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National HealthCare-Aktie (US6359061031): Neue Kreditlinie und Wachstumsschritte im US-Pflegemarkt

28.05.2026 - 10:17:21 | ad-hoc-news.de

National HealthCare aus den USA hat Ende Mai 2026 eine neue unbesicherte Kreditlinie über insgesamt 525 Mio. USD vereinbart, um eine größere Akquisitionschance im Pflegeimmobilien- und Betreuungssegment zu finanzieren. Die Heimatbörse ist die NYSE, an der die Aktie unter dem Kürzel NHC gehandelt wird.

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National HealthCare aus den USA hat Ende Mai 2026 eine neue unbesicherte Kreditvereinbarung über insgesamt 525 Mio. USD abgeschlossen, bestehend aus einem Term Loan über 475 Mio. USD sowie einer revolvierenden Kreditlinie über 50 Mio. USD, wie aus einer Unternehmensmitteilung vom 26.05.2026 hervorgeht, die über eine Credit-Agreement-Meldung dokumentiert wurde, laut MarketScreener, Stand 26.05.2026 und einer Zusammenfassung der Konditionen, die auf eine syndizierte Finanzierung unter Führung der Bank of America hinweisen, laut TradingView, Stand 27.05.2026.

Die neue Finanzierung soll nach Unternehmensangaben insbesondere dem Erwerb von Vermögenswerten im Bereich Pflegeimmobilien und betreute Pflege dienen und ersetzt eine frühere, ungenutzte Kreditlinie aus dem Jahr 2024, wodurch National HealthCare seine Kapitalstruktur an ein größeres geplantes Transaktionsvolumen anpasst, wie aus einer Zusammenfassung der Transaktion hervorgeht, laut TipRanks, Stand 27.05.2026.

National HealthCare ist an der New York Stock Exchange (NYSE) unter dem Kürzel NHC notiert und zählt damit zu den börsennotierten Gesundheits- und Pflegewerten in den USA, wobei sich die Marktkapitalisierung nach unabhängigen Kursdaten zuletzt im mittleren einstelligen Milliardenbereich bewegt, laut Kursübersicht von Robinhood, Stand 27.05.2026.

Stand: 28.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktien-Coverage.

Auf einen Blick

  • Name: National HealthCare
  • Sektor/Branche: Gesundheitswesen - Pflegeheime und postakute Versorgung
  • Hauptsitz/Land: Murfreesboro, USA
  • Kernmärkte: Langzeitpflege und Rehabilitationsleistungen in mehreren US-Bundesstaaten
  • Wesentliche Umsatztreiber: Bewirtschaftung von Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation, häusliche Pflege und verbundene Dienstleistungen
  • Heimatbörse/Listing: New York Stock Exchange (NHC)
  • Handelswährung: USD

National HealthCare: Geschäftsmodell

National HealthCare betreibt ein spezialisiertes Geschäftsmodell im US-Gesundheitswesen mit dem Fokus auf stationäre Langzeitpflege, qualifizierte Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationsleistungen sowie weitere Dienstleistungen rund um die Versorgung von älteren und pflegebedürftigen Patienten in den USA. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren an der New York Stock Exchange gelistet und adressiert damit sowohl institutionelle als auch private Anleger, die ein Engagement im Segment Pflegeimmobilien und Pflegeleistungen suchen.

Im Kern besteht das Geschäftsmodell darin, Pflegeheime und verwandte Einrichtungen zu betreiben oder langfristig zu pachten und in diesen Häusern medizinische und pflegerische Leistungen anzubieten, die bereits heute stark von demografischen Trends wie einer alternden Bevölkerung in den USA beeinflusst werden. National HealthCare generiert seine Erlöse insbesondere über Pflegeentgelte, Kostenerstattungen durch staatliche Programme wie Medicare und Medicaid sowie durch Zahlungen privater Versicherer, die für die Behandlung und Unterbringung der Patienten in den Einrichtungen aufkommen.

