Salk Institute erklärt 2026 zum Jahr der Hirngesundheit
22.02.2026 - 23:51:11 | boerse-global.deDas renommierte Salk Institute for Biological Studies hat 2026 zum „Jahr der Hirngesundheitsforschung“ ausgerufen. Die Initiative soll einen Wendepunkt im Kampf gegen Krankheiten wie Alzheimer markieren. Im Fokus steht die Neuroplastizität – die lebenslange Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns.
Den Auftakt bildet eine Expertenveranstaltung am 25. Februar. Das Institut bündelt damit seine gesamte Expertise, um die Grundlagen gesunder Gehirnfunktion zu entschlüsseln. Das Ziel sind innovative Präventionsstrategien.
Vom starren Organ zum lebenslangen Lerner
Lange galt das Gehirn nach der Kindheit als fest verdrahtet. Dieses Dogma ist widerlegt. Neuroplastizität beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, sich ständig umzubauen – sei es durch Lernen, Erfahrung oder nach einer Verletzung.
Diese Erkenntnis eröffnet völlig neue Wege. Sie entkräftet nicht nur den Mythos, der Mensch nutze nur zehn Prozent seines Gehirns. Vor allem zeigt sie: Das Gehirn kann bis ins hohe Alter lernen und sich erholen. Nach einem Schlaganfall etwa können gesunde Areale die Funktionen geschädigter Regionen übernehmen.
Forschung im Fokus: Vom Immunsystem bis zur Neurogenese
Die Wissenschaftler konzentrieren sich auf mehrere Schlüsselbereiche. Ein Schwerpunkt ist die Verbindung zwischen Gehirn und Körper. Wie beeinflusst die Herzgesundheit die Neuronen? Welche Rolle spielt das Immunsystem bei Entzündungen, die zu Alzheimer beitragen?
Eine weitere spannende Frage ist die adulte Neurogenese – die Bildung neuer Nervenzellen im erwachsenen Gehirn. Eine Studie von Ende 2025 lieferte Hinweise, dass dieser Prozess beim Menschen, wenn auch in geringem Maße, weiterhin stattfindet. Solche Erkenntnisse könnten Wege zur Reparatur des Gehirns ebnen.
Die moderne Lebensweise: Fluch und Segen zugleich
Unser Alltag stellt das Gehirn vor neue Herausforderungen. Die Neurowissenschaftlerin Barbara Studer warnt: Die ständige Nutzung von KI oder Navigation lässt Fähigkeiten wie Orientierungssinn oder Problemlösung verkümmern.
Es geht nicht um Technikverzicht, sondern um bewussten Umgang. Das Gehirn braucht aktive Herausforderung. Gleichzeitig wissen wir heute mehr denn je, was ihm guttut: Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, eine nährstoffreiche Ernährung und soziale Kontakte sind Treibstoff für die Neuroplastizität.
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Prävention wird zum Schlüssel im Kampf gegen Demenz
Der Fokus auf Hirngesundheit ist eine Reaktion auf drängende gesellschaftliche Probleme. Eine alternde Bevölkerung und die Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen machen präventive Ansätze unverzichtbar.
Die Zukunft liegt in einem integrierten Konzept. Personalisierte Lebensstil-Empfehlungen sollen sich mit gezielten Therapien wie nicht-invasiver Hirnstimulation verbinden. Das große Ziel ist klar: nicht nur das Leben zu verlängern, sondern die Jahre geistiger Gesundheit zu maximieren.
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