Eröffnung: Verluste nach starkem Vortag
19.02.2026 - 10:05:35Der deutsche Leitindex verlor in der ersten Handelsstunde 0,48 Prozent auf 25.157 Punkte.
Mit in der Spitze 25.315 Punkten hatte der Dax tags zuvor wieder einen Höchststand seit Mitte Januar erreicht. Damit war er zugleich näher an sein Rekordhoch bei gut 25.507 Punkten herangerückt, das ebenfalls aus diesem Jahr stammt.
Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen deutschen Werten gab am Donnerstag um 0,22 Prozent auf 31.673 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 sank um 0,5 Prozent.
Die wichtigsten US-Indizes hatten sich am Mittwoch erholt. Ihr Niveau zum europäischen Handelsende konnten sie aber nicht ganz halten. Dies lag vor allem daran, dass die US-Notenbank im Protokoll ihrer jüngsten Sitzung die Risiken betonte, die von einer zu hohen Inflation ausgehen können. Zuletzt hatte sich die Hoffnung auf eine Zinssenkung der Fed bereits nach hinten verschoben.
Beim Flugzeugbauer Airbus NL0000235190 bemängelten Marktteilnehmer den schwachen Ausblick, der zwar konservativ sei, aber doch deutlich unter den Erwartungen liege. Die Papiere rutschten am Dax-Ende um mehr als 5 Prozent ab.
Eine Hochstufung von Morgan Stanley für Vonovia DE000A1ML7J1 gab den Aktien des Immobilienkonzerns Auftrieb, sie gewannen auf den vorderen Plätzen im Dax 1,8 Prozent.
Im MDax setzte eine Verkaufsempfehlung der UBS für Freenet DE000A0Z2ZZ5 den Papieren des Mobilfunkanbieters zu. Das Minus von 6,7 Prozent bedeutete das vorläufige Ende des jüngsten Aufwärtsschwungs. Die Anteile der Fondsgesellschaft DWS DE000DWS1007 dagegen legten um 3,5 Prozent zu, hier riet die UBS zum Kauf.
Abwärts um 5,5 Prozent ging es für Flatexdegiro DE000FTG1111 trotz Dividendenerhöhung. Die Dividendenrendite sei immer noch niedrig, hieß es am Markt. Zudem liege die Gewinnprognose des Online-Brokers für 2026 unter der Erwartung.
Zu den Jahreszahlen von Krones DE0006335003 sagte ein Händler, sie seien schwächer als befürchtet. Positiver äußerte er sich zum Ausblick des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen. Die Aktien gaben um 1,6 Prozent nach.
@ dpa.de
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