OpenAI plant Hardware-Offensive für 2026
22.01.2026 - 19:51:12OpenAI steigt mit einem eigenen KI-Gerät in den Hardware-Markt ein. Das Unternehmen bestätigte einen Launch für die zweite Jahreshälfte 2026 und stellt damit Tech-Giganten wie Apple und Google ein Bein.
Die Ankündigung kam diese Woche von Chris Lehane, dem Chief Global Affairs Officer von OpenAI, während des Weltwirtschaftsforums in Davos. Es ist der bislang konkreteste Zeitplan für das lang erwartete Projekt, das die Interaktion zwischen Mensch und Maschine neu definieren soll. Die Hardware entsteht in Zusammenarbeit mit Star-Designer Jony Ive, der für ikonische Apple-Produkte verantwortlich zeichnet.
Seit der Bekanntgabe der Partnerschaft mit Ive im Mai 2025 wird spekuliert: Wie sieht die Zukunft der persönlichen Technologie aus? Das erklärte Ziel ist ein “friedlicheres”, weniger ablenkendes Gerät als das moderne Smartphone. Der Fokus soll weg von bildschirmzentrierten Interaktionen gehen, die ständig unsere Aufmerksamkeit fordern.
Die Vision deutet auf ein Wearable hin, das auf Audio-Interaktion setzt. Ein kleiner, möglicherweise bildschirmloser Begleiter soll sich nahtlos in den Alltag integrieren. Dahinter steht das Konzept des “Ambient Computing”: KI-Assistenz ist ständig verfügbar, ohne klassische Benutzeroberfläche. Diese Philosophie ist das Ergebnis der Übernahme von Ives Designfirma io im vergangenen Jahr.
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Gerüchte: KI-Ohrhörer mit eigener Rechenpower
Obwohl OpenAI sich zu Details bedeckt hält, deuten Leaks und Branchengerüchte stark auf KI-Ohrhörer hin. Das angebliche Codenamen lautet “Sweet Pea”. Das Design soll unkonventionell sein – eine metallische, “eiförmige” Form, die hinter dem Ohr getragen wird, ähnlich einem Hörgerät.
Noch spannender sind die Spezifikationen: Das Wearable soll über einen maßgeschneiderten 2-Nanometer-Prozessor verfügen. Diese Rechenpower auf dem Gerät (“On-Device AI”) könnte komplexe KI-Aufgaben lokal erledigen. Das würde Geschwindigkeit und Datenschutz verbessern, da nicht jede Anfrage in die Cloud muss. Ein zweites Gerät mit dem Codenamen “Gumdrop” – möglicherweise stiftförmig – wird ebenfalls in Betracht gezogen.
Marktumwälzung: Kampf um die Vorherrschaft
OpenAIs Schritt ist eine direkte Herausforderung an die Vorherrschaft von Apple und Google. Mit eigener Hardware gewinnt das Unternehmen die Kontrolle über das Nutzererlebnis und die Softwareverteilung. Bisher erreicht ChatGPT fast eine Milliarde Nutzer wöchentlich über Apps auf Smartphones. Eine dedizierte Hardware ermöglicht tiefere Integration und exklusive Features.
Der Trend zu KI-zentrierter Hardware wächst. Doch die Allianz aus OpenAIs KI-Modellen und Ives Design-Genie erzeugt eine Erwartungshaltung, die Konkurrenten nicht haben. Einigen Branchenberichten aus Taiwan zufolge peilt OpenAI ambitionierte Verkaufszahlen von 40 bis 50 Millionen Einheiten im ersten Jahr an. Der Start könnte im September 2026 bei Foxconn in Produktion gehen.
Der Fahrplan: Vorführung vor Verkauf
Die Bestätigung für 2026 ist ein Meilenstein, doch bis das Gerät beim Kunden ist, könnte es dauern. Mehrere Berichte deuten an: Die Vorstellung erfolgt in der zweiten Jahreshälfte, der Verkaufsstart könnte erst Anfang 2027 folgen. Diese gestaffelte Strategie ist bei neuen Produktkategorien üblich, um Vorfreude zu wecken und die Produktion zu finalisieren.
Die Tech-Welt wird jede weitere Entwicklung genau beobachten. OpenAIs strategische Wende von einer reinen Software-Firma zu einem integrierten KI- und Hardware-Unternehmer könnte die Landschaft der Unterhaltungselektronik neu ordnen. Der Erfolg dieses ersten Geräts wird nicht nur über die eigene Hardware-Zukunft entscheiden, sondern auch beeinflussen, wie eine ganze Generation täglich mit Künstlicher Intelligenz interagiert.
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