Psychomotorik-Training: So stärkt Bewegung das Gehirn
02.02.2026 - 05:02:12Bewegung baut nicht nur Muskeln auf, sondern auch das Gehirn um. Aktuelle Forschungsergebnisse bestätigen, dass körperliche Aktivität die kognitive Leistungsfähigkeit steigert und vor geistigem Abbau schützen kann. Ein besonders wirksamer Ansatz ist das Psychomotorik-Training, das Bewegung und Denken gezielt kombiniert.
Was ist Psychomotorik-Training?
Der Begriff beschreibt die untrennbare Verbindung von geistigen und körperlichen Prozessen. Das Training geht über reines Sporteln oder Gedächtnisrätsel hinaus: Es aktiviert beide Bereiche gleichzeitig. Typische Übungen verbinden Koordination und Gleichgewicht mit Aufgaben für Gedächtnis und Aufmerksamkeit.
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- Beispiel: Auf einem Bein balancieren und dabei rückwärts zählen.
- Beispiel: Bälle in bestimmten Farben fangen und in einer vorgegebenen Reihenfolge sortieren.
Ziel ist es, durch die körperliche Handlung das Denken und Erleben zu einer Einheit zu verbinden.
So verändert Bewegung das Gehirn
Die positiven Effekte sind wissenschaftlich gut belegt. Eine große Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) mit über 2.500 Teilnehmern zeigte: Körperlich aktive Menschen haben ein größeres Volumen in nahezu allen untersuchten Hirnregionen.
Auf zellulärer Ebene fördert Bewegung die Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu vernetzen. Regelmäßige Aktivität steigert die Produktion des Botenstoffs BDNF. Er wirkt wie Dünger für Nervenzellen und fördert besonders das Wachstum im Hippocampus, einer Schlüsselregion für Lernen und Gedächtnis.
Vom Kind bis zum Senior: Anwendung in jedem Alter
Die Vorteile des ganzheitlichen Trainings erstrecken sich über die gesamte Lebensspanne:
- Bei Kindern: Es fördert spielerisch motorische, emotionale und soziale Fähigkeiten und kann die kognitive Entwicklung steigern.
- Bei Berufstätigen: Es dient dem Stressabbau und hilft, die geistige Flexibilität zu erhalten.
- Im Alter: Es ist eine wirksame, nicht-medikamentöse Therapie. Das Training kann Stürzen vorbeugen, Alltagsfähigkeiten stabilisieren und das Wohlbefinden bei beginnender Demenz fördern.
Besonders effektiv sind kombinierte Trainingsformen, wie sie etwa bei „Exergames“ – Bewegungs-Videospielen – zum Einsatz kommen.
Ein Paradigmenwechsel für die Gehirngesundheit
Die Psychomotorik markiert einen Wandel: Statt Geist und Körper getrennt zu trainieren, setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Kombination überlegene Ergebnisse liefert. Eine große Meta-Analyse mit Daten von über 250.000 Teilnehmern bestätigte: Körperliche Aktivität verbessert Gedächtnis, Konzentration und Planungsfähigkeiten signifikant.
Der Ansatz zielt darauf ab, Stärken zu fördern und ein positives Selbstbild durch Bewegungserfolge aufzubauen. Das ist gerade bei neurodegenerativen Erkrankungen von großer Bedeutung für die Lebensqualität.
Die Zukunft: Training für alle, digital unterstützt
Experten erwarten eine breitere Integration solcher Programme in Kitas, Schulen und Seniorenheimen. Gleichzeitig spielt die Digitalisierung eine wachsende Rolle. Virtual Reality (VR) und interaktive „Exergames“ machen das Training motivierender und persönlicher.
Langfristig könnte die gezielte Kombination aus Bewegung und Denksport zu einem zentralen Baustein für ein geistig aktives Leben in jedem Alter werden.
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