Apple, Kamerablende

iPhone 18 Pro: Apple testet revolutionäre Kamerablende

11.02.2026 - 12:30:12

Apple entwickelt eine mechanische Blende für die Hauptkamera des iPhone 18 Pro, um die Schärfentiefe zu steuern und die Fotografie vielseitiger zu machen.

Apple will mit einer physisch verstellbaren Blende die Smartphone-Fotografie neu definieren. Neue Berichte aus der Lieferkette deuten darauf hin, dass der Konzern eine variable Blende für die Hauptkamera des iPhone 18 Pro testet – eine der größten Hardware-Innovationen in der iPhone-Geschichte.

Testphase für mechanische Blende läuft

Der renommierte Brancheninsider „Digital Chat Station“ berichtete zwischen dem 7. und 9. Februar auf Weibo von ersten Leistungstests. Demnach entwickelt Apple ein neues Hauptkameramodul mit mechanischer Iris speziell für die Spitzenmodelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max, die im Herbst 2026 erscheinen sollen.

Die Technologie ermöglicht es, die Blendenöffnung zwischen verschiedenen Werten zu wechseln. So kann die Kamera physisch steuern, wie viel Licht auf den Sensor fällt – eine Fähigkeit, die von professionellen Systemkameras bekannt, bei Smartphones aber äußerst selten ist. Parallel testet Apple offenbar auch ein Teleobjektiv mit großer Blendenöffnung, um die Zoom-Leistung bei schwachem Licht zu verbessern.

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Warum Apple auf Hardware setzen muss

Der Schritt ist eine notwendige Evolution, kein Gimmick. Denn mit immer größeren Sensoren – sie nähern sich dem 1-Zoll-Standard – entsteht ein physikalisches Problem: die Schärfentiefe.

Aktuelle iPhone-Modelle wie das iPhone 17 Pro haben eine feste Blende (f/1.78). Diese sammelt zwar viel Licht, erzeugt auf einem großen Sensor aber eine hauchdünne Schärfeebene. Die Folge? Porträts, bei denen die Nase scharf, die Ohren aber unscharf sind, oder Dokumente mit unleserlichen Rändern.

Eine variable Blende würde das iPhone 18 Pro deutlich vielseitiger machen:
* Abblenden (z.B. auf f/2.4 oder f/4.0): Erhöht die Schärfentiefe. Gruppenfotos oder Landschaften bleiben komplett scharf.
* Öffnen (z.B. auf f/1.5 oder f/1.6): Maximiert das Licht für Nachtaufnahmen. Porträts erhalten einen natürlichen, optischen Hintergrundunschärfe-Effekt (Bokeh) – und sind weniger auf künstliche Software-Unschärfe angewiesen.

Etablierte Partner in der Lieferkette

Die aktuellen Tests passen in den typischen Hardware-Entwicklungszyklus von Apple. Wichtige Komponenten für die „Pro“-Modelle werden etwa 18 Monate vor dem Start finalisiert. Branchenkenner wie Analyst Ming-Chi Kuo hatten die Entwicklung bereits Ende 2024 vorhergesagt.

Als Hauptlieferant für den Blendenmechanismus gilt Sunny Optical, ein Unternehmen mit viel Erfahrung für Android-Geräte. Die Linsenelemente soll voraussichtlich Largan Precision liefern. Apple nutzt damit etablierte Expertise, um die Zuverlässigkeit der mechanischen Teile zu gewährleisten.

Wettlauf mit der Android-Konkurrenz

Sollte Apple die Technologie 2026 einführen, betritt es kein Neuland. Die Konkurrenz ist bereits vor Ort – mit durchwachsenem Erfolg.

Samsung führte die variable Blende 2018 beim Galaxy S9 ein, strich die komplexe und teure Funktion aber schnell wieder. Ein Comeback erlebt sie derzeit vor allem bei chinesischen Herstellern. Huawei (Pura-Serie) und Xiaomi (Ultra-Linie) setzen sie bereits ein, um ihre großen 1-Zoll-Sensoren zu unterstützen. Das erwartete Xiaomi 16 Ultra könnte sie bereits auf dem MWC Ende Februar vorstellen.

Die Branche beobachtet nun Samsungs Reaktion. Medienberichte vom 9. Februar legen nahe, dass die Apple-Gerüchte bei dem südkoreanischen Konzern einen strategischen Kurswechsel auslösen. Das für 2026 erwartete Galaxy S26 Ultra kommt wohl zu spät, doch für die S27-Serie soll die variable Blende zurückkehren, um nicht im Hardware-Vergleich abgehängt zu werden.

Paradigmenwechsel in der iPhone-Fotografie

Die variable Blende markiert eine bedeutende strategische Wende. Jahrelang setzte Apple vor allem auf „Computational Photography“ – also Software, um Licht und Schärfe zu korrigieren. Die neue Hardware-Offensive ist ein Eingeständnis: Software stößt an Grenzen.

Ein „Hardware-first“-Ansatz könnte häufige Kritik am „künstlichen“ Look des Porträtmodus beenden. Der Weichzeichner-Effekt wäre dann optisch und natürlich, nicht von einem Algorithmus generiert. Gelingt Apple die zuverlässige Integration der mechanischen Teile, steht der größte Sprung in der Vielseitigkeit der iPhone-Kamera seit einem Jahrzehnt bevor.

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