Kartoffel, Abnehm-Helfer

Kartoffel entpuppt sich als unterschätzter Abnehm-Helfer

26.01.2026 - 23:51:12

Lange als Dickmacher verschrien, entpuppt sich die Kartoffel als wertvoller Verbündeter gegen überflüssige Pfunde. Aktuelle Erkenntnisse zeigen: Die Knolle ist kalorienarm, nährstoffreich und sättigt extrem gut. Der Schlüssel liegt in der richtigen Zubereitung.

Die Vorstellung, Kartoffeln würden automatisch dick machen, ist ein Irrtum. Gekochte Kartoffeln enthalten nur etwa 70 Kilokalorien pro 100 Gramm – deutlich weniger als Nudeln (ca. 150 kcal) oder Reis (ca. 93-130 kcal). Ihr schlechter Ruf stammt vor allem von fettreichen Varianten wie Pommes Frites oder Chips.

Ein entscheidender Vorteil ist das hohe Sättigungspotenzial. Studien zum Sättigungsindex zeigen: Gekochte Kartoffeln sättigen etwa dreimal so stark wie Weißbrot. Der Mix aus komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen sorgt für ein langanhaltendes Völlegefühl und beugt Heißhunger vor.

Ernährungsexperten raten daher, Kartoffeln fest in den Speiseplan zu integrieren – besonders für Menschen, die zu viel essen. Die enthaltenen Proteine unterstützen zusätzlich den Stoffwechsel.

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Die geheime Waffe: Kalorien, die verschwinden

Ein besonderer Trick macht die Kartoffel noch wertvoller: die Bildung von resistenter Stärke. Wenn gekochte Kartoffeln abkühlen, wird ein Teil der Stärke für die Verdauung unerreichbar. Sie wirkt dann wie ein Ballaststoff.

Dieser Prozess hat mehrere Effekte:
* Die Kalorienaufnahme sinkt um etwa zehn Prozent
* Die Darmflora wird gefördert
* Entzündungshemmende Stoffe wie Butyrat entstehen
* Der Blutzuckerspiegel lässt sich besser regulieren

Der Trick mit der Zubereitung

Die Art der Zubereitung entscheidet über die Wirkung. Der Glykämische Index (GI) – ein Maß für den Blutzuckeranstieg – lässt sich gezielt beeinflussen.

Festkochende Sorten haben einen niedrigeren GI als mehlig kochende. Noch besser: Kartoffeln „al dente“ kochen und abkühlen lassen. Ein Kartoffelsalat vom Vortag ist aus Sicht der Kalorienbilanz daher günstiger als heiße Pellkartoffeln. Experten raten, Kartoffeln immer mit Gemüse und einer Proteinquelle zu kombinieren.

Mehr als nur eine Beilage: Nährstoffpower inklusive

Die Neubewertung ist Teil eines Trends: Lebensmittel werden nicht mehr isoliert, sondern im Gesamtkontext betrachtet. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Kartoffeln als Teil einer ausgewogenen Ernährung.

Die Knolle bietet neben der Sättigung:
* Praktisch kein Fett
* Viel Vitamin C und B-Vitamine
* Hochwertiges pflanzliches Eiweiss
* Wichtige Mineralstoffe wie Kalium

Eine mittelgroße Kartoffel kann bereits einen erheblichen Teil des täglichen Vitamin-C-Bedarfs decken. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland liegt bei über 55 Kilogramm jährlich – doch viel davon entfällt auf verarbeitete Produkte. Die Herausforderung: Die Kartoffel wieder als das zu etablieren, was sie ist – ein gesundes Grundnahrungsmittel.

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