macOS 26.4: Apple integriert lang erwartete Ladestopp-Funktion
18.02.2026 - 07:22:12Apple stattet seine Mac-Computer endlich mit einer manuellen Ladebegrenzung aus. Die neue Funktion in der aktuellen Entwicklerversion von macOS soll die Batterie-Langlebigkeit deutlich verbessern – und macht beliebte Zusatz-Tools überflüssig.
Mit dem macOS 26.4 Developer Beta führt Apple eine „Charge Limit“-Einstellung ein. Nutzer können damit festlegen, dass der Akku ihres Mac nur bis zu einem Wert zwischen 80 und 100 Prozent geladen wird. Die Funktion war bisher iPhones und iPads vorbehalten und wurde von Mac-Besitzern seit Jahren gefordert. Für viele dürfte sie den Einsatz von Drittanbieter-Apps wie AlDente überflüssig machen, die genau diesen Zweck erfüllten.
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Manuelle Ladestopps für bessere Akkugesundheit
Die neue Einstellung findet sich unter Systemeinstellungen > Akku. Per Schieberegler lässt sich in 5-Prozent-Schritten ein maximaler Ladestand festlegen. Ist dieser erreicht, versorgt sich der Rechner direkt über das Netzteil, während der Akku auf dem gesetzten Niveau gehalten wird.
Dies unterscheidet sich grundlegend von der bestehenden „Optimierten Ladung“. Dieses Feature nutzt maschinelles Lernen, um das Laden über 80 Prozent hinaus zu verzögern, basierend auf den Nutzungsgewohnheiten. Der neue manuelle Ladestopp ist dagegen eine feste Grenze – ein direkter Nachzug zu den iPhones der 15er-Serie und neuer.
Das Ende für beliebte Drittanbieter-Apps?
Die Integration ist ein klassischer Fall von „Sherlocking“. So bezeichnen Beobachter den Vorgang, wenn Apple eine Kernfunktion populärer Drittprogramme in sein Betriebssystem übernimmt. Für Nutzer, die ihren MacBook Pro oder Air dauerhaft am Strom betreiben, war eine solche Ladebegrenzung unverzichtbar.
Denn Lithium-Ionen-Akkus altern besonders schnell, wenn sie dauerhaft bei 100 Prozent gehalten werden. Das kann zu Schwellungen und drastisch sinkender Kapazität führen. Die neue native Funktion adressiert dieses Problem direkt und ermöglicht es, den Akku im schonenden „Sweet Spot“ um 80 Prozent zu betreiben. Spezial-Apps dürften zwar mit Nischenfunktionen wie temperaturbasierten Stopps überleben, für den Massenmarkt ist die Lösung nun aber betriebssystemseitig da.
Automatisierung und weitere Neuerungen
Die Beta-Version bringt auch Automatisierungsmöglichkeiten. Über die Kurzbefehle-App lassen sich Aktionen erstellen, die den Ladestopp bei bestimmten Ereignissen aktivieren – etwa bei Ankunft im Büro oder beim Anschluss an einen bestimmten Monitor.
Weitere Anpassungen in macOS 26.4 (Codenamen „Tahoe“) umfassen die Rückkehr einer kompakten Tab-Leiste in Safari sowie neue Kompatibilitätswarnungen für Apps, die noch über Rosetta 2 laufen. Dies unterstreicht den fortschreitenden Abschied von der Intel-Ära.
Wann kommt das Update für alle?
Die Funktion ist aktuell nur im Developer Beta verfügbar, das seit dieser Woche getestet wird. Nach Apples üblichem Rhythmus für „.4“-Updates ist mit einem stabilen Release für alle Nutzer im März oder April 2026 zu rechnen. Experten raten davon ab, die Beta auf Haupt-Arbeitsgeräten zu installieren. Für alle, die sich um die Gesundheit ihres Mac-Akkus sorgen, ist die native Ladesteuerung jedoch ein überzeugender Grund, dem Frühjahrs-Update entgegenzusehen.
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