Sauna-Branche, Gesundheit

Sauna-Branche setzt 2026 auf mentale Gesundheit

03.01.2026 - 13:25:12

Der Deutsche Sauna-Bund professionalisiert sich unter neuer Führung. Eine Studie zeigt, dass bereits wenige Saunagänge pro Monat das psychische Wohlbefinden signifikant steigern.

Die Sauna wandelt sich vom Erholungsort zum Werkzeug für psychisches Wohlbefinden. Ein Führungswechsel beim Deutschen Sauna-Bund und neue Studiendaten treiben den Trend zur “Thermischen Me-Time” an.

Neue Chefin setzt auf Gesundheitskompetenz

Seit dem 1. Januar leitet Gerhild Neumann den Deutschen Sauna-Bund. Die erfahrene Managerin soll den Verband stärker professionalisieren. Ihr Fokus liegt auf evidenzbasierter Gesundheitsförderung und Qualitätssicherung. Branchenbeobachter sehen darin ein klares Signal: Die Sauna soll als präventiver “Dritter Ort” für mentale Stärke etabliert werden. Diese Strategie trifft den Nerv der Zeit – viele Thermen verzeichnen zum Jahresstart Rekordbesuche.

Studie findet die perfekte Sauna-Dosis

Eine schwedische Langzeitstudie liefert die wissenschaftliche Grundlage für den Boom. Ihr überraschendes Ergebnis: Schon ein bis vier Saunagänge pro Monat verbessern das psychische Wohlbefinden und die Schlafqualität signifikant.

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  • Die moderate “Micro-Dosing”-Strategie senkt die Einstiegshürde.
  • Sie erzeugt keinen neuen Leistungsdruck, sondern ermöglicht einen effektiven “Stress-Reset”.

Der Wechsel zwischen Hitze und Abkühlung trainiert das vegetative Nervensystem. Der Körper baut Stresshormone ab und schüttet gleichzeitig Glückshormone aus. Wellness-Einrichtungen passen ihre Programme für 2026 gezielt an diese Erkenntnis an.

Vom stillen Ort zum sozialen Treffpunkt

Die Sauna entwickelt sich zum Gemeinschaftserlebnis. Der Trend “Social Sauna” setzt sich durch. Statt Stille bestimmen nun Event-Aufgüsse und Unterhaltung das Bild.

Besonders beliebt sind moderne “Urban Bathhouses” in Städten. Sie werden von jüngeren Gästen als gesunde Alternative zu Bars genutzt, um Digital Detox mit echter sozialer Interaktion zu verbinden. Die mentale Entspannung wird hier durch das Miteinander verstärkt.

Markt wächst trotz hoher Energiekosten

Die Branche startet robust ins neue Jahr. Analysten prognostizieren ein stabiles Wachstum von knapp sechs Prozent jährlich bis 2033.

  • Privater Sektor: Die Nachfrage nach Heimsaunen bleibt hoch, da Eigenheime zum “Wellness-Hub” aufgerüstet werden.
  • Öffentliche Betriebe: Investieren massiv in energieeffiziente Technologien, um Kosten und ökologischen Fußabdruck zu senken.

Der Deutsche Sauna-Bund hat dazu bereits neue Richtlinien auf den Weg gebracht, die nun umgesetzt werden.

Smart Saunas und globaler Kongress

Für den Rest des Jahres zeichnen sich zwei Entwicklungen ab: Die technologische Integration schreitet voran. “Smarte” Saunen, die Vitaldaten messen und individuell anpassen, könnten den Massenmarkt erreichen. Im September blickt die globale Branche zudem gespannt auf den XIX. Internationalen Sauna-Kongress in Oslo. Er soll neue Impulse für die weltweite Saunakultur setzen.

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