Cyberangriffe, Abwehr

KI treibt Cyberangriffe voran – und die Abwehr rüstet auf

27.03.2026 - 04:33:31 | boerse-global.de

Cybervorfälle sind das Top-Geschäftsrisiko 2026. Absolute Security setzt auf Agentic AI, um die Erholungszeit nach Angriffen zu verkürzen, während KI-gesteuerte Attacken neue Dimensionen erreichen.

KI treibt Cyberangriffe voran – und die Abwehr rüstet auf - Foto: über boerse-global.de
KI treibt Cyberangriffe voran – und die Abwehr rüstet auf - Foto: über boerse-global.de

Die Cyberabwehr steht vor einem Wendepunkt: Künstliche Intelligenz beschleunigt Angriffe, während Unternehmen auf automatische Wiederherstellung setzen. Neue Lösungen sollen die wachsende Bedrohung eindämmen.

KI-gesteuerte Attacken erreichen ein neues Niveau. Laut dem aktuellen Global Cybersecurity Outlook des Weltwirtschaftsforums sehen 87 Prozent der Unternehmen KI-bezogene Schwachstellen als das am schnellsten wachsende Cyberrisiko. Angreifer nutzen KI für täuschend echte Deepfake-Anrufe, synthetische Videos und maßgeschneiderte Phishing-Kampagnen. Der Bericht „Annual Threat Dynamics 2026“ von PwC beschreibt eine identitätsgetriebene Angriffslandschaft, in der Gegner sich „eher einloggen als einbrechen“. Traditionelle Sicherheitsmaßnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung werden so umgangen.

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Absolute Security setzt auf Agentic AI für schnelle Wiederherstellung

Als Reaktion auf diese Bedrohungen kündigte Absolute Security diese Woche die Integration von Agentic AI in seine Cyber-Resilience-Plattform an. Ziel ist es, die Erholungszeit nach schwerwiegenden Vorfällen drastisch zu verkürzen. Laut einer Umfrage unter CISOs dauert es im Schnitt 14 Tage, bis der Betrieb nach einem großen Cyberangriff wieder läuft – bei globalen wirtschaftlichen Verlusten von über 400 Milliarden Euro jährlich.

Parallel stellte das Unternehmen die Lösung „Rehydrate Ready“ vor. Diese in der Firmware verankerte Technologie ermöglicht die automatisierte Wiederherstellung von Endgeräten innerhalb von 30 Minuten – selbst wenn das Betriebssystem beschädigt ist. Die Lösung erfordert keine Vorabinvestition und soll mit einem Klick funktionieren. Sie adressiert die schrumpfende Zeitspanne zwischen Eindringen und Schadenswirkung.

Cybervorfälle sind das Top-Geschäftsrisiko 2026

Der Allianz Risk Barometer 2026 bestätigt den Trend: Cybervorfälle sind zum fünften Mal in Folge das größte globale Geschäftsrisiko für Unternehmen. Die Abhängigkeit von Drittanbietern und Lieferketten vergrößert die Angriffsfläche erheblich. Cloud-Dienste, IoT-Geräte und hybride Arbeitsumgebungen machen die Lage komplex.

Ein Signal kommt aus den USA: Die Federal Communications Commission (FCC) verbot am 24. März aus Sicherheitsbedenken den Import neuer Consumer-Router aus dem Ausland. Diese Entscheidung unterstreicht, wie kompromittierte Heimnetzwerke als Einfallstor für Unternehmenssysteme dienen können. Die Sicherheit der gesamten Lieferkette rückt damit in den Fokus.

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Sicherheitsstrategien müssen sich grundlegend ändern

Auf der RSA Conference 2026 wurde deutlich, dass traditionelle Sicherheitstools an Grenzen stoßen. So übersehen viele Endpoint-Detection-and-Response-Lösungen (EDR) etwa die GPU-Sicherheit in KI-Rechenzentren – ein neues Einfallstor für Angreifer. Die Branche bewegt sich weg von isolierten Einzellösungen hin zu integrierten, architekturgerechten Plattformen.

Die Zukunft gehört proaktiven, intelligent gesteuerten Ansätzen. Über 90 Prozent der im Allianz-Barometer Befragten planen mittlere bis hohe Investitionen in Cybersicherheit. 62 Prozent der Unternehmen halten KI-gestützte Abwehrtools bereits für unverzichtbar. Die Cyber-Resilienz wird zur Daueraufgabe, die in jede Geschäfts- und Risikostrategie eingebettet werden muss.

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