Kognitives, Training

Kognitives Training senkt Demenzrisiko um 25 Prozent

12.02.2026 - 05:20:12

Eine über 20 Jahre laufende Studie zeigt, dass gezieltes Training der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit das Risiko für Demenzerkrankungen um fast ein Drittel reduzieren kann.

Eine Langzeitstudie zeigt einen Durchbruch in der Demenzprävention. Ein spezielles Gehirntraining kann das Risiko für Alzheimer und verwandte Demenzerkrankungen um ein Viertel senken.

Gezieltes Training schützt langfristig

Die sogenannte ACTIVE-Studie begleitete über 20 Jahre hinweg mehr als 2.800 ältere, kognitiv gesunde Erwachsene. Ein Teil von ihnen absolvierte ein computergestütztes Training zur Steigerung der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit. Die Ergebnisse sind eindeutig: Nur diese Gruppe, die zusätzliche Auffrischungseinheiten erhielt, wies ein um 29 Prozent geringeres Demenzrisiko auf als die Kontrollgruppe ohne Training. Andere Trainingsformen für Gedächtnis oder logisches Denken zeigten diesen starken Effekt nicht.

Warum schnelles Denken das Gehirn schützt

Das erfolgreiche Programm forderte die schnelle und geteilte Aufmerksamkeit durch sich anpassende Aufgaben. Experten führen den Schutzeffekt auf das Konzept der „kognitiven Reserve“ zurück. Ein lebenslang aktiv gefordertes Gehirn baut demnach widerstandsfähigere neuronale Netzwerke auf. Diese Reserve kann helfen, die durch Alzheimer verursachten Schäden länger zu kompensieren – die Symptome brechen später aus. Das Geschwindigkeitstraining stärkt diese Reserve offenbar besonders effektiv.

Neue Säule der Präventionsstrategie

Bislang gibt es keine Heilung für Alzheimer. Die Studie unterstreicht daher die immense Bedeutung nicht-medikamentöser Ansätze. Gezieltes kognitives Training rückt als wirksame Präventionsmaßnahme neben bekannte Faktoren wie:
* Ausgewogene Ernährung
* Regelmäßige Bewegung
* Kontrolle von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren

Die Forscher betonen, dass fordernde geistige Aktivität – im Gegensatz zu passivem Konsum – entscheidend ist. Das Erlernen einer Sprache oder eines Instruments kann ähnlich positive Effekte haben.

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Die Studie liefert einen konkreten Ansatzpunkt: Zugängliche, digitale Trainingsprogramme für ältere Erwachsene könnten entwickelt werden. Der wahrscheinlich größte Nutzen liegt jedoch in einem kombinierten Ansatz. Die wirksamste Strategie gegen Demenz verbindet geistiges Training mit körperlicher Aktivität, sozialen Kontakten und gesunder Ernährung. Die Forschung wird nun die neuronalen Mechanismen hinter dem Schutzeffekt weiter entschlüsseln.

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