Liegestütze: Regeneration ist wichtiger als tägliches Training
25.01.2026 - 06:43:12Liegestütze täglich zu machen, bringt nicht den gewünschten Muskelaufbau. Sportwissenschaftler betonen: Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der richtigen Balance aus Belastung und Erholung. Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass Muskeln in den Pausen wachsen – eine durchdachte Planung ist daher unerlässlich.
Muskeln wachsen in der Pause
Für nachhaltigen Kraftzuwachs ist das Prinzip der Superkompensation zentral. Ein intensives Training wie Liegestütze bis zur Erschöpfung verursacht mikroskopische Verletzungen im Muskelgewebe. In der folgenden Ruhephase repariert und verstärkt der Körper diese Fasern über das ursprüngliche Niveau hinaus. Dieser Prozess braucht Zeit.
Der Motor für Fortschritte: Progressive Überlastung
Statt sich auf reine Häufigkeit zu konzentrieren, ist die progressive Überlastung entscheidend. Dabei wird der Trainingsreiz kontinuierlich gesteigert, damit sich der Körper anpassen muss. Bei Liegestützen geht das auch ohne tägliches Training:
- Mehr Wiederholungen oder Sätze
- Kürzere Pausen
- Anspruchsvollere Varianten wie Decline Push-ups oder einarmige Liegestütze
Dieser Ansatz setzt konstante Wachstumsreize.
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Trainingsplanung: So oft sollten Sie wirklich trainieren
Die optimale Häufigkeit hängt stark vom Fitnesslevel ab:
- Anfänger (Ziel: Technik und Grundkraft): 2-3 Einheiten pro Woche sind ideal für Regeneration und Anpassung.
- Fortgeschrittene können von höherer Frequenz profitieren, etwa durch Periodisierung. Das bedeutet: An verschiedenen Tagen unterschiedliche Varianten trainieren oder intensive mit technikfokussierten Einheiten abwechseln.
Der gemeinsame Nenner: Auf die Signale des eigenen Körpers hören und Überlastung vermeiden.
Die zwei häufigsten Fehler bei Liegestütz-Challenges
Der Trend zu täglichen Challenges vernachlässigt oft kritische Aspekte:
- Schlechte Technik: Ein durchhängender Rücken oder falsch platzierte Hände reduzieren die Effektivität und erhöhen das Verletzungsrisiko. Eine saubere Ausführung ist Pflicht.
- Muskuläre Dysbalance: Der Liegestütz ist eine reine “Drück”-Übung. Für eine gesunde Körperhaltung muss das Training durch “Zieh”-Übungen wie Klimmzüge oder Rudern ergänzt werden. Ein ausgewogener Plan stärkt den gesamten Oberkörper.
Nachhaltigkeit schlägt kurzfristige Challenges
Die Zukunft des Krafttrainings liegt in personalisierten, nachhaltigen Ansätzen. Langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit stehen im Vordergrund. Für den effektiven Muskelaufbau sind zwei bis vier durchdachte Liegestütz-Einheiten pro Woche in einem ganzheitlichen Plan besser als tägliches Abarbeiten hoher Wiederholungszahlen. Qualität und Regeneration gewinnen immer vor reiner Quantität.


