Kochen als Therapie: So stärkt die Küche die Psyche
16.01.2026 - 15:28:17Kochen reduziert Stress und kann sogar Depressionen lindern. Das belegen aktuelle Studien aus der Ernährungspsychologie. Die bewusste Zubereitung von Mahlzeiten wirkt wie eine Achtsamkeitsübung und fördert das mentale Wohlbefinden.
Vom Schneiden bis zum Rühren: So entsteht der „Flow“
Die stressreduzierende Wirkung hat mehrere Gründe. Tätigkeiten wie Gemüse schneiden oder im Topf rühren erfordern volle Konzentration. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf den Moment – auf Gerüche, Geräusche und Texturen. Grüblerische Gedanken rücken in den Hintergrund.
Experten nennen diesen Zustand „Flow“. Man geht vollständig in einer Tätigkeit auf und verliert das Zeitgefühl. Das trägt nachweislich zur mentalen Erholung bei. Zudem stärkt das erfolgreiche Zubereiten einer Mahlzeit das Selbstwertgefühl und vermittelt Kontrolle.
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Studie: 90 Prozent empfehlen Koch-Workshops zur Genesung
Die positive Verbindung ist wissenschaftlich fundiert. Eine Studie der Medizinischen Universität Graz untersuchte kürzlich Koch-Workshops für stationäre Psychiatriepatienten. Das Ergebnis war deutlich:
* 90 Prozent der Teilnehmenden würden die Workshops weiterempfehlen.
* Sie berichteten von besserer Stimmung und weniger Hoffnungslosigkeit.
* Besonders bei Depressionen zeigten sich deutliche Stimmungsaufhellungen.
Die Forschenden sehen Koch-Workshops als wertvolle Zusatztherapie. Eine frühere Studie in „Frontions in Nutrition“ kam zu einem ähnlichen Schluss: Der Akt des Kochens selbst verbessert das Wohlbefinden – unabhängig von nachhaltigen Ernährungsänderungen.
Gute Zutaten, gute Laune: Die Macht der Darm-Hirn-Achse
Nicht nur das Kochen, auch die Auswahl der Lebensmittel beeinflusst die Psyche. Die Forschung zur Darm-Hirn-Achse zeigt: Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die Produktion von Botenstoffen wie Serotonin, dem „Glückshormon“.
Wer selbst kocht, hat die Kontrolle und kann gezielt nährstoffreiche Lebensmittel wählen. Im Gegensatz dazu können verarbeitete Lebensmittel und Zucker Entzündungen fördern und das Risiko für psychische Störungen erhöhen.
Die Küche wird zum Therapieraum
Das Interesse am Kochen als Stressbewältigung passt in einen größeren Trend zu mehr Selbstfürsorge. Therapeuten setzen die kulinarische Therapie bereits ergänzend ein, ähnlich wie Kunst- oder Musiktherapie.
Sie bietet einen niederschwelligen Zugang, fördert Kreativität und Genussfähigkeit. Experten erwarten, dass solche lebensnahen Interventionen künftig eine wichtige Säule in der Behandlung von Stress und leichten Depressionen werden.
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