D-Wave: 20 Millionen für Florida Atlantic University
14.05.2026 - 21:54:58 | boerse-global.deEinbrechende Umsätze, explodierende Auftragsbücher. Bei D-Wave Quantum klaffen die aktuellen Geschäftszahlen und die langfristige Perspektive weit auseinander. Der Spezialist für Quantencomputer meldet für das abgelaufene Quartal einen massiven Umsatzrückgang. Analysten halten dennoch an ihren hohen Kurszielen fest.
Rekordaufträge fangen Umsatzschwäche auf
Im abgelaufenen Jahresviertel schrumpfte der Umsatz um 81 Prozent auf 2,9 Millionen US-Dollar. Damit verfehlte D-Wave die Prognosen deutlich. Die Auftragsbücher erzählen eine andere Geschichte. Die Neubestellungen erreichten einen Rekordwert von über 33 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem massiven Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Zwei Großabschlüsse treiben dieses Wachstum. Das Unternehmen verkaufte ein System für 20 Millionen US-Dollar an die Florida Atlantic University. Hinzu kommt ein millionenschwerer Lizenzvertrag mit einem Unternehmenskunden. Der gesamte Auftragsbestand klettert dadurch auf 42,4 Millionen US-Dollar.
Beim Ergebnis überraschte D-Wave positiv. Der Nettoverlust fiel mit 0,05 US-Dollar je Aktie geringer aus als erwartet. Ein solides Finanzpolster sichert den weiteren Betrieb. Das Unternehmen verfügt über Barreserven von mehr als 580 Millionen US-Dollar.
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Analysten sehen massives Potenzial
Die Investmentbanken Canaccord Genuity und Cantor Fitzgerald bestätigten am Donnerstag ihre Kaufempfehlungen. Sie rufen Kursziele von rund 40 US-Dollar auf. An der Börse notiert die Aktie aktuell bei 18,93 Euro. Sie legte heute um knapp vier Prozent zu.
Auf Sicht von 30 Tagen verzeichnet das Papier ein Plus von über 31 Prozent. Seit Jahresbeginn steht allerdings ein deutliches Minus auf der Kurstafel. Die hohe Volatilität zeigt die Nervosität im Sektor. Konkurrenten wie IonQ erwirtschaften bereits deutlich höhere Umsätze.
Der Weg zur Profitabilität
Das Management fokussiert sich auf den Verkauf ganzer Systeme und Cloud-Dienste für Unternehmen. Jährlich will D-Wave zwei bis drei große Anlagen verkaufen. Technologisch steht die neue Architektur im Mittelpunkt. Bis Ende 2028 sollen 175 physische Qubits zur Verfügung stehen.
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Langfristig plant der Konzern den Sprung zu fehlerkorrigierten Systemen. Bis 2032 strebt D-Wave eine Kapazität von 100 logischen Qubits an. Die prall gefüllten Auftragsbücher und hohen Barreserven verschaffen dem Unternehmen nun die nötige Zeit für diese Entwicklung.
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