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iOS 26.4: Apple testet erstmals verschlüsselte Chats mit Android

25.02.2026 - 03:40:00 | boerse-global.de

Apple erweitert die Beta von iOS 26.4 um verschlüsselte RCS-Kommunikation mit Android. Die finale Funktion soll später im Jahr erscheinen und schließt eine langjährige Sicherheitslücke.

Apple macht einen entscheidenden Schritt für sichere Smartphone-Kommunikation. Die zweite Beta von iOS 26.4 testet erstmals eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten zwischen iPhones und Android-Geräten. Damit schließt der Konzern eine lange kritisierte Sicherheitslücke.

Die Beta-Version, die am 23. Februar an Entwickler ging, erweitert die Tests für den RCS-Standard (Rich Communication Services). Während die erste Beta die Verschlüsselung nur für iPhone-zu-iPhone-Chats aktivierte, ist sie nun erstmals auch für Gespräche mit Android-Nutzern verfügbar. Ein kleines Schloss-Symbol zeigt die sichere Verbindung an.

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Doch Vorsicht: Die Funktion bleibt vorerst ein Test. Sie wird nicht im finalen Release von iOS 26.4 enthalten sein. Der vollständige Rollout der verschlüsselten RCS-Kommunikation ist für ein späteres Update im Laufe des Jahres geplant.

Die große Sicherheitswende für „grüne Blasen“

Die Entscheidung, verschlüsselte RCS-Chats mit Android zu testen, ist ein strategischer Schwenk. Jahrelang stand Apple in der Kritik, die unsicheren „grünen Blasen“ in der Nachrichten-App bewusst in Kauf zu nehmen – im Gegensatz zu den blauen, verschlüsselten iMessages.

Nun scheint der Druck gewirkt zu haben. Der Schritt hin zu interoperabler, privater Kommunikation ist ein großer Fortschritt für alle Mobilfunknutzer. Für den Test müssen beide Seiten aktuelle Software nutzen: iPhone-Nutzer benötigen iOS 26.4 Beta 2, Android-Nutzer die neueste Version von Google Messages.

Feinschliff für das System-Design

Neben dem Sicherheits-Update bringt die Beta zahlreiche kleine Verbesserungen für das Nutzererlebnis. Die Suchleiste in der „Games“-App wurde – wie zuvor im App Store – von unten nach oben verschoben. Das sorgt für eine bessere Bedienbarkeit.

Visuell wird der „Bearbeiten“-Menüpunkt auf dem Home Screen durchsichtiger dargestellt („Liquid Glass“-Effekt). Auch das Kontomenü in App Store und Apple Music wurde überarbeitet: Der „Apple Account“-Text ist nun linksbündig und zeigt das bekannte Regenbogen-Logo aus den Einstellungen.

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Praktisch ist ein neuer Schalter in den Bedienungshilfen unter „Anzeige & Textgröße“. „Hervorhebungs-Effekte reduzieren“ dämpft visuelle Effekte um Schaltflächen – ideal für Nutzer, die sich davon abgelenkt fühlen. Zudem lässt sich in den Software-Updates durch Antippen des Update-Namens die genaue Build-Nummer anzeigen.

Wann kommt die finale Version?

Eine öffentliche Beta von iOS 26.4 wird in den kommenden Tagen erwartet. Das finale, stabile Release ist für Ende März oder Anfang April geplant. Wer auf das mit Spannung erwartete, KI-gestützte Siri-Update hofft, muss sich weiter gedulden. Medienberichten zufolge wurde die überarbeitete Sprachassistentin auf ein späteres Update, vermutlich iOS 26.5, verschoben.

Bleibt die Beta also ein Vorgeschmack auf die Zukunft? Sie festigt das Fundament: Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit stehen im Vordergrund, bevor später im Jahr größere Funktionen folgen. Die Tech-Branche blickt bereits auf den 4. März, wo ein Apple-Event weitere Ankündigungen zu iOS und möglicherweise neuer Hardware bringen könnte.

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