Palantir, Gericht

Palantir: $130-Millionen-IRS-Vertrag vor Gericht

28.04.2026 - 17:56:58 | boerse-global.de

Eine Bürgerrechtsklage gegen die Trump-Administration belastet Palantir kurz vor der Bilanzvorlage. Analysten erwarten dennoch starke Quartalszahlen.

Palantir: $130-Millionen-IRS-Vertrag vor Gericht - Foto: über boerse-global.de
Palantir: $130-Millionen-IRS-Vertrag vor Gericht - Foto: über boerse-global.de

Wenige Tage vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen gerät Palantir juristisch unter Druck. Neue Dokumente offenbaren das volle Ausmaß eines Datenanalyse-Vertrags mit der US-Steuerbehörde IRS. Eine Bürgerrechtsgruppe zieht nun vor Gericht und wirft der US-Regierung mangelnde Transparenz vor.

Seit 2018 nutzt die Kriminalabteilung der IRS die Software des Unternehmens, um Finanzverbrechen aufzuklären. Dafür flossen bislang 130 Millionen US-Dollar an Palantir. Die Plattform aggregiert sensible Informationen aus zahlreichen Bundesdatenbanken. Dazu gehören Steuererklärungen, Banktransaktionen und sogar Krypto-Bestände wie Bitcoin oder Ethereum.

Klage wegen mangelnder Transparenz

Die Organisation "American Oversight" hat deshalb eine Klage gegen die Trump-Administration eingereicht. Sie wirft mehreren Bundesbehörden vor, das Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) zu verletzen. Die Regierung halte Dokumente darüber zurück, wie persönliche Daten über Palantir-Systeme geteilt werden. Kritiker bemängeln vor allem die Konsolidierung riesiger Datenmengen in einem einzigen System.

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An der Börse spiegelt sich die angespannte Lage wider. Seit Jahresbeginn hat die Palantir-Aktie rund 15 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei 121,00 Euro. Damit bewegt sich das Papier deutlich unter der 200-Tage-Linie. Prominente Leerverkäufer wie Michael Burry verstärken den Druck. Der Investor hält laut eigenen Angaben weiterhin Put-Optionen gegen den Softwarekonzern.

Hohe Hürde für die Quartalszahlen

Ungeachtet der juristischen Störgeräusche erwartet die Wall Street starke operative Ergebnisse. Für das abgelaufene März-Quartal prognostizieren Analysten einen Umsatz von 1,54 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie soll sich auf 0,28 US-Dollar belaufen. Das entspräche mehr als einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Am 4. Mai präsentiert das Management nach US-Börsenschluss die offizielle Bilanz. Angesichts der hohen Bewertung und der aktuellen Kontroversen um Regierungsaufträge lässt der Markt wenig Spielraum für Enttäuschungen. Verfehlt Palantir die ambitionierten Konsensschätzungen, droht ein weiterer Kursrutsch.

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