iPhone 18: Apple setzt auf Luxus-Faltgerät und 12 GB RAM
26.04.2026 - 23:22:44 | boerse-global.deApples neues Falt-iPhone könnte über 2.000 Euro kosten.**
Die Gerüchteküche um Apples Hardware-Pläne brodelt: Der iPhone-18-Jahrgang soll nicht nur technisch aufrüsten, sondern auch eine neue Ultra-Premium-Kategorie einführen. Branchenkreisen zufolge plant der Konzern aus Cupertino ein Falt-iPhone, das preislich jenseits der 2.000-Euro-Marke liegen dürfte. Damit reagiert Apple auf steigende Produktionskosten und will gleichzeitig margenstarke Segmente erschließen.
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Mehr Arbeitsspeicher und neuer Chip
Die technischen Daten der Standardmodelle versprechen einen deutlichen Leistungssprung. Das iPhone 18 soll 12 Gigabyte Arbeitsspeicher erhalten – ein Plus von 50 Prozent gegenüber den 8 GB des Vorgängers. Angetrieben wird es vom A20-Chip, der im fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird.
Doch das eigentliche Highlight kommt im Herbst 2026: Apples erstes Falt-iPhone soll im zugeklappten Zustand nur 9,23 Millimeter dünn sein – dünner als ursprünglich prognostiziert. Das Gerät kombiniert ein 5,5-Zoll-Außendigplay mit einem 7,8-Zoll-Innenbildschirm. Erhältlich in Silber und Schwarz, wird es laut Analysten die teuerste mobile Apple-Entwicklung aller Zeiten.
iOS 27 streicht iPhone 11 und SE 2
Parallel zur neuen Hardware bereitet Apple das nächste große Software-Update vor. iOS 27 wird den Support für das iPhone 11 und das iPhone SE der zweiten Generation einstellen. Auch bei den Macs zieht Apple einen Schlussstrich: Künftige macOS-Versionen sollen nur noch mit Apple Silicon kompatibel sein – das endgültige Aus für Intel-basierte Macs.
Führungswechsel im September
Der Hardware-Zyklus fällt mit einem historischen Machtwechsel zusammen. Tim Cook tritt am 1. September 2026 als CEO zurück und übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrats. Sein Nachfolger wird John Ternus, derzeit noch Hardware-Chef. Der Wechsel kommt zu einer Zeit, in der andere Projekte ins Stocken geraten: Ein Touchscreen-MacBook Pro wurde auf 2027 verschoben – Grund sind Lieferengpässe bei Speicherchips.
Sicherheitslücke geschlossen
Bereits im Frühjahr hatte Apple mit einem Notfall-Update reagiert. iOS 26.4.2 schloss eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-28950) im Benachrichtigungsdienst. Die Schwachstelle hatte es Ermittlern ermöglicht, gelöschte Nachrichtenfragmente aus verschlüsselten Diensten wie Signal wiederherzustellen. Der Patch verbessert nun die Datenbereinigung im Notification Cache.
EU zwingt zu wechselbaren Akkus
Die wohl tiefgreifendste Veränderung kommt jedoch aus Brüssel. Die EU verlangt, dass alle Smartphones und Tablets ab dem 18. Februar 2027 über wechselbare Akkus verfügen müssen. Hersteller müssen sicherstellen, dass sich die Batterien mit handelsüblichen Werkzeugen ohne Spezialkenntnisse austauschen lassen. Für versiegelte Geräte müssen die Hersteller die nötigen Werkzeuge kostenlos bereitstellen.
Die Regelung ist Teil des EU-Aktionsplans für Kreislaufwirtschaft. Ziel: Die rund 150 Millionen Smartphones, die jährlich in der EU entsorgt werden, sollen länger genutzt werden können. Ersatzakkus müssen mindestens fünf Jahre nach Produktionsende verfügbar sein, andere Ersatzteile bis zu zehn Jahre. Für Apple und Samsung bedeutet das eine grundlegende Neukonstruktion ihrer Gehäuse – inklusive wasserdichter Verschlüsse, die trotzdem zugänglich bleiben.
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Wettbewerb unter Druck
Während Apple auf die neue Ära zusteuert, kämpfen andere Hersteller mit Problemen. Samsung musste im April 2026 ein Sicherheitsupdate für seine Galaxy-Modelle A37, A56 und XCover ausrollen, das 47 Schwachstellen schließt. Doch Nutzer der Galaxy-S24- und S25-Serie in Südkorea klagen über massiven Akkuverbrauch und Überhitzung nach aktuellen Updates. Auch Google räumte einen Batteriefehler bei Pixel 10 und Pixel 9 ein, der durch übermäßige CPU-Aktivität ausgelöst wurde.
Nokia hingegen meldet solide Zahlen: Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2026 um zwei Prozent auf 4,497 Milliarden Euro. Besonders das Optikgeschäft wuchs um 20 Prozent auf 821 Millionen Euro, während KI- und Cloud-Erlöse um 49 Prozent auf 350 Millionen Euro zulegten. Neue KI-Aufträge im Wert von einer Milliarde Euro unterstreichen den Branchentrend.
Ausblick: Ein Jahr der Entscheidungen
Die zweite Jahreshälfte 2026 wird zur Bewährungsprobe für die gesamte Branche. Apple muss die höheren Kosten für 2-Nanometer-Chips und 12 GB RAM durch das neue Ultra-Modell ausgleichen. Gleichzeitig läuft die Uhr für die EU-Akkuverordnung – Hersteller, die jahrelang auf versiegelte, ultradünne Designs gesetzt haben, stehen vor gewaltigen ingenieurtechnischen Herausforderungen.
Der Erfolg des iPhone 18 und seines faltbaren Bruders wird sich nicht nur an der Hardware messen lassen müssen, sondern auch an der Fähigkeit, Lieferketten zu stabilisieren und regulatorische Vorgaben zu erfüllen. Eines ist klar: Die Zeiten der inkrementellen Updates sind vorbei – 2026 wird das Jahr, in dem Apple zeigen muss, ob es den Spagat zwischen Innovation, Preis und Nachhaltigkeit schafft.
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