Das Unternehmen kombiniert dabei die Rolle eines Betreibers mit Elementen eines Immobiliennutzers, da es in einem Teil der Standorte Eigentümer der Gebäude ist und in anderen Fällen langfristige Mietverträge nutzt. Ergänzend erbringt National HealthCare Dienstleistungen im Bereich der Rehabilitationsmedizin, beispielsweise physikalische Therapie oder stationäre Rehabilitation nach Operationen, wodurch das Leistungsangebot über die reine Langzeitpflege hinaus erweitert wird.

Ein weiteres Element des Geschäftsmodells liegt in der Kooperation mit Ärzten, Krankenhäusern und anderen Gesundheitsdienstleistern, um Überweisungen und den Zugang zu Patienten zu sichern. National HealthCare versucht hierbei, mit Qualitätssicherungsprogrammen, standardisierten Behandlungsprotokollen und Investitionen in Personal und Infrastruktur eine stabile Auslastung der Einrichtungen zu gewährleisten, was für das Erreichen einer effizienten Kostenstruktur wesentlich ist.

Die Gesellschaft agiert ausschließlich im Heimatmarkt USA und konzentriert sich in ihrer geografischen Präsenz auf ausgewählte Bundesstaaten mit einer relativ hohen Nachfrage nach Langzeitpflege und Reha-Leistungen. Durch diesen regionalen Fokus kann National HealthCare lokale Marktkenntnis nutzen, gleichzeitig aber Skaleneffekte in Einkauf, Personalplanung und Verwaltungsprozessen realisieren.

Ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells ist die Finanzierung von Wachstum und Modernisierung. In der Regel investiert National HealthCare in die Instandhaltung und Modernisierung seiner Einrichtungen, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und für Patienten sowie Kostenträger attraktiv zu bleiben. Dies umfasst bauliche Maßnahmen, digitale Dokumentation, medizinische Ausstattung sowie Schulungsprogramme für Pflegekräfte und Therapeuten.

Darüber hinaus besteht die strategische Option, das Portfolio über Akquisitionen von Einrichtungen oder ganzen Plattformen zu erweitern, wofür die nun vereinbarte Kreditlinie ein Instrument darstellt. Dieses Zusammenspiel aus organischem Wachstum und anorganischen Zukäufen ist charakteristisch für Betreiber von Pflegeeinrichtungen, da sich regionale Plattformen vergleichsweise gut integrieren lassen, wenn ähnliche Standards und Prozesse gelten.

National HealthCare steht als Betreiber von Pflegeheimen in einem Umfeld, das stark reguliert ist und in dem bundesstaatliche und nationale Vorschriften die Ausgestaltung der Versorgung, die Personalausstattung und Vergütungsstrukturen beeinflussen. Das Geschäftsmodell muss deshalb nicht nur betriebswirtschaftlichen Anforderungen genügen, sondern sich auch an regulatorische Änderungen anpassen, etwa durch Anpassungen in der Dokumentation, Qualitätssicherung oder Personalplanung, um Sanktionen zu vermeiden und Erstattungen sicherzustellen.

Wesentliche Umsatz- und Produkttreiber von National HealthCare

Die Umsatzbasis von National HealthCare wird vor allem von der Anzahl der betriebenen oder gepachteten Pflegeeinrichtungen, der Auslastung der verfügbaren Betten und den durchschnittlichen Vergütungssätzen pro Patiententag bestimmt. Diese Faktoren haben direkten Einfluss auf die Erlöse, da sowohl die Belegung als auch die Vergütungssätze eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Standorte verbunden sind.

Ein zweiter wichtiger Umsatztreiber sind Rehabilitationsleistungen, die häufig nach Krankenhausaufenthalten in Anspruch genommen werden. Hier erzielt das Unternehmen Erlöse, indem es mit Krankenhäusern und Ärzten zusammenarbeitet, die Patienten nach Entlassung zur weiteren Behandlung in die Einrichtungen von National HealthCare überweisen. Diese Leistungen umfassen physikalische Therapie, Ergotherapie und andere Formen der postoperativen Rehabilitation.

