iPhone Fold: Apple setzt bei erstem Klapphandy auf Touch ID
24.01.2026 - 05:10:12Apple plant für sein erstes faltbares iPhone offenbar eine überraschende Rückkehr zum Fingerabdrucksensor. Das geht aus aktuellen Analystenberichten hervor. Der sogenannte iPhone Fold soll Ende 2026 auf den Markt kommen und mit Touch ID statt Face ID ausgestattet sein. Dieser strategische Schwenk soll ein nahtloses, unterbrechungsfreies Display ermöglichen – ein Alleinstellungsmerkmal im hart umkämpften Markt für Klapphandys.
Touch ID statt Face ID: Der Schlüssel zum ultradünnen Design
Warum kehrt Apple ausgerechnet bei seinem innovativsten Gerät zu einer älteren Technologie zurück? Die Antwort liegt in der Physik. Die Integration des komplexen Face-ID-Sensorsystems in ein extrem dünnes, faltbares Gehäuse stellt eine enorme bauliche Herausforderung dar. Um die angestrebte, ambitionierte Dicke von nur 4,5 Millimetern im aufgeklappten Zustand zu erreichen, muss Apple Platz sparen.
Analysten zufolge wird der Fingerabdrucksensor wahrscheinlich in den seitlichen Ein-/Ausschalter integriert. Diese bewährte Technik kommt bereits bei iPad-Modellen zum Einsatz. Sie bietet einen praktischen Vorteil: Die Entsperrung funktioniert gleichermaßen, ob das Gerät geöffnet oder geschlossen ist. Vor allem aber entfällt so eine Notch oder eine Dynamic Island auf dem Hauptdisplay. Das Ergebnis wäre ein wirklich randloses Bild.
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Launch im Herbst 2026 als Premium-Modell
Der Zeitplan für Apples Markteintritt verdichtet sich. Mehrere renommierte Analysten, darunter Ming-Chi Kuo, sehen den Start des iPhone Fold im Herbst 2026. Das Gerät soll als drittes, hochpreisiges Modell neben der iPhone-18-Pro-Serie präsentiert werden.
Die Spezifikationen deuten auf ein klappbares Book-style-Design hin: Ein großes, 7,7 bis 7,8 Zoll großes Innen-Display trifft auf ein sekundäres Außendisplay von 5,3 Zoll für schnellen Zugriff. Unter der Haube soll der gleiche A20-Pro-Chip wie in den iPhone-18-Pro-Modellen für Spitzenleistung sorgen. Während die klassischen Pro-Modelle Face ID weiter verfeinern, erzwingt die neue Form das Umdenken.
Perfektion statt Pioniergeist: Apples Markteintritts-Strategie
Apple kommt spät in den Markt – und setzt daher auf Perfektion. Der Fokus liegt laut Berichten darauf, die sichtbare Falte im Display zu minimieren und die Haltbarkeit des Scharniers zu maximieren. Beides sind bekannte Schwachstellen früher Falt-Handys.
Die Wahl von Touch ID ist zentral für diese Premium-Philosophie. Ein Display ohne Ausschnitt könnte zum neuen Maßstab für die ganze Kategorie werden. Dies kontrastiert mit der erwarteten Entwicklung der iPhone-18-Pro-Reihe, bei der die Dynamic Island lediglich schrumpfen soll. Apples Strategie zielt klar darauf ab, sich durch Nutzererfahrung und Design zu differenzieren, nicht durch pure Marktfrühe.
Was bedeutet das für den Falt-Handy-Markt?
Apples erwarteter Markteintritt dürfte den gesamten Sektor beflügeln, der bisher von Herstellern wie Samsung geprägt wurde. Ein iPhone Fold würde das allgemeine Verbraucherinteresse stark ankurbeln. Die Entscheidung zeigt auch eine neue Flexibilität in Apples Biometrie-Strategie: Die Wahl zwischen Face ID und Touch ID wird den spezifischen Design-Zielen untergeordnet.
Obwohl Apple die Pläne offiziell nicht bestätigt hat, deuten die übereinstimmenden Berichte auf eine klare Entwicklungsrichtung hin. Die Tech-Welt wartet gespannt, ob es dem Konzern erneut gelingt, eine Produktkategorie zu prägen, in der er nicht der Erste war.
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