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Psychische Gesundheit: Pandemie-Folgen und digitale Hilfe

27.02.2026 - 00:00:45 | boerse-global.de

Eine Analyse zeigt anhaltende psychische Belastungen, besonders bei jungen Erwachsenen und Frauen. Digitale Gesundheits-Apps und eine neue Mental Health Alliance sollen die Versorgung verbessern.

Psychische Gesundheit: Pandemie-Folgen und digitale Hilfe - Foto: über boerse-global.de
Psychische Gesundheit: Pandemie-Folgen und digitale Hilfe - Foto: über boerse-global.de

Die psychischen Folgen der Pandemie halten an, während digitale Gesundheits-Apps und neue Allianzen die Versorgung verändern. Das zeigt eine aktuelle Analyse der NAKO-Gesundheitsstudie.

Besonders junge Erwachsene unter 40 und Frauen leiden demnach verstärkt unter depressiven Symptomen, Angst und Stress. Die Gruppe der Menschen, die alle drei Belastungen gleichzeitig spüren, hat sich sogar verdoppelt. Die Daten von rund 80.000 Erwachsenen belegen: Die Krise hat tiefe Spuren hinterlassen.

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Digitale Helfer gegen den Therapie-Engpass

Als Reaktion auf den großen Bedarf boomen sogenannte „Apps auf Rezept“. Das Bundesinstitut für Arzneimittel listet aktuell etwa 30 dieser digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) speziell für die Psyche. Ärzte können sie bei Depressionen, Ängsten oder Schlafproblemen verschreiben.

Sie sollen Wartezeiten auf einen Therapieplatz überbrücken und die klassische Behandlung ergänzen. Doch sind sie wirklich ein Durchbruch? Experten sehen ihre Wirksamkeit oft im kleinen bis mittleren Bereich – ein Allheilmittel sind sie nicht.

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Neue Allianz setzt auf Vorbeugung

Weg von der reinen Behandlung, hin zur Vorbeugung: Diesen Systemwandel will die neu gegründete „Mental Health Alliance“ erreichen. Der Zusammenschluss aus Stiftungen, Wissenschaft und Politik startete Mitte Februar.

Sein Fokus liegt auf jungen Menschen. Bis zu 75 Prozent aller psychischen Erkrankungen zeigen erste Symptome vor dem 25. Lebensjahr. Frühzeitige Hilfe kann individuelles Leid verhindern und hohe gesellschaftliche Folgekosten sparen.

Was kommt auf die Politik zu?

Die Bundesregierung arbeitet derweil an einer eigenen Strategie für die mentale Gesundheit junger Menschen. Erste Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Sie zielen auf Prävention, Früherkennung und die Entstigmatisierung psychischer Probleme.

Der Schlüssel liegt in einer besseren Vernetzung: Schulen, Jugendhilfe und das Gesundheitssystem müssen enger zusammenarbeiten. Die aktuellen Entwicklungen sind ein klarer Weckruf. Die Stärkung der psychischen Gesundheit wird zur zentralen Aufgabe der kommenden Jahre.

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