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iPhone Ultra: Apple plant das große Falt-Handy

28.04.2026 - 13:02:36 | boerse-global.de

Apple plant das faltbare iPhone Ultra mit M5-Prozessor und 7,9-Zoll-Display. Die Markteinführung ist für die erste Jahreshälfte 2027 vorgesehen.

iPhone Ultra: Apple plant das große Falt-Handy - Foto: über boerse-global.de
iPhone Ultra: Apple plant das große Falt-Handy - Foto: über boerse-global.de

Apple bereitet einen radikalen Schritt vor: Das lang erwartete Falt-iPhone kommt nicht als „iPhone Fold“, sondern als „iPhone Ultra“ auf den Markt. Branchenberichte und technische Leaks aus Ende April 2026 deuten auf eine Markteinführung in der ersten Jahreshälfte 2027 hin – vermutlich einige Wochen nach dem regulären Flagship-Zyklus, um eine eigenständige Marktposition zu sichern.

„Project Flex“: Die Software für das Falt-Display

Die technischen Spezifikationen des kommenden Falt-Flaggschiffs wurden am 27. April bekannt. Demnach setzt Apple im iPhone Ultra auf einen M5-Chip – Hochleistungs-Silizium, das sonst den Macs vorbehalten ist. Der 4-Nanometer-Prozessor bietet eine 12-Kern-CPU, eine 24-Kern-GPU und eine Neural Processing Unit (NPU) mit 32 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS). Diese NPU dient laut Berichten als hardware-seitiger Sicherheitsanker für sensible Funktionen des Geräts.

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Das physische Design des iPhone Ultra sieht ein Dual-Display vor: Ein 7,9 Zoll großer interner OLED-Bildschirm mit 120 Hertz Bildwiederholrate wird ergänzt durch ein 6,1 Zoll großes externes OLED-Panel für den gefalteten Zustand. Um die hochauflösenden Displays und den leistungshungrigen M5-Prozessor zu versorgen, ist ein 4.800 mAh Akku mit 45-Watt-Schnellladefunktion geplant. Die Speicherkonfigurationen reichen von 256 GB bis zu 2 TB, unterstützt von 16 GB RAM.

Parallel zur Hardware arbeitet Apple an einer speziellen Software-Schicht mit dem internen Codenamen „Project Flex“. Diese Version des mobilen Betriebssystems soll native Unterstützung für Falt-Formfaktoren bieten und nahtlose Übergänge zwischen externem und internem Display ermöglichen. Der Einstiegspreis für diese Premium-Klasse wird auf rund 1.999 Euro geschätzt – eine klare Luxus-Positionierung.

Ultra-Branding für MacBooks und Wearables

Der Schritt zum „Ultra“-Flaggschiff fürs iPhone ist Teil einer breiteren Strategie über Apples gesamte Produktpalette hinweg. Berichte vom 27. und 28. April zeigen, dass das Unternehmen für Anfang 2027 auch ein „MacBook Ultra“ plant. Dieses neue Laptop-Modell soll das erste Mac-Notebook mit OLED-Display und Touchscreen-Funktion werden. Ursprünglich für einen früheren Zeitpunkt geplant, haben Engpässe bei speziellen RAM-Komponenten die Veröffentlichung nun in die erste Jahreshälfte 2027 verschoben.

Das „Ultra“-Label könnte sich auf weitere Kategorien ausdehnen – darunter AirPods und iPad. Apple will so seine fortschrittlichste Technologie klar von Standard- und „Pro“-Modellen abgrenzen. Diese Markenstrategie fällt zeitlich zusammen mit offiziellen Materialien zum iPhone 18 Pro Max, das am 27. April vorgestellt wurde. Es setzt neue Maßstäbe mit einem variablen Blenden-Kamerasystem, einem 2-Nanometer A20 Pro chip von TSMC und einer Akkukapazität von über 5.000 mAh.

Während die „Ultra“-Modelle die Zukunft der Marke repräsentieren, strafft Apple auch sein aktuelles Angebot. Das iPhone 17 Air, am 27. April in offiziellen Berichten detailliert beschrieben, fokussiert auf Industriedesign mit einer Gehäusedicke von nur 5,5 Millimetern. Gefertigt aus hochfestem Aluminium und Titan, nutzt das 17 Air ein 120-Hertz-OLED-Display und ein verbessertes Face-ID-System – ein klares Zeichen für Apples duale Strategie aus extremer Portabilität und leistungsstarken Faltgeräten.

