Israel, Kampfjet-Staffeln

Israel kauft zwei neue Kampfjet-Staffeln von Boeing und Lockheed Martin

03.05.2026 - 17:37:27 | dpa.de

Israel kauft für seine Luftwaffe zwei neue Kampfjet-Staffeln.

Dabei handele es sich um Kampfflugzeuge des Typs F-35 des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin US5398301094und Kampfflieger des Typs F-15IA des US-Flugzeugbauers Boeing US0970231058, teilte das israelische Verteidigungsministerium mit. Der Umfang des Deals betrage zig Milliarden Schekel. Ein Euro steht gegenwärtig bei 3,5 Schekel.

Ausbau der bestehenden Flotte

Wie viele Flugzeuge jeweils in einer Staffel enthalten sind, wurde nicht erwähnt, ausdrücklich aus Sicherheitsgründen. Die "Times of Israel" berichtete, mit den neuen Bestellungen solle die israelische Luftwaffe in den kommenden Jahren auf insgesamt 100 F-35-Kampfjets und 50 F-15IA-Jets anwachsen.

Aktuell besitze Israel 48 F-35-Jets. 2023 seien weitere 25 F-35 bestellt worden, deren Lieferung ab 2028 beginne. Außerdem habe Israel 2024 bereits 25 F-15IA-Jets bestellt, die ab 2031 ausgeliefert werden sollten.

Teil einer langfristigen Sicherheitsstrategie

Der Kauf der neuen Staffeln sei "Teil der umfassenderen Strategie des Verteidigungsministeriums, die Einsatzbereitschaft im Hinblick auf ein herausforderndes Jahrzehnt für die israelische Sicherheit zu stärken", hieß es in der Mitteilung. Die neuen Kampfjets sollten auf veränderte regionale Bedrohungen reagieren und Israels Luftüberlegenheit auch künftig sichern.

Zentrale Rolle der Luftwaffe im Iran-Krieg

Verteidigungsminister Israel Katz sagte, der jüngste Iran-Krieg habe erneut die Stärke der israelischen Luftwaffe und ihre entscheidende Rolle beim Schutz Israels unter Beweis gestellt. Mit Blick auf künftige Bedrohungen müsse man die Fähigkeiten weiter ausbauen, um Israels Vorsprung auch in den kommenden Jahrzehnten zu gewährleisten.

Im Iran-Krieg spielte die israelische Luftwaffe eine zentrale Rolle, wobei besonders die enorme Distanz der Einsätze hervorgehoben wurde: Die Kampfflugzeuge operierten rund 1.500 Kilometer tief im iranischen Luftraum. Trotz dieser Entfernung gelang es den Verbänden, Angriffe auf strategische Ziele durchzuführen.

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