Krafttraining, Gehirn

Krafttraining schützt das Gehirn vor Demenz

22.01.2026 - 16:00:12

Starke Beine, starkes Gedächtnis: Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass gezieltes Krafttraining der Beinmuskulatur einen direkten Schutz für die kognitiven Fähigkeiten bietet. Die größten Muskelgruppen des Körpers spielen eine überraschend wichtige Rolle für die geistige Fitness im Alter.

Muskeln sind mehr als nur Bewegungsapparat – sie fungieren als größtes endokrines Organ des Körpers. Bei intensivem Training schütten sie Hunderte hormonähnlicher Botenstoffe, sogenannte Myokine, aus. Diese gelangen über den Blutkreislauf ins Gehirn.

Ein Schlüsselmolekül ist BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor). Es fördert das Überleben von Nervenzellen, regt das Wachstum neuer Neuronen an und verbessert die Kommunikation im Gehirn. Höhere BDNF-Konzentrationen durch Training werden mit besserem Gedächtnis und geringerem Alzheimer-Risiko in Verbindung gebracht.

Warum gerade die Beine?

Die Beinmuskulatur ist aus zwei Gründen entscheidend:
* Größe: Als größte Muskelgruppen produzieren sie bei Aktivität besonders viele schützende Myokine.
* Durchblutung: Intensives Training verbessert die Blutzirkulation und versorgt das Gehirn besser mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Eine britische Studie mit über 300 weiblichen Zwillingen lieferte konkrete Belege: Die Probandinnen mit stärkerer Beinkraft schnitten nach zehn Jahren signifikant besser in Gedächtnistests ab. MRT-Aufnahmen zeigten bei ihnen sogar mehr graue Substanz – ein Zeichen für widerstandsfähigere Gehirnstrukturen.

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Schon eine Einheit zeigt Wirkung

Die positiven Effekte von Krafttraining auf die Kognition sind robust belegt. Eine Übersichtsarbeit von 18 Studien kam zu dem Ergebnis, dass bereits eine einzelne Trainingseinheit akute Verbesserungen der kognitiven Leistung bewirken kann.

Langfristige Programme stabilisieren diese Effekte. Australische Forscher fanden heraus: Zweimal wöchentliches, intensives Krafttraining über sechs Monate führte bei Personen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen (MCI) zu einer Vergrößerung bestimmter Hirnregionen.

Doch Kontinuität ist entscheidend. Ein Trainingsstopp von nur vier Wochen kann die positiven Effekte eines mehrmonatigen Programms wieder zunichtemachen.

Ein Paradigmenwechsel für die Prävention

Die Forschung markiert einen Wandel im Verständnis von Demenzprävention. Lag der Fokus lange auf Gehirnjogging und Ausdauersport, rückt nun die Muskelkraft in den Mittelpunkt. Die Verbindung von körperlicher Stärke und geistiger Widerstandsfähigkeit unterstreicht einen ganzheitlichen Gesundheitsansatz.

Für die Praxis bedeutet das: Übungen wie Kniebeugen, Ausfallschritte und Kreuzheben sollten fester Bestandteil jedes Fitnessplans sein, der auf einen wachen Geist im Alter abzielt. Krafttraining bietet eine nicht-pharmakologische, zugängliche und hocheffektive Methode, die Lebensqualität zu erhalten.

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