Schöneberger-Kritik entfacht Debatte über Achtsamkeit
18.02.2026 - 06:31:12 | boerse-global.deBarbara Schöneberger hat mit kritischen Äußerungen eine Debatte über den gesellschaftlichen Umgang mit Achtsamkeit und Selbstoptimierung ausgelöst. Die Frage: Führt der moderne Wellness-Trend zu einer übermäßigen Selbstbezogenheit? Gleichzeitig bleibt der Bedarf an wirksamer Stressbewältigung hoch. Jüngste Daten zeigen, dass sich zwei Drittel der Menschen in Deutschland zumindest manchmal gestresst fühlen – ein Anstieg über die letzten Jahre.
Was wissenschaftlich fundierte Entspannung wirklich bringt
Anerkannte Entspannungstechniken zielen nicht auf Selbstbespiegelung, sondern auf die Regulation des vegetativen Nervensystems. Methoden wie Achtsamkeit oder Progressive Muskelentspannung haben nachweisbare Effekte:
* Sie verlangsamen die Herzfrequenz.
* Sie harmonisieren die Atmung.
* Sie senken Stressparameter wie den Cortisolspiegel.
Die regelmäßige Praxis kann bei stressbedingten Beschwerden wie Schlafstörungen oder Bluthochdruck wirksam sein. Es geht darum, dem Körper zu helfen, vom Anspannungs- in den Erholungsmodus zu wechseln.
Diese Methoden helfen nachweislich
Die Landschaft der Entspannungstechniken ist vielfältig. Für unterschiedliche Bedürfnisse gibt es passende Ansätze:
Die Progressive Muskelentspannung (PMR) nach Jacobson ist eine der am besten untersuchten Methoden. Durch gezieltes An- und Entspannen einzelner Muskelgruppen führt sie zu einem tiefen Ruhegefühl.
Beim Autogenen Training erreichen Nutzer durch autosuggestive Formeln wie „Die Arme sind schwer“ einen Zustand der Selbsthypnose und Tiefenentspannung.
Auch Atemtechniken wie die populäre „4-7-8-Methode“ gewinnen an Aufmerksamkeit. Die verlängerte Ausatmung soll das Nervensystem beruhigen. Körperorientierte Verfahren wie Yoga oder Tai-Chi verbinden zudem sanfte Bewegung mit Meditation.
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Können Apps und Online-Kurse wirklich helfen?
Die Digitalisierung hat den Bereich der mentalen Gesundheit erfasst. Immer mehr Smartphone-Apps und Online-Programme bieten geführte Meditationen und Kurse zur Stressbewältigung an.
Studien deuten auf eine signifikante Wirksamkeit dieser digitalen Helfer hin. Teilnehmer berichten von einer spürbaren Reduktion ihres Stresslevels. Diese niedrigschwelligen Angebote ermöglichen eine flexible Integration in den Alltag.
Experten warnen jedoch: Nicht jede Anwendung ist wissenschaftlich fundiert. Eine App kann eine professionelle therapeutische Begleitung bei tieferliegenden Problemen nicht ersetzen.
Wo liegen die Risiken der Entspannung?
Obwohl die Vorteile gut belegt sind, ist eine differenzierte Betrachtung nötig. Intensive Meditationspraktiken, wie in mehrtägigen Schweige-Retreats, können für psychisch vorbelastete Menschen Risiken bergen.
Selbst scheinbar simple Übungen erfordern eine korrekte Anwendung. Eine falsch ausgeführte Atemtechnik kann zu Schwindel oder Beklemmungsgefühlen führen. Meditationsforscher betonen die Wichtigkeit einer qualifizierten Anleitung.
Alltagsnahe Achtsamkeitsübungen, wie das bewusste Atmen für wenige Minuten, gelten hingegen als risikoarm und sicher.
Wird mentale Gesundheit jetzt gesellschaftliche Priorität?
Der hohe Stresslevel in der Bevölkerung unterstreicht die Relevanz von Präventionsmaßnahmen. Chronischer Stress erhöht das Risiko für körperliche Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme.
Initiativen zeigen den politischen Willen, bereits bei jungen Menschen anzusetzen. Die Bundesregierung arbeitet an einer Strategie zur Förderung der mentalen Gesundheit junger Menschen, die 2026 erste Maßnahmen umsetzen soll.
Die aktuelle Debatte könnte somit ein wichtiger Anstoß sein: weg vom Selbstoptimierungstrend, hin zu einer nachhaltigen Kultur der mentalen Gesundheitsvorsorge.
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