Darüber hinaus spielen staatliche Programme wie Medicare und Medicaid eine zentrale Rolle bei der Finanzierung der Pflegeleistungen. Da ein großer Teil der Pflegebedürftigen in den USA im höheren Alter ist und damit Anspruch auf Medicare-Leistungen hat oder über Medicaid-Leistungen unterstützt wird, wirken Veränderungen in den Erstattungssätzen dieser Programme unmittelbar auf die Umsatzentwicklungen von National HealthCare ein. Anpassungen in regulatorischen Vorgaben oder in der Vergütungssystematik können daher mittelfristig Ertragslage und Investitionsplanung beeinflussen.

Ein weiterer Umsatztreiber sind private Versicherungen und Selbstzahler, insbesondere im Bereich spezialisierter Pflege oder bei zusätzlichen Komfortleistungen, die über das Basisangebot hinausgehen. Diese Segmente bieten in der Regel etwas höhere Margen, sind jedoch auch empfindlicher gegenüber konjunkturellen Schwankungen, da sie stärker vom Einkommen und Vermögen der Patienten beziehungsweise ihrer Angehörigen abhängen.

Ergänzend erwirtschaftet National HealthCare Erlöse aus ergänzenden Dienstleistungen, etwa unterstützter ambulanter Pflege, bestimmten diagnostischen Leistungen und der Verwaltung einzelner Immobilien. Diese Bereiche machen zwar einen kleineren Anteil am Gesamtumsatz aus, leisten jedoch einen Beitrag zur Diversifikation der Einnahmen.

Ausgehend von aktuellen Meldungen zum ersten Quartal 2026 erzielte National HealthCare in diesem Zeitraum Erlöse in Höhe von rund 381,8 Mio. USD, wie aus einem Ergebnisüberblick hervorgeht, laut MarketScreener, Stand 26.05.2026, womit sich die Relevanz der erwähnten Umsatztreiber in einer Spanne im mittleren dreistelligen Millionenbereich pro Quartal widerspiegelt.

Neben dem laufenden Betrieb und organischem Wachstum gehört der Ausbau des Portfolios durch gezielte Akquisitionen zu den wesentlichen Wachstumstreibern, insbesondere wenn sich Einrichtungen erwerben lassen, die geografisch oder inhaltlich gut zum bestehenden Netzwerk passen. Die neue Kreditlinie über 525 Mio. USD ist nach Angaben der beteiligten Banken genau auf dieses Ziel ausgerichtet und soll eine größere Akquisitionsmöglichkeit ermöglichen, wie eine Transaktionszusammenfassung erläutert, laut TipRanks, Stand 27.05.2026.

Die Fähigkeit, bestehende Einrichtungen effizient zu bewirtschaften, Personalengpässe zu managen und das Leistungsangebot an aktuelle medizinische Standards anzupassen, beeinflusst die operative Marge und damit die Verfügbarkeit von Mitteln für weitere Investitionen. Steigende Personalkosten oder regulatorische Anforderungen an Personalquoten können die Profitabilität belasten, während eine stabile Belegung und eine gute Positionierung gegenüber Kostenträgern die Erlösseite stärkt.

Aktuelle Unternehmensmaßnahmen

Die jüngste wesentliche Maßnahme von National HealthCare ist der Abschluss einer neuen unbesicherten Kreditvereinbarung, die einen Term Loan über 475 Mio. USD sowie eine revolvierende Kreditlinie über 50 Mio. USD umfasst, mit einer Laufzeit von fünf Jahren ab Mai 2026. Federführende Bank ist Bank of America, die zusammen mit einem Konsortium den Kredit zur Verfügung stellt, wie aus einem Überblick über die Konditionen hervorgeht, laut TradingView, Stand 27.05.2026.

Die Kreditvereinbarung sieht verschiedene finanzielle Covenants vor, darunter Begrenzungen des Verschuldungsgrads in Relation zu Ergebniskennziffern, sowie Standardklauseln, die die Ausschüttungspolitik und zusätzliche Verschuldung regulieren. Solche Covenants sind in der Branche üblich und sollen sicherstellen, dass Kreditgeber und Unternehmen ihre Interessen in Einklang bringen und Risiken angemessen verteilt werden.

