Metformin und Fasten: Gefährliche Kombi bei Prädiabetes?
23.02.2026 - 03:32:12 | boerse-global.deMetformin und Intervallfasten gelten als wirksame Waffen gegen Prädiabetes. Doch ihre Kombination birgt unkalkulierbare Risiken. Experten warnen vor gefährlichen Blutzuckerabfällen und fordern strenge ärztliche Kontrolle.
Die stille Gefahr: Millionen sind betroffen
Bei Prädiabetes sind die Blutzuckerwerte bereits erhöht, aber noch nicht im Diabetes-Bereich. Schätzungen zufolge leben in Deutschland Millionen Menschen in diesem kritischen Vorstadium. Bis zu 70 Prozent von ihnen entwickeln später einen Typ-2-Diabetes. Diese Phase ist ein entscheidendes Zeitfenster, um die Krankheit aufzuhalten.
Metformin: Der bewährte Blutzucker-Blocker
Metformin ist das weltweit am häufigsten verschriebene Diabetes-Medikament und senkt auch bei Prädiabetes das Erkrankungsrisiko um zu 25 Prozent. Der Wirkstoff drosselt die Zuckerproduktion in der Leber und macht die Körperzellen empfindlicher für Insulin. Ein großer Vorteil: Allein angewendet, verursacht es normalerweise keine gefährlichen Unterzuckerungen.
Intervallfasten: Den Stoffwechsel resetten
Methoden wie die 16:8-Diät, bei der nur innerhalb eines achtstündigen Fensters gegessen wird, haben sich als effektiv erwiesen. Die Essenspausen verbessern die Insulinsensitivität und helfen, Leberfett abzubauen. Genau diese Effekte bekämpfen die Ursache des Prädiabetes. Der Erfolg hängt oft mit der insgesamt geringeren Kalorienaufnahme zusammen.
Warum die Kombination riskant sein kann
Die Idee, beide wirksamen Ansätze zu kombinieren, liegt nahe. Doch hier fehlt es an belastbaren Studien. Das größte Problem: Während Metformin allein als sicher gilt, können längere Fastenperioden den Blutzucker unvorhersehbar in den Keller treiben. Eine gefährliche Unterzuckerung wird so wahrscheinlicher. Ärzte müssen die Medikamentendosis daher möglicherweise anpassen.
Nur unter ärztlicher Aufsicht
Die Kombination ist keine Standardempfehlung, sondern eine hochindividualisierte Strategie. Sie erfordert eine engmaschige Begleitung durch den Arzt. Zukünftige digitale Hilfsmittel wie kontinuierliche Glukosemessgeräte könnten solche Ansätze zwar sicherer machen. Aktuell bleibt die wichtigste Maßnahme jedoch eine grundlegende Änderung des Lebensstils – bei Hochrisikopatienten gegebenenfalls mit Metformin als Unterstützung.
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