Sea Aktie: SeaMoney-Umsatz springt um 57,8 Prozent
14.05.2026 - 21:54:58 | boerse-global.deSea verschiebt seinen Profitkern spürbar. Während der E-Commerce weiter aggressiv in Marktanteile investiert, tragen das Finanzgeschäft und das Gaming inzwischen den Konzerngewinn. Das zweite Quartal dürfte zeigen, wie lange dieses Gleichgewicht hält.
Fintech wächst am schnellsten
SeaMoneys Umsatz sprang im ersten Quartal um 57,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Treiber war vor allem das Kreditgeschäft. Das Konsumenten- und Mittelstandsportfolio wuchs um 71,3 Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar.
Brasilien spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Dort überschritt das Kreditbuch erstmals die Marke von 1 Milliarde Dollar. Der Bestand legte im Jahresvergleich um mehr als 250 Prozent zu.
Trotz des schnellen Wachstums blieb die Qualität der Kredite stabil. Die 90-Tage-Ausfallquote lag unverändert bei 1,1 Prozent. Das bereinigte EBITDA des Segments stieg auf 275,2 Millionen Dollar.
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Garena liefert das stärkste Quartal seit 2021
Auch das Spielegeschäft lief stark. Garena steigerte die Buchungen um 20,1 Prozent auf 931,4 Millionen Dollar. Free Fire blieb der wichtigste Treiber, Arena of Valor lieferte ebenfalls kräftig.
Die Zahl der zahlenden Nutzer kletterte um 12,4 Prozent auf 72,6 Millionen. Die Quote der zahlenden Nutzer verbesserte sich auf 10,9 Prozent. Im Vorjahr lag sie noch bei 9,8 Prozent.
Das bereinigte EBITDA des Segments erhöhte sich auf 573,6 Millionen Dollar. Damit bleibt Garena ein zentraler Gewinnpfeiler für den Konzern.
Shopee wächst, zahlt aber den Preis
Der Onlinehandel setzte neue Bestmarken. Das Handelsvolumen erreichte 37,3 Milliarden Dollar und legte um 30,2 Prozent zu. Der Umsatz sprang auf 5,1 Milliarden Dollar.
Besonders stark entwickelte sich der Marktplatzumsatz mit Werbung und Transaktionsgebühren. Er stieg um 61 Prozent. Das zeigt, dass Shopee nicht nur mehr verkauft, sondern auch besser monetarisiert.
Beim Gewinn wirkt die Strategie aber weiter belastend. Das bereinigte EBITDA sank auf 223,2 Millionen Dollar nach 264,4 Millionen Dollar im Vorjahr. Sea steckt das Geld bewusst in Logistik, Nutzergewinnung und das Abo-Programm ShopeeVIP, das inzwischen mehr als 10 Millionen Kunden hat.
KI, Rückkäufe und Ausblick
Sea setzt außerdem stärker auf künstliche Intelligenz. Verbesserte Such- und Empfehlungsfunktionen erhöhten die Kaufkonversion auf Shopee um 14 Prozent. KI-Chatbots senkten die Kosten im Kundenservice pro Kontakt um 30 Prozent.
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Parallel dazu kaufte der Konzern 1,8 Millionen eigene Aktien für rund 168,4 Millionen Dollar zurück. Das läuft im Rahmen des bereits angekündigten 1-Milliarden-Dollar-Programms.
Die Aktie selbst bleibt unter Druck. In New York notiert sie bei 76,80 Euro umgerechnet, nach einem Tagesminus von 4,0 Prozent. Der Kurs liegt damit deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 113,99 Euro und fast 32 Prozent darunter.
Für 2026 hält Sea an der Prognose fest. Shopee soll das GMV weiter um rund 25 Prozent steigern. Auf Konzernebene erwartet das Management ein bereinigtes EBITDA, das mindestens auf Vorjahresniveau liegt.
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