Laut einer Auswertung der Transaktion ersetzt die neue Kreditlinie eine bislang ungenutzte Kreditfazilität aus dem Jahr 2024 und erhöht zugleich die verfügbare Finanzierungssumme, um eine geplante Asset-Akquisition im Bereich Pflegeimmobilien bzw. Pflegebetrieb zu ermöglichen, wie aus einem Überblick zur Verwendung der Mittel hervorgeht, laut TipRanks, Stand 27.05.2026. Die konkrete Zieltransaktion ist in den öffentlich zugänglichen Meldungen noch nicht im Detail beschrieben, wird jedoch als wesentlicher Wachstumsschritt dargestellt.

Parallel zur neuen Finanzierung berichtete National HealthCare für das erste Quartal 2026 über Erlöse von rund 381,8 Mio. USD, wie ein Ergebnis-Flash festhält, laut MarketScreener, Stand 26.05.2026. Die Kombination aus laufenden operativen Aktivitäten und der Vorbereitung einer größeren Akquisition ist somit ein zentraler Baustein der aktuellen Unternehmensstrategie.

Für die kommenden Quartale ist davon auszugehen, dass Fortschritte bei der identifizierten Akquisition oder möglichen weiteren Transaktionen sowie die Integration neuer Einrichtungen im Fokus der Unternehmenskommunikation stehen werden. Bislang liegen keine Hinweise auf eine grundlegende Änderung der Dividendenpolitik oder größere Eigenkapitalmaßnahmen im öffentlichen Datenraum vor, sodass die neue Kreditlinie vor allem als Instrument der Fremdfinanzierung heraussticht.

Was Banken und Researchhäuser zu National HealthCare sagen

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag keine verifizierte Analystencoverage vor.

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Stimmung und Reaktionen zu National HealthCare

Die Diskussionen rund um die neue Kreditlinie und mögliche Akquisitionen von National HealthCare werden in Finanzforen und sozialen Medien aufmerksam verfolgt, insbesondere mit Blick auf Wachstumsperspektiven im US-Pflegemarkt.

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Branchentrends und Wettbewerbsposition

National HealthCare agiert in einem Umfeld, in dem die Nachfrage nach Pflegeleistungen in den USA durch den demografischen Wandel langfristig unterstützt wird. Die alternde Bevölkerung führt zu einer steigenden Zahl potenzieller Pflegebedürftiger, was die Auslastung von Pflegeeinrichtungen strukturell begünstigt. Gleichzeitig erhöhen regulatorische Anforderungen und Fachkräftemangel den Druck auf Betreiber, effiziente Strukturen aufzubauen und in Personalbindung sowie Prozessoptimierung zu investieren.

Der Markt für Pflegeheime und postakute Versorgung ist fragmentiert und weist eine Vielzahl lokaler Anbieter sowie größere Ketten auf. National HealthCare zählt zu den etablierten Betreibern, die bereits eine relevante Präsenz in mehreren Bundesstaaten aufgebaut haben. Diese Position kann sich als Vorteil erweisen, wenn es darum geht, neue Standorte zu integrieren oder mit Kostenträgern über Vergütungen zu verhandeln.

Die Branche ist zugleich Kapital-intensiv, da Pflegeeinrichtungen hohe Investitionen in Gebäude, Ausstattung und Modernisierung erfordern. Betreiber wie National HealthCare sind daher auf stabile Cashflows und Zugang zu Fremdkapital angewiesen. In diesem Kontext fügen sich die neu geschaffenen Kreditlinien in das Bild, wonach sich National HealthCare finanziell für weitere Wachstums- und Investitionsschritte rüstet.

Ein weiterer Trend betrifft die zunehmende Verzahnung von akuter Krankenhausversorgung und postakuter Pflege. Krankenhäuser sind bestrebt, Verweildauern zu optimieren und Patienten möglichst rasch in Reha- oder Pflegeeinrichtungen zu verlegen, wodurch Anbieter wie National HealthCare in die Versorgungskette eingebunden sind. Kooperationen mit Krankenhausgruppen und Ärzten können daher zur Stärkung der Wettbewerbsposition beitragen.

