Polen zementiert Rolle als Immobilien-Wachstumsführer
21.02.2026 - 14:39:12 | boerse-global.dePolen festigt seine Position als stabilster Wachstumsmarkt für Immobilien in Europa. Aktuelle Analysen stufen das Land für 2026 als „European Growth Leader“ ein. Experten attestieren dem Markt fundamentale Stärke, hohes Investitionsvolumen und nachhaltige Wertentwicklung.
Fundamentale Stärke statt Spekulationsblase
Die Dynamik hat sich gewandelt. Dominierten 2023 und 2024 noch zweistellige Preissprünge durch staatliche Kreditprogramme, ist Polen nun in eine Phase „gemessenen Wachstums“ eingetreten. Analysten prognostizieren für dieses Jahr noch Preisanstiege von 3 bis 7 Prozent in den Großstädten.
Im Vergleich zu den fast 20 Prozent vom Vorjahr wirkt das moderat. Doch es positioniert Polen als Stabilitätsanker. Während Deutschland mit Preiskorrekturen kämpft und Ungarn eine volatile Preisexplosion von über 21 Prozent erlebt, bietet Polen ein gesundes Gleichgewicht. Warschau rangiert mittlerweile unter den Top-3-Investitionszielen in Europa.
Angebotslücke stützt die Preise
Ein entscheidender Preistreiber ist die schwindende Angebotsseite. Die Zahl der Baugenehmigungen und Baubeginne war bereits 2025 rückläufig. Diese Versorgungslücke wirkt sich nun aus, besonders bei Neubauten.
Experten warnen: Ab der zweiten Jahreshälfte könnte das Angebot deutlich hinter der Nachfrage zurückfallen. In Warschau, wo Neubauten im Schnitt etwa 17.400 Złoty (ca. 4.000 Euro) pro Quadratmeter kosten, herrscht ein reiner Verkäufermarkt. Interessant ist die Spaltung: Während Neubaupreise steigen, notierten einige Segmente des Bestandsmarktes zu Jahresbeginn leichte Korrekturen um 2 bis 3 Prozent.
Attraktives Klima für Mieter und Investoren
Der Mietmarkt stabilisiert sich auf hohem Niveau. Die Steigerungsraten haben sich deutlich verlangsamt und folgen nun eher der Inflation. Mit rund 4,4 Prozent jährlichem Mietanstieg bleibt die Rendite für Investoren attraktiv, ohne die soziale Sprengkraft früherer Jahre.
Für internationale Anleger bleibt Polen der liquideste Markt in Mittel- und Osteuropa. Institutionelle Investoren kehren zurück, angelockt von der Preisstabilität und einem prognostizierten Wirtschaftswachstum von über 3 Prozent. Diese Nachfrage bildet einen stabilen Boden für die Preise.
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Die neue Normalität am polnischen Markt
Was bedeutet das für Käufer? Eine Rückkehr zu den wilden Preissprüngen ist nicht in Sicht, ein Einbruch aber auch nicht. Die erwarteten Zinssenkungen der Nationalbank könnten die Nachfrage zusätzlich befeuern.
Schnäppchen werden selten bleiben. Neubauwohnungen in Warschau, Krakau oder Breslau werden weiter teurer. Polens Führungsrolle definiert sich neu: Nicht durch die höchste Teuerungsrate, sondern durch Robustheit und Investitionssicherheit in einem fragilen europäischen Umfeld.
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