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iPhone 18 Pro Max: Apple setzt auf Rekord-Akku und 2-Nanometer-Chip

07.02.2026 - 09:31:11

Apples kommendes Flaggschiff soll mit einer Akkulaufzeit von über 40 Stunden und dem neuen A20 Pro Chip neue Maßstäbe setzen, könnte aber dicker und teurer werden.

Apple will mit seinem kommenden Flaggschiff neue Maßstäbe bei der Akkulaufzeit setzen. Der für September 2026 erwartete iPhone 18 Pro Max soll laut aktuellen Leaks den größten Akku aller Zeiten in einem iPhone erhalten – angetrieben von einem revolutionären 2-Nanometer-Prozessor.

Durchbruch bei der Akkukapazität

Der spektakulärste Fortschritt betrifft die Energiezelle. Informationen des bekannten Leakers „Digital Chat Station“ deuten auf eine Kapazität zwischen 5.100 und 5.200 mAh hin. Das wäre ein spürbarer Sprung gegenüber dem aktuellen iPhone 17 Pro Max mit 5.088 mAh. Allerdings mit einem regionalen Unterschied: Die internationale eSIM-Version soll den vollen 5.200-mAh-Akku erhalten. Modelle für Märkte wie China, die einen physischen Dual-SIM-Steckplatz benötigen, könnten aufgrund des Platzbedarfs bei rund 5.000 mAh liegen.

Klingt eine Steigerung um wenige hundert Milliamperestunden zunächst marginal? In der Praxis, kombiniert mit der nächsten Chip-Generation, könnte der Effekt enorm sein. Erste Schätzungen gehen von einer Laufzeit von über 40 Stunden bei gemischtem Gebrauch aus. Damit würde Apple einen neuen Industriestandard setzen.

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Der A20 Pro: Revolution auf 2 Nanometern

Das Herzstück des neuen Topmodells soll der A20 Pro sein. Dieser Chip markiert Apples Wechsel auf den modernsten 2-Nanometer-Fertigungsprozess von TSMC. Dieser Technologiesprung ermöglicht eine höhere Transistorendichte, was typischerweise deutliche Gewinne bei Leistung und Energieeffizienz bringt.

Technische Details verraten zudem eine neuartige Bauweise: Der Arbeitsspeicher (RAM) soll direkt auf dem Prozessor-Wafer integriert werden, neben CPU, GPU und Neural Engine. Diese engere Verknüpfung reduziert Latenz und Stromverbrauch bei Datentransfers – ein entscheidender Faktor für KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät.

Doch der Fortschritt hat seinen Preis. Die Produktion der 2-nm-Wafer könnte bis zu 80 Prozent teurer sein als bei der Vorgängertechnologie. Die spannende Frage bleibt: Wird Apple diese Kosten schultern oder sie an die Kunden weitergeben und damit den Preis der Pro-Modelle erhöhen?

Der Preis des Fortschritts: Mehr Gewicht und Dicke

Die gewaltige Akkukapazität und die neue Kameratechnik fordern ihren Tribut im Design. Laut geleakten Schemata wird das iPhone 18 Pro Max etwas dicker und schwerer als sein Vorgänger. Grund sind der voluminösere Akku und ein neues Variables-Blenden-System für die Hauptkamera, ein komplexes mechanisches Bauteil.

Das Ergebnis könnte das schwerste iPhone aller Zeiten mit über 240 Gramm sein. Die Titan-Gehäuse früherer Generationen halfen zwar, Gewicht zu sparen, doch die Dichte der neuen Komponenten kehrt diesen Trend wohl um. Marktbeobachter glauben jedoch, dass viele Power-User diesen Kompromiss für eine „Mehrtages-Laufzeit“ gerne in Kauf nehmen.

Strategischer Kontext: Ein neuer Veröffentlichungs-Rhythmus?

Die Hardware-Gerüchte fallen in eine Zeit, in der auch ein strategischer Wandel bei Apples Release-Kalender im Raum steht. Seit Januar 2026 kursieren Berichte über eine mögliche „geteilte Veröffentlichung“.

Demnach könnten das iPhone 18 Pro und Pro Max wie gewohnt im September erscheinen, eventuell begleitet vom lang erwarteten „iPhone Fold“. Das Standard-iPhone 18 und ein neues „Air“- oder „18e“-Modell würden dann erst im Frühjahr 2027 folgen.

Dieser gestaffelte Ansatz hätte klare Vorteile: Apple könnte seine Produktionsressourcen – insbesondere die knappen 2-nm-Chips – im wichtigen Weihnachtsquartal auf die hochprofitablen Pro-Geräte konzentrieren. Gleichzeitig würde die Pro-Linie noch stärker als Spitzenangebot für Enthusiasten und Profis positioniert.

Für Verbraucher verspricht das iPhone 18 Pro Max damit das wohl überzeugendste Verkaufsargument seit Jahren: ein Gerät, das zuverlässig zwei Tage mit einer Ladung durchhält. Ob der Traum von der endlosen Batterie am Ende am Preis scheitert, wird sich zeigen.

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