Fold, Apple

iPhone Fold: Apple plant breites Tablet-Design für erstes Klapphandy

10.03.2026 - 00:00:24 | boerse-global.de

Geleakte CAD-Modelle zeigen Apples erstes Klapphandy mit breitem Tablet-Design, A20 Pro-Chip und Premium-Materialien. Das iPhone Fold soll im Herbst 2026 debütieren.

iPhone Fold: Apple plant breites Tablet-Design für erstes Klapphandy - Foto: über boerse-global.de
iPhone Fold: Apple plant breites Tablet-Design für erstes Klapphandy - Foto: über boerse-global.de

Apple steht offenbar kurz vor dem Einstieg in den Markt für Klapphandys. Konkrete Design-Leaks zeigen nun erstmals die geplante Form des lange erwarteten iPhone Fold. Die Gerätezeichnungen deuten auf einen ungewöhnlichen, breiten Ansatz hin.

Am Montag, den 9. März 2026, veröffentlichte der bekannte Technologie-Leaker Sonny Dickson detaillierte 3D-CAD-Modelle des Geräts. Die Dateien geben Monate vor dem erwarteten Debüt den bislang klarsten Blick auf Maße, Kameraanordnung und Gesamtform frei. Statt eines schmalen Designs wie bei Samsung setzt Apple demnach auf ein breites, buchähnliches Format.

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Breiter Tablet-Ansatz statt schmalem Klappdisplay

Die größte Überraschung der geleakten Dateien ist das ungewöhnliche Seitenverhältnis. Das iPhone Fold soll sich zu einem breiten Tablet im Stil eines iPad mini öffnen – ein deutlicher Kontrast zu schmaleren Konkurrenzmodellen.

Der entfaltete Hauptbildschirm soll demnach etwa 7,8 Zoll (ca. 19,8 cm) messen. Das äußere Cover-Display kommt auf 5,3 bis 5,5 Zoll (13,5–14 cm). Experten sehen darin eine klare Ökosystem-Strategie: Die breite Leinwand könnte native iPadOS-Apps ohne große Anpassungen laufen lassen. Das würde Nutzern von Tag eins ein nahtloses Erlebnis bieten.

Neue Kamera-Architektur und robustes Scharnier

Die 3D-Modelle zeigen auch strukturelle Details. Auf der Rückseite ist eine horizontale Dual-Kamera-Plattform zu sehen – ein Abschied vom dreieckigen Triple-Lens-Design aktueller Pro-Modelle. Das Kameramodul sitzt auf einer erhabenen, pillenförmigen Fläche, ähnlich wie beim erwarteten schlanken iPhone Air.

Die Hardware soll aus einem 48-Megapixel-Hauptsensor und einem 48-Megapixel-Ultraweitwinkel-Objektiv bestehen. Damit würde das Klapphandy fotografisch nicht hinterherhinken.

Das Rahmen-Design ist hybrid: Die äußeren Ecken sind klassisch abgerundet, die Ecken nahe dem Scharnier sind streng eckig. Dies dient vermutlich der Aufnahme eines robusten Klappmechanismus. Für die Frontkameras sind Lochausschnitte im Display geplant, nicht die Dynamic Island.

A20 Pro-Chip und Premium-Materialien

Unter der Haube soll das iPhone Fold mit Apples noch unangekündigtem A20 Pro-Chip ausgestattet sein. Der nächste Prozessor-Generation wird im fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt. Er soll die nötige Leistung und Effizienz für das anspruchsvolle Dual-Screen-Gerät liefern.

Zudem wird das hauseigene C2-Modem für verbesserte 5G-Konnektivität erwartet. Das Gehäuse soll aus einer Premium-Mischung von Titan und Aluminium bestehen, um Stabilität und Gewicht zu optimieren. Laut Zubehörherstellern wurden die Lautstärketasten an die linke Kante verlegt. Rechts sitzen der Ein-/Ausschalter und womöglich eine Action- oder Kamerasteuerungstaste.

Apples späte, aber durchdachte Marktstrategie

Die Leaks markieren einen Wendepunkt in Apples Mobilstrategie. Während Konkurrenten seit Jahren Klapphandys anbieten, wartete der Konzern traditionell, bis eine Technologie ausgereift ist. Der Fokus lag offenbar darauf, zwei Hauptprobleme aktueller Faltgeräte zu lösen: den sichtbaren Display-Knick und die Haltbarkeit des Scharniers.

Bereits im Februar 2026 berichteten Lieferketten-Quellen von internen Zielen, den inneren Display-Knick auf unter 0,15 Millimeter zu reduzieren – praktisch unsichtbar im Alltag.

Auch Preis und Positionierung sind klar: Laut Bloomberg-Analyst Mark Gurman könnte das Gerät zwischen 2.000 und 2.400 Euro kosten. Apple könnte sogar den Namen iPhone Ultra verwenden, um es als absolutes Premium-Produkt zu positionieren. Damit zielt der Konzern direkt auf die Spitze des Smartphone-Marktes.

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Start im Herbst 2026 – Software als Schlüssel

Der Zeitplan für das Debüt wird konkreter. Mehrere Analysten erwarten die offizielle Vorstellung des iPhone Fold im September 2026, parallel zur iPhone-18-Pro-Serie. Herstellungspartner befinden sich in Vorproduktionsphasen, die Massenfertigung soll im zweiten Halbjahr hochfahren.

Auch wenn CAD-Dateien frühe Prototypen zeigen und finale Maße sich noch ändern können, deuten konsistente Leaks auf ein feststehendes Kerndesign hin. Die Branche wird nun gespannt verfolgen, wie Apples Software-Teams iOS und iPadOS an die neue, flexible Hardware anpassen. Die Software-Nutzung auf dem großen, faltbaren Display könnte den entscheidenden Unterschied machen.

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