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iPhone 18 Pro: Apple plant trotz hoher Kosten stabile Preise

11.02.2026 - 23:24:11

Analystenberichte deuten auf stabile Einführungspreise für das iPhone 18 Pro hin. Apple setzt trotz hoher Chipkosten auf aggressive Verhandlungen, um sein Ökosystem zu stärken.

Apple will die Preise für seine kommenden Top-Smartphones offenbar stabil halten. Trotz massiv gestiegener Komponentenkosten soll die nächste iPhone-Generation nicht teurer werden – eine strategische Entscheidung mit Signalwirkung für den gesamten Tech-Markt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 11. Februar 2026

Neue Analystenberichte deuten darauf hin, dass Apple die Einführungspreise für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max auf dem Niveau der Vorgängermodelle belassen will. Damit würden die Spitzenmodelle weiterhin bei 1.099 Euro bzw. 1.199 Euro starten. Diese Einschätzung teilen mehrere renommierte Branchenbeobachter, darunter die Analysten Jeff Pu von GF Securities und Ming-Chi Kuo.

Die Ankündigung kommt überraschend. Denn die Branche kämpft mit explodierenden Kosten, vor allem für Speicherchips. Der Hype um Künstliche Intelligenz hat die Nachfrage nach Hochleistungs-RAM und Flash-Speichern in die Höhe getrieben. Gleichzeitig soll das neue Herzstück, der A20 Pro-Chip, mit dem teuren 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt werden. Beides sind klassische Preistreiber.

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Wie Apple die Kosten im Griff behalten will

Doch der Konzern aus Cupertino setzt auf aggressive Verhandlungen und intelligentes Kostenmanagement. Apple nutzt seine enorme Marktmacht, um bei Zulieferern wie Samsung und SK Hynix günstigere Konditionen für Speicherbausteine auszuhandeln. Auch bei anderen Schlüsselkomponenten wie Display und Kamera sucht das Unternehmen nach Einsparpotenzialen – ohne dabei an der Qualität zu sparen.

Diese Strategie hat einen klaren Hintergrund: Apple priorisiert das Wachstum seines Ökosystems kurzfristig über maximale Hardware-Gewinne. Stabile Einstandspreise für die Flagship-Geräte bringen mehr Nutzer in die eigene Welt aus Diensten wie Apple Music, iCloud+ und dem App Store. Dort generiert der Konzern inzwischen seinen lukrativsten und stabilsten Umsatz.

Was das iPhone 18 Pro neu macht

Der Preis bleibt also wohl gleich, die Technik macht einen Sprung. Das größte optische Update betrifft das Display. Statt eines einfachen Lochs für die Selfie-Kamera oder der bisherigen Dynamic Island arbeitet Apple an einer deutlich schlankeren, zentrierten Version.

Der Clou: Einige Sensoren des Face-ID-Systems, wie der Infrarotsensor, sollen erstmals unter das aktive Display wandern. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zum nahezu randlosen „All-Screen“-iPhone. Kombiniert mit der Rechenpower des A20 Pro-Chips und möglichen Kameraverbesserungen wie einer variablen Blende verspricht die neue Generation also substantielle Upgrades zum alten Preis.

Ein strategisches Signal an den Markt

Die geplante Preisstabilität ist mehr als nur eine gute Nachricht für Käufer. Sie ist eine strategische Machtdemonstration. Während Wettbewerber steigende Kosten wohl an ihre Kunden weitergeben müssen, kann Apple seine Preise halten. Das stärkt die Markenloyalität und setzt Konkurrenten unter Druck.

Bleibt die Frage: Kann sich das Unternehmen das langfristig leisten? Die Antwort liegt im Erfolg der Services-Sparte. Solange diese wächst, hat Apple den finanziellen Spielraum, bei der Hardware großzügig zu agieren. Die offizielle Vorstellung der iPhone-18-Pro-Modelle wird für September 2026 erwartet. Bis dahin bleibt Apple wie gewohnt stumm – die Analysten sind sich in diesem Fall jedoch ungewöhnlich einig.

@ boerse-global.de

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