Wettbewerb: OpenAI plant eigenes Smartphone

Apples Fokus auf spezialisierte High-End-Hardware kommt zu einer Zeit, in der die gesamte Mobilfunkbranche auf künstliche Intelligenz und radikale Design-Überarbeitungen setzt. Berichte vom 27. und 28. April zeigen, dass OpenAI ernsthaft in den Hardware-Markt einsteigen will – und damit Apples Dominanz herausfordern könnte. Der KI-Konzern arbeitet demnach mit Qualcomm und MediaTek zusammen, um eigene Prozessoren für ein Smartphone zu entwickeln, das auf „KI-Agenten“ statt traditionellen Apps setzt.

Dieses OpenAI-Hardwareprojekt, an dem auch der Fertigungspartner Luxshare beteiligt ist, strebt eine Massenproduktion bis 2028 an – mit ambitionierten Zielen von 300 bis 400 Millionen Einheiten jährlich. Zudem ist OpenAI mit einem separaten, nicht-telefonbezogenen Hardwareprojekt von Jony Ives Startup „io“ verbunden, das Berichten zufolge für 6,4 Milliarden Dollar übernommen wurde. Diese Entwicklungen hatten sofortige Marktauswirkungen: Qualcomm-Aktien stiegen am 28. April im vorbörslichen Handel um 13 Prozent.

Auch Samsung denkt über einen radikalen Bruch mit seinem etablierten Design nach. Leaks vom 28. April deuten darauf hin, dass der südkoreanische Hersteller eine Neugestaltung seiner Galaxy-Flaggschiffe prüft, die die traditionelle vertikale Triple-Kamera-Anordnung abschaffen würde. Diese Änderung könnte mit der Galaxy S27-Serie Anfang 2027 debütieren, wobei einige Branchenbeobachter Kostengründe für eine Verschiebung auf die S28-Serie anführen. Samsung erweitert zudem sein Portfolio: „Jinju“-Smartglasses sollen Qualcomm Snapdragon AR1-Prozessoren und Sony IMX681-Kamerasensoren nutzen und möglicherweise auf einer kommenden Branchenveranstaltung vorgestellt werden.

Branchenausblick: Steigende Kosten und High-End-Fokus

Der Trend zu immer teureren „Ultra“-Modellen und High-End-Flaggschiffen wird durch wirtschaftlichen Druck in der Lieferkette befeuert. Analysen vom 28. April zeigen steigende Komponentenpreise, insbesondere für Speicher und spezielle Sensoren, die Hersteller zu beschleunigten Produktzyklen und einem Fokus auf margenstarke Modelle zwingen. Chinesische Smartphone-Hersteller folgen diesem Trend und verlagern ihren Fokus weg von Billiggeräten, um die gestiegenen Produktionskosten abzufedern.

Auch die Netzinfrastruktur entwickelt sich weiter, um die Anforderungen dieser nächsten Gerätegeneration zu erfüllen. Am 28. April kündigte Qualcomm an, die 6G-Entwicklung mit herstellerübergreifenden Tests gemeinsam mit Partnern wie Ericsson, Nokia und Samsung zu beschleunigen. Der Fokus liegt auf KI-gesteuertem Ressourcenmanagement und Spektrumeffizienz im 6-8,4 GHz-Bereich, mit einer ersten 6G-Implementierung für 2029. In der Zwischenzeit bauen Telekommunikationsanbieter wie EE ihre „5G+“-Abdeckung aus, die Ende April 2026 bereits 50 Millionen Menschen in Großbritannien erreicht. Verizon hat derweil die 5G-Netzwerk-Slicing-Unterstützung für Laptops und Tablets ausgeweitet, um dedizierte Bandbreite für öffentliche Sicherheitsdienste zu gewährleisten.

Mit wachsenden Software-Anforderungen wird ältere Hardware abgehängt. WhatsApp hat bestätigt, dass es ab dem 8. September 2026 die Unterstützung für Geräte mit Android 5.0 und 5.1 einstellt – mindestens Android 6.0 wird dann benötigt. Auf iOS-Seite bereitet Apple seinen eigenen Übergang vor: Die iOS 26.5 Beta 4, veröffentlicht am 27. April, führt verschlüsselte RCS-Kommunikation zwischen iPhone und Android ein sowie neue Abonnement-Modelle im App Store, die eine 12-monatige Bindung erfordern.

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Diese kombinierten Faktoren – steigende Hardwarekosten, das Aufkommen KI-zentrierter Geräte und die Fortschritte bei 6G-Standards – deuten darauf hin, dass die Markteinführung des faltbaren iPhone Ultra im Jahr 2027 in einem völlig anderen Wettbewerbsumfeld stattfinden wird als der aktuelle Smartphone-Markt.

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