Fold, Apple

iPhone Fold: Apple soll Akku-Rekord mit 5500 mAh brechen

02.02.2026 - 18:30:11

Leaks deuten auf einen 5500 mAh-Akku für Apples erstes faltbares iPhone hin. Die Kapazität würde aktuelle Falt-Handys von Samsung und Google deutlich übertreffen und einen neuen Maßstab setzen.

Apple könnte mit seinem ersten faltbaren iPhone einen neuen Maßstab für die Akkulaufzeit setzen. Mehrere aktuelle Leaks deuten auf einen Rekord-Akku mit 5500 mAh hin – ein klarer Schachzug gegen Samsung und Google.

Die Berichte, die in den letzten 48 Stunden aus der Lieferkette auftauchten, zeigen eine klare Strategie: Apple will den faltbaren Markt mit Ausdauer erobern. Ein 5500 mAh-Akku wäre nicht nur der größte, den es je in einem iPhone gab. Er würde auch die Kapazitäten der wichtigsten Konkurrenten deutlich übertreffen. Für Analysten ist das eine gezielte Antwort auf das größte Manko früher Falt-Handys: die begrenzte Laufzeit bei dünnem Gehäuse und großem Display.

Ein strategischer Fokus auf Durchhaltevermögen

Der Ursprung der Informationen ist ein Nutzer auf der chinesischen Plattform Weibo. Sie legen nahe, dass Apple bei seinem Debüt im faltbaren Segment später in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf Langlebigkeit legt. Ein Akku dieser Größenordnung wäre ein Quantensprung. Er läge deutlich über den 4400 mAh des aktuellen Samsung Galaxy Z Fold 7 und würde sogar den für den Nachfolger, das Galaxy Z Fold 8, gemutmaßten 5000 mAh-Akku toppen.

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Auch Googles Pixel 10 Pro Fold mit 5015 mAh bliebe damit hinter Apples Ambitionen zurück. Selbst das Flaggschiff der eigenen Reihe, das iPhone 17 Pro Max, soll laut Berichten nur über einen 5088 mAh-Akku verfügen. Die Integration einer so großen Zelle in ein vermutlich extrem flaches Design deutet auf fortschrittliche Batterietechnologie hin. Experten spekulieren über hochdichte Zellen oder Silizium-Kohlenstoff-Technologie (Si/C), die mehr Energie auf gleichem Raum speichern kann.

Die technische Herausforderung: Zwei Displays versorgen

Die Notwendigkeit einer derart starken Stromquelle ergibt sich aus dem Grundkonzept. Das „iPhone Fold“ soll voraussichtlich über zwei separate Bildschirme: ein Cover-Display von etwa 5,5 Zoll und ein großes, tablet-ähnliches Innen-Display von rund 7,8 Zoll. Diese Fläche, insbesondere das expansive Innendisplay, verbraucht viel Energie.

Apples Strategie scheint darin zu bestehen, diese Hardware mit seiner legendären Software-Optimierung zu kombinieren. Der nächste A20-Chip, der voraussichtlich in einem fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird, soll für maximale Energieeffizienz sorgen. Die Synergie aus riesigem Akku und sparsamem Prozessor könnte dem iPhone Fold eine unübertroffene Laufzeit bescheren – und so einen der größten Kritikpunkte an aktuellen Faltgeräten ausräumen.

Marktdruck und die Reaktion der Konkurrenz

Sollte Apple diesen Plan umsetzen, würde der Druck auf Samsung und andere Mitbewerber massiv steigen. Die Akkulaufzeit zählt für Smartphone-Nutzer seit Jahren zu den wichtigsten Kaufkriterien. Ein deutlicher Vorteil in diesem Bereich könnte gerade bei einem Premium-Gerät mit hohem Preis entscheidend sein. Samsung hält die Kapazität seiner Z-Fold-Reihe seit Generationen bei 4400 mAh. Die neuen Leaks könnten das Unternehmen nun zwingen, seine eigene Akku-Entwicklung zu beschleunigen.

Die Informationen bestätigen frühere Berichte, die von Prototypen mit Akkus zwischen 5400 und 5800 mAh sprachen. Dieses konsistente Bild macht deutlich: Apple will den faltbaren Markt nicht nur betreten, sondern von Beginn an die Erwartungen der Nutzer neu definieren.

Ausblick: Die Premiere für Ende 2026

Die Enthüllung des Apple iPhone Fold wird für das späte Jahr 2026 erwartet, möglicherweise parallel zur iPhone-18-Serie. Das Gerät soll ein Top-Produkt werden, das die ganze Ingenieurskunst des Konzerns demonstriert. Neben dem Rekord-Akku werden weitere Features gemunkelt: ein nahezu faltenfreies Innen-Display, ein schlankes Chassis und möglicherweise Touch ID in der Seitentaste anstelle von Face ID, um die Bildschirmfläche zu maximieren.

Mit näher rückendem Starttermin werden wohl weitere Details aus der Produktion bekannt werden. Doch dieser spezifische Akku-Leak zeigt bereits jetzt Apples ehrgeiziges Ziel: Sie bauen nicht einfach ein faltbares Telefon. Sie bauen ein faltbares Telefon, das ohne die ständige Sorge um den nächsten Ladestecker genutzt werden kann.

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