Prozessoptimierung, Studie

KI revolutioniert Prozessoptimierung für Unternehmen

25.02.2026 - 10:00:21 | boerse-global.de

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die systematische Optimierung von Geschäftsprozessen die finanzielle Performance deutlich steigert. Künstliche Intelligenz verändert dabei die etablierten Methoden grundlegend.

Eine neue Studie belegt: Wer seine Geschäftsprozesse systematisch optimiert, verbessert deutlich die finanzielle Performance. Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz die etablierten Methoden grundlegend.

Studie zeigt messbare Erfolge durch Prozessoptimierung

Der Small Business & Entrepreneurship Council (SBE Council) veröffentlichte am 24. Februar eine bemerkenswerte Umfrage. Demnach gaben 71 Prozent der befragten Klein- und Mittelunternehmen an, dass sich ihre finanzielle Performance im vergangenen Jahr spürbar verbessert hat. Sogar 84 Prozent erfüllten oder übertrafen ihre wirtschaftlichen Erwartungen.

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Laut dem SBE Council führen die Unternehmen diesen Erfolg direkt auf den Einsatz neuer Technologien und gezielter strategischer Anpassungen zurück. Genau hier setzt Business Performance Improvement (BPI) an – die systematische Verbesserung von Unternehmensprozessen.

Klassische Methoden treffen auf KI

Traditionell basiert BPI auf etablierten Management-Philosophien wie Lean Management, Six Sigma und Business Process Management (BPM). Diese Ansätze zielen darauf ab, Verschwendung zu reduzieren, Fehlerquoten zu minimieren und Prozesse kontinuierlich zu optimieren.

Doch die manuelle Datenerhebung und Prozessmodellierung erwiesen sich oft als zeitaufwendig und fehleranfällig. Das ändert sich jetzt fundamental durch Künstliche Intelligenz.

Software-Giganten setzen neue Maßstäbe

Mitte Februar 2026 brachten führende Anbieter wegweisende Updates auf den Markt. Die BOC Group stellte am 18. Februar Version 18.0 ihrer BPM-Suite ADONIS vor. Ein KI-gestützter Assistent wandelt nun Standardarbeitsanweisungen in Sekunden in vollständige Prozessdiagramme um.

SAP Signavio kündigte am 12. Februar umfassende Updates für seine Process Transformation Suite an. Das System setzt verstärkt auf autonome KI-Agenten und konversationelles Prozessmanagement. Damit entwickelt sich BPI von einer statischen Analysemethode zu einem dynamischen, adaptiven Ökosystem.

Vom Expertenwerkzeug zur strategischen Kernfähigkeit

Moderne KI-Systeme können komplexe Betriebsdaten automatisch interpretieren und versteckte Ineffizienzen aufdecken. Sie liefern priorisierte Handlungsempfehlungen und schätzen geschäftliche Auswirkungen ab. Führungskräfte treffen so datenbasierte Entscheidungen mit neuer Präzision.

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Die Rolle der BPI-Experten wandelt sich dadurch grundlegend. Sie werden zu strategischen Übersetzern zwischen Informationstechnologie, Datenströmen und Unternehmenszielen. Business Performance Improvement ist nicht mehr nur Instrument zur Kostenenkung, sondern zentrale strategische Fähigkeit.

Ganzheitlicher Ansatz statt isolierter Optimierung

Die aktuellen Software-Lösungen betonen einen ganzheitlichen Ansatz. Isolierte Optimierungsprojekte in einzelnen Abteilungen bringen oft nicht den gewünschten Gesamterfolg und schaffen neue Reibungsverluste.

Moderne BPI-Methodik fordert daher die Betrachtung des gesamten Wertschöpfungsflusses über alle Abteilungsgrenzen hinweg. Die neuen Software-Generationen bilden Geschäftsprozesse genau so transparent ab.

Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

Die Studie des SBE Council zeigt einen deutlichen Optimismus: Über 81 Prozent der befragten Unternehmer erwarten für 2026 ein finanziell äußerst positives Jahr. 90 Prozent rechnen damit, dass sich ihre finanzielle Position in den kommenden sechs Monaten verbessert oder stabil bleibt.

Ein Großteil dieser Zuversicht speist sich aus der Erwartung, dass neu implementierte Technologien und optimierte Prozesse nun ihre volle Wirkung entfalten. Die Verschmelzung von klassischen BPI-Methoden mit generativer KI wird künftig noch tiefer in den Unternehmensalltag eingreifen.

Die Herausforderung für das Management besteht darin, diese technologischen Möglichkeiten so in die Unternehmenskultur zu integrieren, dass die Belegschaft den Wandel mitträgt. Unternehmen, die ihre Prozesse durch intelligente Systeme kontinuierlich überwachen und anpassen lassen, werden sich nachhaltige Wettbewerbsvorteile sichern.

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