Multitasking-Check 2026: Warum unsere Aufmerksamkeit am Limit ist
28.12.2025 - 22:51:12Die menschliche Aufmerksamkeit ist zur knappsten Ressource der Weltwirtschaft geworden. Zum Jahreswechsel 2025/26 steht die Arbeitswelt vor einem kognitiven Engpass, den der massive Einzug von KI verschärft hat. Der „Multitasking-Check“ wird zur ökonomischen Notwendigkeit.
Das Jahr 2025 brachte den „Infinite Workday“ an seine Belastungsgrenze. Daten, etwa aus dem Microsoft Work Trend Index, zeigen ein klares Bild der Überlastung. Wissensarbeiter werden durchschnittlich alle zwei Minuten unterbrochen – durch E-Mails, Chats oder Meetings.
- Das summiert sich auf bis zu 275 Unterbrechungen pro Tag.
- Diese ständige Fragmentierung senkt nicht nur die Produktivität.
- Sie erzeugt einen Zustand chronischer kognitiver Erschöpfung.
Die reine Hinzunahme von KI-Tools hat das Problem oft verschärft. Die Technologie erhöhte das Tempo, doch der menschliche „Prozessor“ kann nicht mithalten.
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Die große Multitasking-Lüge
Ein zentraler Punkt für 2026 ist die endgültige Entzauberung des Multitasking-Mythos. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse belegen: Das menschliche Gehirn ist biologisch nicht für echtes Multitasking bei komplexen Aufgaben gemacht.
Was wir als effizientes Parallel-Arbeiten empfinden, ist in Wahrheit ein schnelles Hin- und Herspringen. Jeder dieser Wechsel verbraucht wertvolle mentale Energie. Die Folge? Höhere Fehlerquoten und ein Verlust der Fähigkeit zu tiefer, strategischer Arbeit.
Für das kommende Jahr deutet sich ein Paradigmenwechsel an: Weg von der Glorifizierung der Gleichzeitigkeit, hin zur strategischen Monotasking-Kultur.
Die Lösung: Vom Werkzeugnutzer zum Agent-Boss
Im kognitiven Engpass formiert sich eine neue Art von Unternehmen: die „Frontier Firms“. Diese Vorreiter setzen nicht auf schneller arbeitende Mitarbeiter, sondern auf eine neu definierte Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI.
Das Schlüsselkonzept für 2026 heißt „Agent Boss“. Mitarbeiter managen dabei ihre eigenen KI-Agenten, die autonom in definierten Bereichen handeln. Diese Agenten filtern die Informationsflut und entlasten so den kognitiven Engpass.
Der Fokus verschiebt sich:
* Von der Informationsbeschaffung
* Hin zur Entscheidungsfindung und kreativen Problemlösung
Führungskräfte in diesen Firmen integrieren bereits pragmatische, schnell einsatzbereite KI-Lösungen direkt in ihren Alltag.
Ein systemisches Problem braucht radikale Lösungen
Der kognitive Engpass ist kein individuelles Versagen, sondern ein strukturelles Problem. Im Vergleich zu 2024 hat sich der Diskurs von der KI-Einführung hin zu ihrer Integration und dem Schutz der menschlichen Aufmerksamkeit verschoben.
Wirtschaftsanalysten warnen: Ohne Gegensteuerung droht 2026 ein massiver Burnout-Effekt. Der Markt reagiert bereits. Neue Tools werben nicht mehr mit „mehr erledigen“, sondern mit „Fokus behalten“ und „kognitiver Entlastung“.
Für das kommende Jahr wird „Intentional Slowness“ – die bewusste Verlangsamung – in strategischen Bereichen zum Wettbewerbsvorteil. Es geht darum, künstliche Denkpausen zu schaffen. Experten erwarten radikale Umstrukturierungen hin zu asynchroner Kommunikation, um die Flut der Unterbrechungen zu stoppen. Die Ära des reaktiven Arbeitens geht zu Ende.
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