Logitech: Analysten warnen vor schwächelndem Konsumentengeschäft
20.01.2026 - 12:22:12Logitech gerät vor der Quartalszahlen unter Druck, nachdem gleich mehrere Großbanken ihre Bewertung für den Peripherie-Hersteller gesenkt haben. Grund ist die hohe Abhängigkeit vom angeschlagenen US-Konsumentenmarkt.
Analysten drehen an der Stellschraube
Die Stimmung an der Wall Street kippt: Morgan Stanley stufte die Aktie des schweizerisch-amerikanischen Herstellers am Dienstag von „Equal-Weight“ auf „Underweight“ herab. Das Kursziel sank von 107 auf 89 US-Dollar. Damit folgt die Bank einer Bewegung von Barclays, die bereits am vergangenen Freitag ihre Bewertung von „Overweight“ auf „Equal Weight“ korrigierte und das Kursziel von 134 auf 98 Dollar drastisch kürzte. Diese konzertierten Herabstufungen großer Finanzinstitute deuten auf eine wachsende Skepsis gegenüber der Nachfrage nach Computerzubehör in unsicheren Zeiten hin.
Konsumentenschwäche als Hauptrisiko
Der Kern der Kritik liegt in Logitechs Geschäftsstruktur. Rund 60 Prozent des Umsatzes stammen aus dem Geschäft mit Privatkunden (B2C). Allein der nordamerikanische Markt trägt fast die Hälfte zum Gesamterlös bei. Genau hier sehen Analysten die größte Gefahr. Barclays verwies auf makroökonomische Schwächen und einen nachlassenden Gaming-Boom. Steigende Preise und ein ungleiches Konjunkturumfeld könnten die Ausgaben für Freizeitelektronik wie Gaming-Mäuse, Tastaturen und Streaming-Equipment bremsen.
Auch BNP Paribas Exane zog kürzlich nach und senkte die Einstufung von „Outperform“ auf „Neutral“. Die Analysten fürchten, dass steigende Speicherchip-Preise die Margen im Gaming-Segment unter Druck setzen. Zwar baut Logitech sein stabileres Geschäftskunden-Geschäft (B2B) aus, doch mit einem Anteil von unter 50 Prozent am Umsatz kann dieser Bereich einen Einbruch im Konsumentensektor wohl noch nicht auffangen.
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Innovation gegen den Trend
Trotz der düsteren Finanzprognosen setzt das Unternehmen unvermindert auf Produktneuheiten und Marketing. Ab sofort sind Vorbestellungen für die neue Esports-Maus PRO X2 SUPERSTRIKE möglich. Das Modell mit einem „Haptic Inductive Trigger System“ soll die Reaktionszeiten für professionelle Gamer weiter verkürzen und ab Mitte Februar 2026 ausgeliefert werden.
Parallel vertiefte die Gaming-Sparte Logitech G die Partnerschaft mit der Esport-Organisation FlyQuest. Die Vereinbarung umfasst nun alle Teams des Verbands. Die Strategie ist klar: Mit High-End-Produkten und Präsenz in der Wettkampfszene will Logitech seine Marktführerschaft verteidigen – auch wenn der Gesamtmarkt schwächelt.
Spannender Countdown zum Quartalsbericht
Die Zeitpunkte der Herabstufungen sind brisant. Sie fallen unmittelbar vor der Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal 2026 am 27. Januar. Die Märkte bereiten sich offenbar auf enttäuschende Umsätze oder vorsichtige Prognosen vor.
Logitech steckt in einer schwierigen Übergangsphase. Die pandemiebedingte Hausse durch Homeoffice und Gaming ist vorbei. 2026 steht das Unternehmen vor der „Normalisierung“ der Nachfrage – verschärft durch wirtschaftliche Unsicherheit. Der Widerspruch zwischen der weiterhin robusten Produktinnovation und den makroökonomischen Gegenwinden für die Kernzielgruppe bestimmt derzeit die Börsengeschichte.
Alles hängt nun vom anstehenden Quartalsbericht ab. Wie hat sich das Weihnachtsgeschäft im Gaming-Bereich entwickelt? Und kann das B2B-Geschäft genug Schwung aufbauen, um eine Konsumentenflaute auszugleichen? Die Antworten darauf werden die volatile Phase für Logitech-Aktien entscheidend prägen.
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