Auf der Nachfrageseite wird darüber hinaus die Entwicklung alternativer Versorgungsformen wie betreutes Wohnen, ambulante Pflege oder telemedizinische Angebote beobachtet. National HealthCare positioniert sich primär im klassischen stationären Segment, kann aber von der Kombination verschiedener Versorgungsformen profitieren, wenn die Integration entlang der Versorgungskette gelingt.

Warum National HealthCare für Anleger im Heimatmarkt USA relevant ist

Für Anleger im Heimatmarkt USA bietet National HealthCare Zugang zu einem segmentierten Teilbereich des Gesundheitswesens, der weniger von konjunkturellen Schwankungen als von demografischen und regulatorischen Faktoren getrieben ist. Die Aktie wird an der NYSE in USD gehandelt und ist damit in zentrale US-Aktienindizes eingebunden, die von institutionellen Investoren verfolgt werden. Durch die Fokussierung auf Pflegeheime und postakute Versorgung unterscheidet sich das Profil der Gesellschaft von klassischen Krankenhausbetreibern oder Pharmaunternehmen.

Die Aktie notierte in den letzten Monaten auf einem Niveau im hohen zweistelligen bis dreistelligen US-Dollar-Bereich, wobei eine Kursindikation bei 192,00 USD mit einer Marktkapitalisierung von rund 2,99 Mrd. USD und einer Dividendenrendite von etwa 1,3 Prozent angegeben wird, laut einer Kursübersicht von Robinhood, Stand 27.05.2026. Solche Daten bieten Anhaltspunkte für die Einordnung des Unternehmens innerhalb des US-Gesundheitssektors.

Für internationale Anleger ist National HealthCare ein Beispiel für ein Unternehmen, das primär im Heimatmarkt tätig ist, dessen Aktie aber über US-Handelsplätze global zugänglich ist. Für deutsche Privatanleger ist die Aktie typischerweise über außerbörsliche Plattformen wie Tradegate oder die Frankfurter Börse handelbar, wobei die Abwicklung in der Regel in Euro erfolgt. Eine genaue preisliche Einordnung hängt vom jeweiligen Handelstag und Wechselkurs ab.

Risiken und offene Fragen

Zu den wesentlichen Risiken für National HealthCare zählen regulatorische Änderungen im US-Pflegesystem, insbesondere Anpassungen der Erstattungssätze von Medicare und Medicaid. Eine Reduzierung der Vergütung oder strengere Vorgaben bei der Abrechnung könnten die Erlöse und Margen im Kerngeschäft belasten. Hinzu kommen mögliche Anpassungen auf bundesstaatlicher Ebene, die die Betriebserlaubnis oder Mindestanforderungen an Personal und Ausstattung betreffen.

Ein weiterer Risikofaktor ist der strukturelle Fachkräftemangel in der Pflege. Steigende Löhne, Wettbewerb um qualifiziertes Personal und höhere Anforderungen an Qualifikation und Personalschlüssel können die Kostenbasis erhöhen und die Profitabilität beeinträchtigen. Betreiber müssen gleichzeitig sicherstellen, dass die Qualität der Pflegeleistungen ausreichend hoch ist, um Reputationsschäden und regulatorische Sanktionen zu vermeiden.

Finanziell betrachtet ist die Aufnahme einer neuen Kreditlinie über 525 Mio. USD mit einer Erhöhung der Verschuldung verbunden. Ob sich diese zusätzliche Fremdfinanzierung auszahlt, hängt wesentlich von der Rentabilität der geplanten Akquisitionen ab. Gelingt die Integration neuer Einrichtungen nicht wie geplant oder bleiben erwartete Synergien aus, könnten Verschuldungsgrad und Zinslast die Flexibilität des Unternehmens begrenzen.

Darüber hinaus besteht das allgemeine Markt- und Zinsrisiko. Steigende Zinsen können die Refinanzierungskosten erhöhen, während eine schwächere Marktstimmung für Gesundheits- und Pflegewerte die Bewertung drücken könnte. Auch etwaige Rechtsstreitigkeiten, etwa im Zusammenhang mit Qualität der Pflege oder Arbeitsbedingungen, gehören zu den branchentypischen Risiken.

Schließlich ist die Transparenz der Investitionsvorhaben zu beobachten: Zwar ist bekannt, dass die neue Kreditlinie der Finanzierung einer größeren Akquisition dienen soll, doch Details zur Zielgesellschaft, zum Kaufpreis und zum erwarteten Beitrag zum Ergebnis sind in den öffentlichen Quellen noch nicht im Detail beschrieben. Für Anleger bleibt damit ein gewisser Unsicherheitsfaktor hinsichtlich des konkreten Einsatzes der Mittel bestehen.

Wichtige Termine und Katalysatoren

Als zentrale Katalysatoren für die weitere Entwicklung der National-HealthCare-Aktie gelten künftige Quartalsberichte und Updates zur Verwendung der neuen Kreditlinie. Im Fokus stehen dabei Angaben zum Fortschritt bei der geplanten Akquisition, zum erwarteten Abschlusszeitpunkt sowie zu Integrationskosten und Synergien. Solche Informationen werden üblicherweise im Rahmen von Ergebnisveröffentlichungen oder gesonderten Unternehmensmitteilungen kommuniziert.

Darüber hinaus sind regulatorische Entscheidungen auf Bundes- und Bundesstaatenebene von Bedeutung, insbesondere wenn sie die Vergütungsstruktur im Pflegebereich betreffen. Änderungen in Medicare- oder Medicaid-Regelungen oder in der Pflegeaufsicht können neue Rahmenbedingungen für Betreiber von Pflegeeinrichtungen setzen und dadurch die mittelfristigen Ertragsperspektiven beeinflussen.

Auch Hauptversammlungen und Vorstandskommunikationen können Anhaltspunkte für strategische Schwerpunkte liefern, etwa bezüglich weiterer Expansion, Modernisierungsprogramme oder Anpassungen der Ausschüttungspolitik. Schließlich sind potenzielle Rating-Änderungen durch Banken oder Researchhäuser sowie größere Kursbewegungen in Reaktion auf Nachrichtenereignisse als Katalysatoren zu nennen.

Fazit

National HealthCare steht mit der neu vereinbarten Kreditlinie über insgesamt 525 Mio. USD vor einem möglichen nächsten Wachstumsschritt im US-Markt für Pflegeeinrichtungen und postakute Versorgung. Die Kombination aus einem Term Loan und einer revolvierenden Kreditfazilität mit fünfjähriger Laufzeit verschafft dem Unternehmen zusätzlichen finanziellen Spielraum, um eine größere Akquisitionschance zu nutzen, ohne unmittelbar auf Eigenkapitalmaßnahmen zurückgreifen zu müssen.

Als in den USA beheimateter Betreiber von Pflegeeinrichtungen generiert National HealthCare seine Erlöse im Wesentlichen aus Langzeitpflege, Rehabilitationsleistungen und ergänzenden Diensten, die von demografischen Trends unterstützt werden, zugleich aber erheblichen regulatorischen und kostenbezogenen Risiken unterliegen. Die aktuellen Quartalsumsätze im mittleren dreistelligen Millionenbereich zeigen, dass das Unternehmen bereits über eine relevante Marktposition verfügt, die nun gezielt ausgebaut werden soll.

Für Anleger, die den US-Pflegemarkt verfolgen, liefert die jüngste Kreditvereinbarung einen wichtigen Hinweis auf die strategische Ausrichtung von National HealthCare und unterstreicht die Rolle der Gesellschaft als aktiver Konsolidierer im Segment stationärer Pflege. Wie sich die geplante Akquisition konkret auf Ertragslage, Verschuldung und Bewertung auswirken wird, hängt maßgeblich von den Transaktionsdetails ab, die in kommenden Unternehmensmeldungen erwartet werden.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Der umfassende Inhalt dieses informativen Artikels wurde unter Einsatz von a.i. erstellt. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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